Berghütte CAI Sezione Torino

Rifugio Benevolo

2.285m
45.516, 7.084
Betten: 61
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Barzahlung Kartenzahlung

Berghütte am Rand des Nationalparks Gran Paradiso

Das Rifugio Benevolo steht auf 2.285 m am Rand des Nationalparks Gran Paradiso – dort, wo die wilde Bergwelt der piemontesischen Alpen beginnt. Die Schutzhütte der CAI Sezione Torino nutzen wir als Stützpunkt für mehrtägige Skitouren, die vom Großen St. Bernhard Pass bis nach Aosta führen.

Von der Hütte aus ziehen die Skitouren hinauf zu den vergletscherten Gipfeln der Gran-Paradiso-Gruppe. Die Granta Parey (3.387 m) und die Punta Tsanteleina prägen das hochalpine Gelände rings um das Rifugio Benevolo. Im Winter verwandelt sich die karge Felslandschaft in ein weitläufiges Skitourenrevier – abgeschieden und ursprünglich. Die exponierte Lage am Nationalpark garantiert unberührte Hänge und einsame Gipfelanstiege.

Übernachten im Rifugio Benevolo

Die Berghütte hat 61 Schlafplätze im Sommer. Für Wintertouren steht ein beheizter Winterraum mit 5 Schlafplätzen zur Verfügung – funktional ausgestattet für selbstversorgte Skibergsteiger. Die robuste Ausstattung ist auf die Bedürfnisse von Alpinisten ausgerichtet, die früh zu ihren Touren aufbrechen.

Zustieg zum Rifugio Benevolo

Der Aufstieg beginnt in Thumel und führt in rund 1,5 Stunden über 396 Höhenmeter zur Hütte. Der markierte Sommerweg zieht durch alpines Gelände – im Winter ist die Route je nach Schneelage zu spuren. Der moderate Zustieg macht die Hütte auch für Skitourengeher mit schwerem Gepäck gut erreichbar.

Gut zu wissen:

Das Rifugio Benevolo wurde 1930 erbaut und steht direkt an der Grenze zum Nationalpark Gran Paradiso. Die geschützte Bergwelt des ältesten italienischen Nationalparks beginnt unmittelbar hinter der Hütte. Hier gelten strenge Naturschutzauflagen – die unberührte Hochgebirgslandschaft bleibt so in ihrer ursprünglichen Form erhalten.

Hütten in der Umgebung

Ziele in der Region

Sonstige

Valsavarenche

Valsavarenche liegt am Ende des gleichnamigen Tals im italienischen Gran Paradiso Nationalpark. Das Bergdorf dient als zentraler Ausgangspunkt für Hochtouren auf den Gran Paradiso und Skitouren in der Region. Von Pravieux und Le Pont führen die Zustiege zu den Schutzhütten Rifugio Chabod und Rifugio Vittorio Emanuele.

Gipfel 4.061 m

Gran Paradiso

Der Gran Paradiso erhebt sich auf 4.061 m als höchster Berg, der vollständig in Italien liegt. Der Normalweg über den Laveciau-Gletscher führt zur charakteristischen Madonnenstatue am Gipfel. Die Route gilt als einer der leichtesten Viertausender der Alpen.

Sattel 2.040 m

Colle Crest

Der Colle Crest liegt auf 2.040 m zwischen dem Fatinaire-Tal und Valle di Ribordone. Der Pass bietet weite Sicht in die Poebene und verbindet zwei Täler der Gran-Paradiso-Gruppe. Er ist Etappenziel der Grande Traversata delle Alpi.

Gipfel 3.552 m

Gran Serra

Der Gran Serra erhebt sich auf 3.552 m im Massiv des Gran Paradiso zwischen Valsavarenche und Valnontey. Der Gipfel liegt auf der Dorsale vom Gran Paradiso zur Grivola und gilt als beliebter Akklimatisierungsberg für Skitouren.

Sattel 2.578 m

Colle della Borra

Der Colle della Borra liegt auf 2.578 m Höhe im Gran-Paradiso-Nationalpark. Der Pass verbindet das Tal von Piamprato mit dem Campiglia-Tal. Von hier eröffnet sich ein Panoramablick in die wilden Bereiche des Nationalparks.

Dorf

Aymavilles

Aymavilles liegt am Eingang des Val di Cogne im Aostatal. Der alpine Ort dient als Basecamp für Skitouren in der Gran-Paradiso-Gruppe. Das nahegelegene Schloss Aymavilles zählt zu den schönsten der Region.

Dorf

Campiglia Soana

Campiglia Soana liegt als Fraktion von Valprato Soana im Val Soana. Das Bergdorf gilt als wichtigster touristischer Ort des Tals und dient als Ausgangspunkt zum Santuario di san Besso. Archäologische Funde belegen eine Siedlungsgeschichte bis ins 16. Jahrhundert.

Dorf

Quincinetto

Quincinetto ist eine italienische Gemeinde in der Metropolitanstadt Turin mit 976 Einwohnern. Das Dorf liegt 60 km nördlich von Turin am Fuß der Gran-Paradiso-Gruppe. Der Ort dient als strategischer Ausgangspunkt für Wanderungen in Italiens ersten Nationalpark.

Sattel 2.372 m

Bocchetta delle oche

Die Bocchetta delle Oche verbindet auf 2.372 m Höhe das Val Soana mit dem Valchiusella in der Gran-Paradiso-Gruppe. Der Pass war bereits in römischer Zeit die wichtigste Passage zwischen den beiden Tälern und gilt heute als einfachster Übergang in diesem Gebiet.

Gipfel 3.642 m

Ciarforon

Der Ciarforon erhebt sich auf 3.642 m im Parco Nazionale del Gran Paradiso. Die Nordwand zeigt sich vergletschert, während die Südseite ein markantes trapezförmiges Felsmassiv bildet. Alle Aufstiegsrouten haben alpinistischen Charakter.

Kirche 1.320 m

Santuario di Prascondù

Das Santuario di Prascondù liegt auf 1.321 m im Gran-Paradiso-Nationalpark und ist der wichtigste sakrale Bau der Region. Die Wallfahrtskirche entstand nach einer Marienerscheinung von 1619 und beherbergt heute das Museum der Volksreligiosität.

Gipfel 2.156 m

Monte Arzola

Der Monte Arzola erhebt sich auf 2.156 m im wenig besuchten Val Ribordone des Gran-Paradiso-Nationalparks. Der Gipfel bietet ein 360°-Panorama über das Valle dell'Orco bis zum Gran Paradiso. Am Aufstiegsweg finden sich neolithische Felsgravuren mit Spiralmustern.