Don Achille Ratti, der spätere Papst Pius XI., bestieg den Gipfel mit einem Jungen auf den Schultern. 1931 brachte der Priester-Alpinist Joseph-Marie Henry sogar einen Esel auf den Gipfel.
Der Gran Paradiso liegt in den Grajischen Alpen zwischen Valsavarenche und Cogne. Das Massiv wird von mehreren Gletschern geprägt: dem Gran-Paradiso-Gletscher im Westen, dem Laveciau-Gletscher und dem Tribolazione-Gletscher im Osten.
Die Erstbesteigung gelang am 4. September 1860 den Briten John Jeremy Cowell und W. Dundas mit den Bergführern Michel Payot und Jean Tairraz. Heute führen zwei Normalwege zum Gipfel. Vom Rifugio Vittorio Emanuele II verläuft die Route über den Gran-Paradiso-Gletscher zur charakteristischen Schiena d'Asino. Vom Rifugio Chabod führt der Weg über den spaltenreicheren Laveciau-Gletscher. Beide Routen vereinigen sich im oberen Bereich. Die letzten 60 Meter erfordern leichte Kletterei über Blockgelände zum höchsten Gipfeltürmchen mit der Madonna.
Don Achille Ratti, der spätere Papst Pius XI., bestieg den Gipfel mit einem Jungen auf den Schultern. 1931 brachte der Priester-Alpinist Joseph-Marie Henry sogar einen Esel auf den Gipfel.
Valsavarenche liegt am Ende des gleichnamigen Tals im italienischen Gran Paradiso Nationalpark. Das Bergdorf dient als zentraler Ausgangspunkt für Hochtouren auf den Gran Paradiso und Skitouren in der Region. Von Pravieux und Le Pont führen die Zustiege zu den Schutzhütten Rifugio Chabod und Rifugio Vittorio Emanuele.
Der Gran Paradiso erhebt sich auf 4.061 m als höchster Berg, der vollständig in Italien liegt. Der Normalweg über den Laveciau-Gletscher führt zur charakteristischen Madonnenstatue am Gipfel. Die Route gilt als einer der leichtesten Viertausender der Alpen.
Der Colle Crest liegt auf 2.040 m zwischen dem Fatinaire-Tal und Valle di Ribordone. Der Pass bietet weite Sicht in die Poebene und verbindet zwei Täler der Gran-Paradiso-Gruppe. Er ist Etappenziel der Grande Traversata delle Alpi.
Der Gran Serra erhebt sich auf 3.552 m im Massiv des Gran Paradiso zwischen Valsavarenche und Valnontey. Der Gipfel liegt auf der Dorsale vom Gran Paradiso zur Grivola und gilt als beliebter Akklimatisierungsberg für Skitouren.
Der Colle della Borra liegt auf 2.578 m Höhe im Gran-Paradiso-Nationalpark. Der Pass verbindet das Tal von Piamprato mit dem Campiglia-Tal. Von hier eröffnet sich ein Panoramablick in die wilden Bereiche des Nationalparks.
Aymavilles liegt am Eingang des Val di Cogne im Aostatal. Der alpine Ort dient als Basecamp für Skitouren in der Gran-Paradiso-Gruppe. Das nahegelegene Schloss Aymavilles zählt zu den schönsten der Region.
Campiglia Soana liegt als Fraktion von Valprato Soana im Val Soana. Das Bergdorf gilt als wichtigster touristischer Ort des Tals und dient als Ausgangspunkt zum Santuario di san Besso. Archäologische Funde belegen eine Siedlungsgeschichte bis ins 16. Jahrhundert.
Quincinetto ist eine italienische Gemeinde in der Metropolitanstadt Turin mit 976 Einwohnern. Das Dorf liegt 60 km nördlich von Turin am Fuß der Gran-Paradiso-Gruppe. Der Ort dient als strategischer Ausgangspunkt für Wanderungen in Italiens ersten Nationalpark.
Die Bocchetta delle Oche verbindet auf 2.372 m Höhe das Val Soana mit dem Valchiusella in der Gran-Paradiso-Gruppe. Der Pass war bereits in römischer Zeit die wichtigste Passage zwischen den beiden Tälern und gilt heute als einfachster Übergang in diesem Gebiet.
Der Ciarforon erhebt sich auf 3.642 m im Parco Nazionale del Gran Paradiso. Die Nordwand zeigt sich vergletschert, während die Südseite ein markantes trapezförmiges Felsmassiv bildet. Alle Aufstiegsrouten haben alpinistischen Charakter.
Das Santuario di Prascondù liegt auf 1.321 m im Gran-Paradiso-Nationalpark und ist der wichtigste sakrale Bau der Region. Die Wallfahrtskirche entstand nach einer Marienerscheinung von 1619 und beherbergt heute das Museum der Volksreligiosität.
Der Monte Arzola erhebt sich auf 2.156 m im wenig besuchten Val Ribordone des Gran-Paradiso-Nationalparks. Der Gipfel bietet ein 360°-Panorama über das Valle dell'Orco bis zum Gran Paradiso. Am Aufstiegsweg finden sich neolithische Felsgravuren mit Spiralmustern.
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