Berghütte

Lasnitzen Hütte

1.900m
46.994, 12.339
Betten: 20
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Barzahlung Kartenzahlung
Talort: Prägraten

Berghütte am Lasörling-Höhenweg | Hohe Tauern

Die Lasnitzen Hütte steht auf 1.900 m in den Hohen Tauern – ein Stützpunkt am Lasörling-Höhenweg. Die Berghütte nutzen wir für das Hüttentrekking am Großvenediger und als Etappenziel zwischen Matrei in Osttirol und dem Umbaltal. Ringsum ziehen die Grate der Lasörlinggruppe auf, unterhalb der Hütte weiden die Milchkühe der benachbarten Lasnitzenalpe.

Von der Lasnitzen Hütte führen die Routen auf den Lasörling (3.098 m) und den Toinig (2.666 m) – zwei markante Gipfel der östlichen Venedigergruppe. Die Hütte steht direkt am Lasörling-Höhenweg, der Verbindung zwischen der Zunigalm bei Matrei und der Clarahütte im Umbaltal. Der Höhenweg verbindet die stillen Täler südlich des Großvenedigers.

Übernachten auf der Lasnitzen Hütte

Die Berghütte hat 20 Schlafplätze in gemütlichen Mehrbettlagern. Eine Webcam zeigt die aktuellen Verhältnisse rund um die Hütte – praktisch für die Tourenplanung. Die Schutzhütte versorgt Bergwanderer seit über einem Jahrhundert mit herzhafter Kost.

Zustieg zur Lasnitzen Hütte

Der Aufstieg erfolgt von Prägraten über einen breiten, gefahrlosen Forstweg – 620 Höhenmeter in rund 2 Stunden. Der Weg eignet sich auch für weniger erfahrene Bergwanderer und führt durch lichte Lärchenwälder stetig bergauf zur Hütte.

Gut zu wissen:

Die Lasnitzen Hütte wurde 1894 erbaut und gehört damit zu den älteren Schutzhütten der Hohen Tauern. Die Lage am Lasörling-Höhenweg macht sie zum Etappenziel für mehrtägige Touren durch die östliche Venedigergruppe. Die benachbarte Lasnitzenalpe mit ihren Milchkühen prägt das alpine Kulturlandschaftsbild rund um die Hütte.

Hütten in der Umgebung

Ziele in der Region

Gipfel 3.657 m

Großvenediger

Der Großvenediger erhebt sich mit 3.657 m als höchster Berg der Venedigergruppe in den Hohen Tauern. Der vollständig vergletscherte Gipfel thront direkt am Alpenhauptkamm an der Grenze zwischen Osttirol und Salzburg. Seine markanten Grate trennen vier große Gletscher, darunter das Schlatenkees und Obersulzbachkees.

Dorf 1.329 m

Hinterbichl

Hinterbichl liegt auf 1.329 m im Talschluss des Virgentals in Osttirol. Der Bergsteiger-Ort dient als Ausgangspunkt für Touren zum Großvenediger und in die Venedigergruppe. Das Dorf am Zusammenfluss von Isel und Dorferbach zieht Skitourengeher und Hochtourenalpinisten an.

Gletscher

Obersulzbachkees

Das Obersulzbachkees liegt im Obersulzbachtal nördlich des Hauptkamms der Hohen Tauern. Mit 11 km² Fläche und 4 km Länge ist es der größte Gletscher der Venedigergruppe. Der Gletscher besteht aus vier nordexponierten Firnmulden vom Großvenediger bis zu den Maurerkeesköpfen.

Gipfel 3.798 m

Großglockner

Der Großglockner erhebt sich auf 3.798 m als höchster Berg Österreichs in der Glocknergruppe der Hohen Tauern. Mit einer Schartenhöhe von 2.428 m zählt er zu den eigenständigsten Erhebungen der Alpen. Die Erstbesteigung erfolgte 1800 und gilt als Beginn des modernen Alpinismus.

Sattel 3.407 m

Venedigerscharte

Die Venedigerscharte liegt auf 3.407 m zwischen Klein- und Großvenediger in den Hohen Tauern. Der markante Sattel bildet den zentralen Übergangspass auf dem Normalweg zum Großvenediger. Von hier öffnet sich das Panorama über die Glocknergruppe bis zu den Dolomiten.

Gipfel 3.360 m

Großer Geiger

Der Große Geiger (3.360 m) erhebt sich als markante Pyramide am Alpenhauptkamm zwischen Tirol und Salzburg. Der Berg ist rundum von Gletschern umgeben und gilt als beliebtes Hochtourenziel. Die charakteristische Nordwestwand überragt das Obersulzbachkees um 350 m.

Sattel 2.934 m

Granatscharte

Die Granatscharte liegt auf 2.934 m in den Hohen Tauern und verbindet das Amertal mit dem Dorfertal. Der Pass bildet einen wichtigen Übergang im Tauernhöhenweg zwischen St. Pöltner Hütte und Rudolfshütte. Über die Scharte führt die Route auf den Stubacher Sonnblick und zur Granatspitze.

Sattel 3.228 m

Obere Ödenwinkelscharte

Die Obere Ödenwinkelscharte liegt auf 3.228 m in der Glocknergruppe zwischen Hoher Riffl und Johannisberg. Der Pass bildet einen wichtigen Übergang im Bereich des Pasterzengletschers. Von hier führt der Normalweg über die Hohe Riffl zum Johannisberg.

Dorf

Kals am Großglockner

Kals am Großglockner (1.325 m) liegt im Kalser Tal in den Hohen Tauern und gilt als traditionelles Basecamp für Großglockner-Besteigungen. Das Bergdorf in Osttirol ist umgeben von vergletscherten Dreitausendern der Glockner-, Granatspitz- und Schobergruppe. Seit 1855 starten hier Bergsteiger zum Normalweg auf Österreichs höchsten Gipfel.

Gipfel 3.310 m

Kristallwand

Die Kristallwand erhebt sich auf 3.310 m als östlicher Eckpfeiler des Venedigermassivs in den Hohen Tauern. Der markante Gipfel zeigt eine 550 m hohe Nordostwand und sanfte Gletscheranstiege von Süden. Vier Gletscher umgeben den Berg: Schlatenkees, Äußeres Mullwitzkees, Frosnitzkees und Kristallwandkees.

Gletscher

Krimmler Kees

Das Krimmler Kees liegt im Krimmler Tauerntal in den Hohen Tauern. Der Gletscher dient als zentrales Ausbildungsgelände für Hochtourenkurse mit Steigeisen- und Spaltenbergungstraining. Die Warnsdorfer Hütte auf 2.324 m fungiert als nahegelegener Stützpunkt.

Gipfel 2.573 m

Roßkopf

Der Roßkopf erhebt sich auf 2.573 m in den Hohen Tauern nahe der Roßkarscharte. Der Gipfel bietet ein weitreichendes Panorama über die Zillertaler und Venedigergruppe. Als Abstecher von der Roßkarscharte ist er in etwa einer Stunde erreichbar.