Das Schloss in den Bergen
Die Sajathütte thront auf 2.575 m Höhe im Herzen der Venedigergruppe und gilt als eine der komfortabelsten Berghütten in den Hohen Tauern. Eingebettet zwischen schroffen Dreitausendern und umgeben von der imposanten Gletscherwelt des Großvenedigers, bietet die moderne Hütte einen idealen Ausgangspunkt für alpine Unternehmungen in der östlichen Venedigergruppe.
Die Sajathütte vereint alpine Tradition mit zeitgemäßem Komfort – nicht umsonst trägt sie den Beinamen "Schloss in den Bergen". Von der großzügigen Sonnenterrasse eröffnet sich ein spektakulärer Panoramablick auf die umliegenden Gipfel, wobei Rote Säule (2.820 m), Schernerskopf (3.043 m) und die markante Kreuzspitze (3.164 m) eine beeindruckende Kulisse bilden. Als wichtiger Stützpunkt für das mehrtägige Hüttentrekking am Großvenediger liegt die Hütte strategisch günstig am Venediger Höhenweg.
Übernachten auf der Sajathütte
Die moderne Berghütte bietet ihren Gästen komfortable Ausstattung mit Waschräumen und Duschen – eine Seltenheit in dieser Höhenlage. Handyempfang und WLAN ermöglichen die Kommunikation ins Tal, während die Küche regionale Spezialitäten serviert und die Zahlung unkompliziert mit allen gängigen EC- und Kreditkarten möglich ist.
Zustieg zur Sajathütte
Von Bichl führt der Hauptzustieg über den Blumenweg in ca. 3 Stunden zur Hütte. Alternativ erreicht man das Ziel von Hinterbichl in 3¼ Stunden Gehzeit. Beide Anstiege sind technisch unschwierig und führen durch die charakteristische Landschaft der Hohen Tauern mit ihren Almwiesen, Lärchenwäldern und ersten Ausblicken auf die vergletscherte Venedigergruppe.
Gut zu wissen:
Stefan Kratzer errichtete die heutige Sajathütte 2001 neu, nachdem die Ursprungshütte aus dem Jahr 1974 durch eine Lawine zerstört worden war. Im Zentrum eines weitläufigen Wegenetzes gelegen, erreicht man von hier die Johannishütte in 2½ Stunden und das hochalpine Defreggerhaus in 3½ Stunden. Zur Eisseehütte und Nilljochhütte beträgt die Gehzeit jeweils 4 Stunden.