Berghütte Planinsko društvo Radovljica

Pogacnikov dom na Krizkih Podih

2.050m 🇸🇮
46.402, 13.801 Slowenien
Betten: 59
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Euro Barzahlung Kartenzahlung

Schutzhütte am Razor

Die Pogacnikov dom na Krizkih Podih thront auf 2.050 m Höhe am Rand der kargen Karstebene Kriška poda in den slowenischen Julischen Alpen. Umgeben von schroffen Gipfeln wie Razor und Bovški Gamsovec, liegt die Schutzhütte in einer der wildesten Bergregionen des Triglav-Nationalparks – ein wichtiger Stützpunkt für anspruchsvolle Bergtouren.

Die exponierte Lage macht den Pogacnikov dom na Krizkih Podih zu einem wichtigen Ausgangspunkt für alpine Unternehmungen im Herzen der Julischen Alpen. Von hier starten Bergsteiger zu den umliegenden Gipfeln – der markante Razor (2.601 m) ragt nur zwei Gehstunden entfernt auf, während die Besteigung der Škrlatica (2.738 m), dem zweithöchsten Berg Sloweniens, eine anspruchsvolle Tagestour darstellt. Die Hütte dient als wichtiger Stützpunkt für mehrtägige Durchquerungen wie die Alpenüberquerung Salzburg–Triest sowie für Klettersteigtouren durch den Triglav-Nationalpark.

Übernachten auf dem Pogacnikov dom na Krizkih Podih

Die Berghütte bietet 59 Schlafplätze in gemütlichen Lagern, wobei eine Besonderheit der beheizte Winterraum mit 20 Plätzen darstellt – ausgestattet mit einem Holzofen für die kalte Jahreszeit. Eine Fotovoltaikanlage mit Generator-Unterstützung sorgt für umweltfreundliche Stromversorgung, während fließendes Wasser und sanitäre Anlagen den Komfort ergänzen.

Zustieg zum Pogacnikov dom na Krizkih Podih

Der Hauptzustieg führt vom Aljažev dom v Vratih in etwa vier Stunden zur Hütte. Alternative Routen starten im Trenta-Tal über Zadnjica (4–5 Stunden) oder von der Koča v Krnici über die spektakuläre Kriška stena. Längere Anstiege vom Vršič-Pass oder aus Kranjska Gora dauern sechs bis sieben Stunden durch hochalpines Gelände.

Gut zu wissen:

Die Bergsteigervereinigung Radovljica erbaute die Hütte zwischen 1948–1951 und benannte sie nach Jože Pogačnik, der kurz vor der Eröffnung tödlich verunglückte. Eine Materialseilbahn aus Zadnjica erleichtert die Versorgung der hochgelegenen Schutzhütte, während drei kleine Bergseen in der Umgebung der kargen Karstlandschaft besonderen Reiz verleihen.

Reisekategorie

Bergwandern Klettersteige

Hütten in der Umgebung

Ziele in der Region

Gipfel 2.547 m

Prisojnik

Der Prisojnik erhebt sich als 2.547 m hoher Gipfel der Julischen Alpen direkt über dem Vršič-Pass. Der Berg ist berühmt für seine zwei natürlichen Felsfenster und den spektakulären Fenstersteig. Das größere Prednje Okno erreicht eine Höhe von etwa 50 m.

Gipfel 1.166 m

Sleme

Der Sleme liegt auf 1.166 m Höhe in den Julischen Alpen zwischen Slowenien und Italien. Der lärchenbestandene Sattel bildet einen wichtigen Wegpunkt am Alpe-Adria-Trail. Von hier eröffnen sich weite Blicke über das Tamartal und die Nordwand des Mojstrovka.

Sattel 2.058 m

Krnska škrbina

Der Sattel Krnska škrbina liegt auf 2.058 m zwischen den Gipfeln Krn und Batognica in den Julischen Alpen. Der Pass verbindet slowenisches und italienisches Gebiet und dient als wichtiger Übergang auf Rundwanderungen. Vom Sattel führt der Abstieg ins Tal nach Drežnica.

Gipfel 513 m

Golo brdo

Das Golo brdo erhebt sich auf 513 m an der slowenisch-italienischen Grenze in den Julischen Alpen. Der bewaldete Hügel liegt im Weinanbaugebiet Collio zwischen Kastanienwäldern und Friaulischen Weinbergen. Die Region war im Ersten Weltkrieg umkämpftes Grenzgebiet.

Gipfel 1.376 m

Planica

Die Planica erhebt sich auf 1.376 m über dem berühmten Skisprungzentrum in den Julischen Alpen. Der Gipfel liegt oberhalb der weltgrößten Skiflugschanze und bildet den Ausgangspunkt ins alpine Tamartal. Von hier führen Wege zu den Nordwänden der Mojstrovka-Gipfel.

Aussichtspunkt

Kredarica

Aussichtspunkt in den Julischen Alpen unterhalb des höchsten Gipfels Sloweniens. Dient als Zwischenstation auf dem Normalweg zum Terglou über Klettersteig. Ausgangspunkt für den finalen Gipfelaufbau des 2.864 m hohen Nationalbergs.

Gletscher

Triglav Glacier

Der Triglavski ledenik liegt unter der Nordwand des Triglav in den Julischen Alpen. Er ist heute der zweitgrößte Gletscher Sloweniens. Der Gletscher wurde früher als "Zeleni sneg" (Grüner Schnee) bezeichnet.

Dorf

Šmartno

Šmartno ist ein mittelalterliches Dorf in den Goriška Brda mit vollständig erhaltenem Mauerring. Das Kulturdenkmal Sloweniens liegt im Herzen der Weinbauregion unweit der italienischen Grenze. Der markante Kirchturm der Martinskirche prägt das geschlossene Ortsbild.

Gipfel 2.333 m

Mala Mojstrovka

Die Mala Mojstrovka erhebt sich auf 2.333 m in den Julischen Alpen an der slowenisch-italienischen Grenze. Der Berg bietet eine der ersten Klettersteig-Routen Sloweniens durch die 400 m hohe Nordwand. Vom Gipfel reicht der Blick über das Triglav-Massiv und die umliegenden Zweitausender.

Sattel 1.845 m

Vratica

Die Vratica liegt auf 1.845 m zwischen Slowenien und Italien in den Julischen Alpen. Die Scharte markiert den Eintritt in den Triglav Nationalpark. Der Pass verbindet das Vršič-Pass-Gebiet mit den zentralen Bereichen des Nationalparks.

Gipfel 1.897 m

Vršič

Der Vršič erhebt sich auf 1.897 m über dem gleichnamigen Pass in den Julischen Alpen. Der Gipfel liegt oberhalb von Sloweniens höchstem asphaltierten Gebirgspass. Vom Aussichtspunkt reicht der Blick über die schroffen Kalkgipfel der Julischen Alpen.

Stadt

Flitsch

Bovec liegt auf der höchsten Soča-Terrasse unter dem südlichen Abhang des Rombon. Die kleine Stadt ist strategischer Ausgangspunkt für Touren ins Kaningebirge und den Triglav-Nationalpark. Das smaragdgrüne Soča-Tal macht Bovec zu einem der landschaftlich reizvollsten Basecamps der Julischen Alpen.

Reisen mit Pogacnikov dom na Krizkih Podih