Stützpunkt nahe Tarvisio
Das Rifugio Luigi Zacchi liegt auf 1.396 m Höhe im italienischen Teil der Julischen Alpen. Eingebettet in den Parco di Fusine unterhalb der imposanten Westwand der Ponza Grande, bietet die kleine Schutzhütte einen idealen Rastplatz für Weitwanderer. Die Lage im grenznahen Dreiländereck zwischen Italien, Slowenien und Österreich macht sie zu einem strategischen Punkt auf der Alpenüberquerung von Salzburg nach Triest.
Das Rifugio Luigi Zacchi dient als wichtiger Etappenstützpunkt auf dem zweiten Teil der Alpenüberquerung Salzburg–Triest. Nach dem Abstieg vom Vršičpass erreichen Wanderer die Hütte in etwa einer Stunde vom Fusiner Obersee aus – eine willkommene Erholungspause vor dem weiteren Weg durch die Julischen Alpen. Die geschützte Lage im Wald bietet Schutz vor Wind und Wetter.
Übernachten auf dem Rifugio Luigi Zacchi
Die kleine Berghütte verfügt über 20 Schlafplätze in gemütlicher Atmosphäre, wobei sich der Steinbau mit Holzelementen harmonisch in die Waldlandschaft einfügt. Von Mitte Juni bis Mitte September ist die Hütte täglich geöffnet und bietet Wanderern auf der Alpenüberquerung eine authentische Bergsteigerunterkunft. Die familiäre Atmosphäre und italienische Gastfreundschaft machen den Aufenthalt angenehm.
Zustieg zum Rifugio Luigi Zacchi
Über einen gut markierten Waldweg führt der Hauptzustieg vom Fusiner Obersee in etwa einer Stunde zur Hütte. Alternative Zugänge führen von der Capanna Ponza in 1,45 Stunden zur Hütte. Die moderate Höhenlage und gute Erreichbarkeit machen die Hütte auch für Tagesausflüge interessant, während von hier Bergtouren auf die umliegenden Gipfel wie Cima Strugova (2.265 m) oder Ponza Grande (2.274 m) starten.
Gut zu wissen:
Eine bewegte Geschichte prägt die Hütte: 1919 als Capanna Piemonte errichtet, wurde sie 1932 durch eine Lawine zerstört und erst 1949 wiedereröffnet. Seit 1952 trägt sie den Namen des Oberst Luigi Zacchi. Für Klettersteigbegeisterte bieten sich Touren auf den Mangart (2.677 m) oder die Veunza (2.340 m) an, während die Nähe zum Valico della Porticina Übergänge ins slowenische Trenta-Tal ermöglicht.