Berghütte

Rifugio Luigi Zacchi

1.396m 🇮🇹
46.459, 13.684 Italien
Betten: 20
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Euro Barzahlung Kartenzahlung

Stützpunkt nahe Tarvisio

Das Rifugio Luigi Zacchi liegt auf 1.396 m Höhe im italienischen Teil der Julischen Alpen. Eingebettet in den Parco di Fusine unterhalb der imposanten Westwand der Ponza Grande, bietet die kleine Schutzhütte einen idealen Rastplatz für Weitwanderer. Die Lage im grenznahen Dreiländereck zwischen Italien, Slowenien und Österreich macht sie zu einem strategischen Punkt auf der Alpenüberquerung von Salzburg nach Triest.

Das Rifugio Luigi Zacchi dient als wichtiger Etappenstützpunkt auf dem zweiten Teil der Alpenüberquerung Salzburg–Triest. Nach dem Abstieg vom Vršičpass erreichen Wanderer die Hütte in etwa einer Stunde vom Fusiner Obersee aus – eine willkommene Erholungspause vor dem weiteren Weg durch die Julischen Alpen. Die geschützte Lage im Wald bietet Schutz vor Wind und Wetter.

Übernachten auf dem Rifugio Luigi Zacchi

Die kleine Berghütte verfügt über 20 Schlafplätze in gemütlicher Atmosphäre, wobei sich der Steinbau mit Holzelementen harmonisch in die Waldlandschaft einfügt. Von Mitte Juni bis Mitte September ist die Hütte täglich geöffnet und bietet Wanderern auf der Alpenüberquerung eine authentische Bergsteigerunterkunft. Die familiäre Atmosphäre und italienische Gastfreundschaft machen den Aufenthalt angenehm.

Zustieg zum Rifugio Luigi Zacchi

Über einen gut markierten Waldweg führt der Hauptzustieg vom Fusiner Obersee in etwa einer Stunde zur Hütte. Alternative Zugänge führen von der Capanna Ponza in 1,45 Stunden zur Hütte. Die moderate Höhenlage und gute Erreichbarkeit machen die Hütte auch für Tagesausflüge interessant, während von hier Bergtouren auf die umliegenden Gipfel wie Cima Strugova (2.265 m) oder Ponza Grande (2.274 m) starten.

Gut zu wissen:

Eine bewegte Geschichte prägt die Hütte: 1919 als Capanna Piemonte errichtet, wurde sie 1932 durch eine Lawine zerstört und erst 1949 wiedereröffnet. Seit 1952 trägt sie den Namen des Oberst Luigi Zacchi. Für Klettersteigbegeisterte bieten sich Touren auf den Mangart (2.677 m) oder die Veunza (2.340 m) an, während die Nähe zum Valico della Porticina Übergänge ins slowenische Trenta-Tal ermöglicht.

Reisekategorie

Bergwandern

Hütten in der Umgebung

Ziele in der Region

Gipfel 2.547 m

Prisojnik

Der Prisojnik erhebt sich als 2.547 m hoher Gipfel der Julischen Alpen direkt über dem Vršič-Pass. Der Berg ist berühmt für seine zwei natürlichen Felsfenster und den spektakulären Fenstersteig. Das größere Prednje Okno erreicht eine Höhe von etwa 50 m.

Gipfel 1.166 m

Sleme

Der Sleme liegt auf 1.166 m Höhe in den Julischen Alpen zwischen Slowenien und Italien. Der lärchenbestandene Sattel bildet einen wichtigen Wegpunkt am Alpe-Adria-Trail. Von hier eröffnen sich weite Blicke über das Tamartal und die Nordwand des Mojstrovka.

Sattel 2.058 m

Krnska škrbina

Der Sattel Krnska škrbina liegt auf 2.058 m zwischen den Gipfeln Krn und Batognica in den Julischen Alpen. Der Pass verbindet slowenisches und italienisches Gebiet und dient als wichtiger Übergang auf Rundwanderungen. Vom Sattel führt der Abstieg ins Tal nach Drežnica.

Gipfel 513 m

Golo brdo

Das Golo brdo erhebt sich auf 513 m an der slowenisch-italienischen Grenze in den Julischen Alpen. Der bewaldete Hügel liegt im Weinanbaugebiet Collio zwischen Kastanienwäldern und Friaulischen Weinbergen. Die Region war im Ersten Weltkrieg umkämpftes Grenzgebiet.

Gipfel 1.376 m

Planica

Die Planica erhebt sich auf 1.376 m über dem berühmten Skisprungzentrum in den Julischen Alpen. Der Gipfel liegt oberhalb der weltgrößten Skiflugschanze und bildet den Ausgangspunkt ins alpine Tamartal. Von hier führen Wege zu den Nordwänden der Mojstrovka-Gipfel.

Aussichtspunkt

Kredarica

Aussichtspunkt in den Julischen Alpen unterhalb des höchsten Gipfels Sloweniens. Dient als Zwischenstation auf dem Normalweg zum Terglou über Klettersteig. Ausgangspunkt für den finalen Gipfelaufbau des 2.864 m hohen Nationalbergs.

Gletscher

Triglav Glacier

Der Triglavski ledenik liegt unter der Nordwand des Triglav in den Julischen Alpen. Er ist heute der zweitgrößte Gletscher Sloweniens. Der Gletscher wurde früher als "Zeleni sneg" (Grüner Schnee) bezeichnet.

Dorf

Šmartno

Šmartno ist ein mittelalterliches Dorf in den Goriška Brda mit vollständig erhaltenem Mauerring. Das Kulturdenkmal Sloweniens liegt im Herzen der Weinbauregion unweit der italienischen Grenze. Der markante Kirchturm der Martinskirche prägt das geschlossene Ortsbild.

Gipfel 2.333 m

Mala Mojstrovka

Die Mala Mojstrovka erhebt sich auf 2.333 m in den Julischen Alpen an der slowenisch-italienischen Grenze. Der Berg bietet eine der ersten Klettersteig-Routen Sloweniens durch die 400 m hohe Nordwand. Vom Gipfel reicht der Blick über das Triglav-Massiv und die umliegenden Zweitausender.

Sattel 1.845 m

Vratica

Die Vratica liegt auf 1.845 m zwischen Slowenien und Italien in den Julischen Alpen. Die Scharte markiert den Eintritt in den Triglav Nationalpark. Der Pass verbindet das Vršič-Pass-Gebiet mit den zentralen Bereichen des Nationalparks.

Gipfel 1.897 m

Vršič

Der Vršič erhebt sich auf 1.897 m über dem gleichnamigen Pass in den Julischen Alpen. Der Gipfel liegt oberhalb von Sloweniens höchstem asphaltierten Gebirgspass. Vom Aussichtspunkt reicht der Blick über die schroffen Kalkgipfel der Julischen Alpen.

Stadt

Flitsch

Bovec liegt auf der höchsten Soča-Terrasse unter dem südlichen Abhang des Rombon. Die kleine Stadt ist strategischer Ausgangspunkt für Touren ins Kaningebirge und den Triglav-Nationalpark. Das smaragdgrüne Soča-Tal macht Bovec zu einem der landschaftlich reizvollsten Basecamps der Julischen Alpen.

Reisen mit Rifugio Luigi Zacchi