Berghütte

Bethlemihütte / Gudauri Hut

3.653m
42.464, 44.480
Betten: 50
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Barzahlung Kartenzahlung

Unbewarteter Stützpunkt am Mount Kazbek auf 3.653 m

Die Bethlemihütte – oder Gudauri Hut – steht auf 3.653 m an den Flanken des Mount Kazbek. Die unbewartete Schutzhütte im georgischen Kaukasus dient uns als spartanischer Stützpunkt für die Besteigung des 5.047 m hohen Vulkangipfels. Wind und Kälte prägen diesen exponierten Platz – selbst im Sommer fallen hier nachts die Temperaturen unter null.

Von der Bethlemihütte führt die Gletscherroute zum Mount Kazbek, dem dritthöchsten Berg Georgiens. Die Besteigung erfordert Gletschererfahrung und alpine Ausrüstung. Als zweites Gipfelziel lockt der Ortsveri mit 4.350 m. Die karge Steinlandschaft des Kaukasus zeigt sich hier in ihrer ganzen Wildheit – zerklüftete Grate, steile Gletscher und die endlose Weite der georgischen Hochgebirgslandschaft.

Übernachten auf der Bethlemihütte:

Die Hütte hat 50 Schlafplätze in einfachsten Verhältnissen. Es gibt keine Duschen, keine Waschgelegenheiten und keine Toiletten. Verpflegung, Gas und Kocher müssen selbst mitgebracht werden. Ein warmer Schlafsack ist auch in der Hütte zwingend nötig – die Temperaturen fallen nachts deutlich unter den Gefrierpunkt.

Zustieg zur Bethlemihütte:

Der Aufstieg beginnt bei der Sameba Trinity Church auf 2.180 m. Von der markanten Dreifaltigkeitskirche steigt der Weg in 3 bis 7 Stunden über 730 Höhenmeter zur Gudauri Hut. Der Pfad erfordert Trittsicherheit – loses Geröll und steile Passagen prägen den Anstieg durch die karge Berglandschaft.

Gut zu wissen:

Die Geschichte der Hütte reicht zurück bis 1933, als hier zunächst ein Holzbau errichtet wurde. 1941 folgte der heutige Steinbau, der als sowjetische Wetterstation diente. Ursprünglich nach Simon Japaridze benannt, der 1929 verstarb, trägt die Unterkunft seit 1998 den Namen Bethlemihütte.

Reisekategorie

Expeditionen & Höhenbergsteigen

Ziele in der Region

Dorf 2.196 m

Gudauri

Gudauri liegt auf 2.196 m Höhe am Südhang des Zentralkaukasus. Das höchstgelegene Skizentrum Georgiens dient als Basislager für Skitouren und Expeditionen zum Kasbek. Die georgische Heerstraße führt direkt durch den Ort.

Gipfel 3.488 m

Deda Ena

Der Deda Ena erhebt sich auf 3.488 m im georgischen Zentralkaukasus. Der dreieckige Gipfel gilt als schönster Skitourenberg über dem Kreuzpass. Vom Sattel führt leichte Kletterei über den Grat zum Gipfel.

Gipfel 4.365 m

Ortsveri

Der 4.365 m hohe Ortsveri erhebt sich als vulkanisches Bergmassiv im georgischen Zentralkaukasus. Der Gipfel dient als wichtiger Akklimatisierungsberg für Kasbek-Besteigungen und liegt etwa 800 m niedriger als der benachbarte Fünftausender.

Sattel 2.395 m

Kreuzpas

Der Kreuzpas liegt auf 2.395 m Höhe und verbindet über den Hauptkamm des Kaukasus das Terek-Tal mit dem Aragvi-Tal. Als zentraler Punkt der Georgischen Heerstraße zwischen Wladikawkas und Tiflis trägt er seit 1824 seinen Namen nach einem steinernen Kreuz.

Gipfel 3.095 m

Angelozis Mta

Angelozis Mta erhebt sich auf 3.095 m in der georgischen Region Mtscheta-Mtianeti. Der Berg liegt im Kasbek-Gebiet des Zentralkaukasus nahe der russisch-georgischen Grenze. Sein georgischer Name bedeutet "Engelsberg".

Gipfel 5.054 m

Kasbek

Der Kasbek erhebt sich mit 5.054 m als markanter Vulkangipfel an der georgisch-russischen Grenze. Mit einer Prominenz von 2.373 m zählt er zu den bedeutendsten Gipfeln des Kaukasus. Der Normalweg führt über den Gergeti-Gletscher durch steile Firn- und Eispassagen zum Gipfel.

Gipfel 4.451 m

Schan

Der Schan erhebt sich mit 4.451 m als höchste Erhebung Inguschiens im Hauptkamm des Großen Kaukasus. Der vergletscherte Gipfel liegt auf der Grenze zwischen Georgien und der russischen Republik Inguschien. Eine Prominenz von 1.775 m macht ihn zu einem markanten Eckpfeiler des Zentralkaukasus.

Gipfel 4.780 m

Djimara

Die Djimara erhebt sich auf 4.780 m an der Grenze zwischen Georgien und Russland im Zentralkaukasus. Der vergletscherte Gipfel liegt westlich des Kasbek auf dem Khokhi-Kamm. Mit einer Prominenz von 840 m zählt er zu den markanten Erhebungen der Region.

Sonstige

Wladikawkas

Die Stadt liegt am Fuß des Kaukasus am Fluss Terek. Von hier beginnt die Georgische Heerstraße nach Georgien. Vladikavkaz ist strategisches Tor zum Kaukasus und Ausgangspunkt für Expeditionen in das Kaukasusgebirge.

Vulkan 3.519 m

Mepiskalo

Der Mepiskalo erhebt sich auf 3.519 m im georgisch-russischen Grenzgebiet des Zentralkaukasus. Der Vulkan liegt in der Kasbek-Region zwischen den historischen Regionen Nord- und Südossetien.

Aussichtspunkt

gudauri panorama

Der Aussichtspunkt liegt auf 2.196 m Höhe an der Georgischen Heerstraße im Großen Kaukasus. Von hier eröffnet sich der Blick über das Skigebiet Gudauri und die umliegenden Gipfel des Zentralkaukasus. Der Standort dient als Ausgangspunkt für Wanderungen zum Kasbek und den Gletschern der Region.

Burg/Schloss 2.243 m

Festung Zakagori

Die Festung Zakagori liegt auf 2.243 m Höhe im historischen Truso-Tal im georgischen Kaukasus. Das Bergdorf befindet sich am linken Ufer des Suatisi-Flusses in der Region Khevi. Die abgelegene Lage macht es zu einem authentischen Zeugnis kaukasischer Bergkultur.

Reisen mit Bethlemihütte / Gudauri Hut