Berghütte CAI Sektion Meran

Berglhütte

2.188m 🇮🇹
46.527, 10.514 Italien
Betten: 26
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Euro Barzahlung Kartenzahlung
Talort: Trafoi

Schutzhütte am Ortler-Normalweg im Nationalpark Stilfserjoch

Die Berglhütte steht auf 2.188 m am Bergl, unterhalb des Pleisshorngrates im Nationalpark Stilfserjoch. Die Schutzhütte der CAI Sektion Meran nutzen wir als Stützpunkt für die Besteigung des Ortlers – mit 3.905 m der höchste Berg der Ostalpen außerhalb der Bernina-Gruppe. Von hier führen die Routen zur Thurwieserspitze (3.652 m) und zu den Übergängen ins benachbarte Sulden.

Der markante Pleisshorngrat prägt die Landschaft oberhalb der Hütte. Nach Norden öffnet sich der Blick auf die vergletscherte Ortler-Nordwand, nach Süden ins Trafoital. Die Berglhütte steht am Normalweg auf den Ortler – dem Weg der Erstbesteiger von 1804. Im Sommer starten Bergsteiger von hier zu den Gletschertouren, im Winter ist die Hütte Stützpunkt für Skitouren im Ortlergebiet.

Übernachten auf der Berglhütte

26 Schlafplätze stehen in der Schutzhütte zur Verfügung. Die kompakte Berglhütte bietet das Nötige für die Übernachtung vor der Gipfeltour – mehr nicht, aber das genügt im Nationalpark Stilfserjoch.

Zustieg zur Berglhütte

Von Trafoi auf 1.605 m führt der Weg in 1,5 bis 2 Stunden zur Hütte – 583 Höhenmeter durch die Bergwälder des Nationalparks. Der gut markierte Steig zieht sich stetig bergan zum Bergl. Von der Payerhütte (3.020 m) erreicht man die Berglhütte in 2,5 Stunden Abstieg, von der Tabarettahütte dauert der Übergang 6 Stunden.

Gut zu wissen:

Die heutige Berglhütte wurde 1897 als Hamburger Hütte durch die Sektion Hamburg des DÖeAV erbaut – sie ersetzte die erste Arninghütte von 1884. Seit 1956 trägt sie den Namen Berglhütte, benannt nach Aldo und Vanni Borletti.

Hütten in der Umgebung

Ziele in der Region

Gipfel 3.769 m

Monte Cevedale

Der Monte Cevedale erhebt sich auf 3.769 m im Ortlergebiet an der Grenze zwischen Lombardei und Trentino-Alto Adige. Als dritthöchster Gipfel der Ortler-Alpen bildet er einen wichtigen orographischen Knotenpunkt zwischen vier Tälern. Der Normalweg führt vom Rifugio Casati über den Gletscher zum Gipfel.

Dorf 1.906 m

Sulden

Sulden liegt auf 1.906 m im inneren Suldental und gilt als wichtigstes Basecamp für den Ortler. Das Bergdorf mit 400 Einwohnern bietet direkten Zugang zu den höchsten Gipfeln der Ortlergruppe. Vier Seilbahnen erschließen das Skigebiet zwischen 1.900 und 3.250 m.

Gipfel 3.905 m

Ortler

Der Ortler erhebt sich mit 3.905 m als höchste Erhebung Südtirols und der Ortler-Alpen. Der größtenteils aus Hauptdolomit aufgebaute, stark vergletscherte Berg gilt als bedeutendstes Gipfelziel der Ostalpen. Seine Erstbesteigung 1804 zählt zu den wichtigsten alpinistischen Ereignissen jener Zeit.

Gipfel 3.376 m

Suldenspitze

Die Suldenspitze erhebt sich mit 3.376 m im Hauptkamm der Ortler-Alpen an der Grenze zwischen Südtirol und der Lombardei. Der vergletscherte Gipfel liegt strategisch zwischen Suldental, Val Cedec und Martelltal. Als beliebtes Skitourenziel und Übergangsstation zwischen den Schutzhütten gilt er als technisch wenig anspruchsvoll.

Gletscher

Suldenferner

Der Suldenferner erstreckt sich mit 5,7 km² an den Ostflanken von Ortler, Monte Zebrù und Königspitze. Der stark schuttbedeckte Gletscher reicht bis unter 2.500 m hinab und liegt im Nationalpark Stilfserjoch.

Gletscher

Rosimferner

Der Rosimferner liegt zwischen Italien und der Schweiz im Ortlergebiet. Der Gletscher bildet den Zugang zum Rosimjoch und zur Vertainspitze. Über seine Firnfelder führt eine klassische Skitourenroute mit 1.700 Höhenmetern Abstieg.

Gipfel 3.678 m

Punta San Matteo

Die Punta San Matteo erhebt sich auf 3.678 m im Ortlergebiet an der Grenze zwischen Lombardei und Trentino-Südtirol. Der vergletscherte Gipfel gehört zur Cevedale-Pizzo Tresero Kette und gilt als einer der schönsten Skiberge der Region. Vom Gipfel entspringt ein Teil des Fornigletschers.

Gipfel 3.594 m

Pizzo Tresero

Der Pizzo Tresero erhebt sich auf 3.594 m im Ortlergebiet der Lombardei. Der Gipfel bildet den südöstlichen Abschluss der Kette der 13 Gipfel, die den Fornigletscher umrahmt. Die Nordwand gilt als eine der anspruchsvollsten der Region.

Gipfel 2.968 m

Piz Daint

Der Piz Daint (2.968 m) erhebt sich in der Umbrailgruppe westlich des Münstertals in Graubünden. Der Berg bildet die Wasserscheide zwischen dem nach Norden zum Inn entwässernden Val Mora und dem südwärts zur Etsch fließenden Val Müstair. Seine markante Gipfelpyramide macht ihn zu einem beliebten Skitourenziel.

Gipfel 3.276 m

Cima San Giacomo

Die Cima San Giacomo erhebt sich auf 3.276 m im Ortlergebiet an der italienisch-schweizerischen Grenze. Der Gipfel liegt in der Fornigruppe zwischen Punta San Matteo und Brancahütte. Die Nordrinnen bieten pulvrige Abfahrten für erfahrene Skitourengeher.

Gipfel 2.951 m

Piz Dora

Der Piz Dora erhebt sich auf 2.951 m zwischen Val Müstair und Val Mora im Kanton Graubünden. Der Berg gehört zur Umbrailgruppe und wird den Ortler-Alpen zugerechnet. Der Name wandelte sich von Piz d'Ora (Äußerer Gipfel) zum heutigen Piz Dora.

Gletscher

Schranferner

Der Schranferner liegt an den Veneziaspitzen in der Ortlergruppe im Martelltal. Der Gletscher dient als Aufstiegsroute zur Östlichen Veneziaspitze und führt durch teilweise spaltiges Gletschergelände. Unterhalb der Gletscherzunge befinden sich malerische Bergseen.