Unser komfortables Camp
Das Advanced Base Camp (ABC) Pik Lenin liegt auf 4.400 m Höhe am Fuß des gleichnamigen Siebentausenders in Kirgisistan. Das komfortable Zeltlager dient als wichtiger Akklimatisierungsstützpunkt für Expeditionen zum 7.134 m hohen Pik Lenin – einem der meistbestiegenen Siebentausender der Welt. Inmitten der vergletscherten Bergwelt des Trans-Alai-Gebirges bietet das Camp moderne Infrastruktur in alpiner Höhenlage.
Das Advanced Base Camp Pik Lenin markiert einen entscheidenden Punkt jeder Pik-Lenin-Expedition. Von hier aus führt die Route über den Razdelnaya Peak zum Nordwestgrat – dem heutigen Normalweg, der erstmals 1954 von einer sowjetischen Gruppe unter V. Kovalev bezwungen wurde. Die Lage auf 4.400 m ermöglicht eine optimale Höhenakklimatisation vor dem weiteren Aufstieg zu den höheren Lagern.
Übernachten im Advanced Base Camp (ABC) Pik Lenin
Die geräumigen Redfox-Zelte verfügen über Holzboden, einen praktischen Vorraum und abgetrennten Schlafbereich, wobei dicke Matten und Kissen für erholsamen Schlaf in der Höhe sorgen. Das Camp bietet Strom und kostenloses WLAN – eine Besonderheit in dieser abgelegenen Bergregion. Kirgisische Jurten dienen als beheizte Aufenthaltsräume mit Terrasse, wo Mahlzeiten eingenommen werden und abgekochtes Wasser sowie Tee bereitstehen.
Zustieg zum Advanced Base Camp (ABC) Pik Lenin
Die Anreise erfolgt über Bishkek zum Basecamp auf 3.700 m Höhe, von wo der weitere Aufstieg durch die beeindruckende Gletscherlandschaft des Trans-Alai-Gebirges zum Advanced Base Camp führt. Das Gebiet beherbergt über 1.500 Gletscher mit einer Gesamtfläche von 1.546 km² – darunter die gewaltigen Eisströme Korschewski, Lenin und Korumdu.
Gut zu wissen
Das Camp wird von Tien-Shan Travel betrieben und bietet überraschenden Komfort: Warme Duschen stehen nach Anmeldung zur Verfügung, ebenso Toiletten, Sauna und sogar ein Pool. Eine voll ausgestattete Küche versorgt die Expeditionsteilnehmer mit ausgewogener Höhenverpflegung. Der Pik Lenin gilt als guter Einstieg ins Höhenbergsteigen – die technisch moderate Route erfordert dennoch Gletschererfahrung, sicheren Umgang mit Steigeisen und Kenntnisse der Spaltenbergung.