Gemütliche Schutzhütte im Fürstentum Liechtenstein
Die Gafadurahütte thront auf 1.428 m Höhe oberhalb des Rheintals an der österreichisch-liechtensteinischen Grenze. Eingebettet zwischen schroffen Kalkwänden und grünen Almwiesen bildet die vom Liechtensteiner Alpenverein betriebene Schutzhütte einen wichtigen Stützpunkt für Bergwanderungen im Rätikon – insbesondere für die beliebte Besteigung der markanten Drei Schwestern.
Als ehemalige fürstliche Jagdhütte aus den 1920er Jahren verbindet die Gafadurahütte heute alpine Tradition mit ihrer Funktion als Wanderstützpunkt am Weitwanderweg Via Alpina. Die exponierte Lage zwischen dem 2.053 m hohen Massiv der Drei Schwestern und dem Garsellikopf macht sie zu einem zentralen Ausgangspunkt für Touren im liechtensteinischen Teil des Rätikon.
Übernachten auf der Gafadurahütte
Die gemütliche Berghütte bietet 42 Schlafplätze und ist von Mitte Mai bis Mitte Oktober bewirtschaftet. Die Räumlichkeiten verteilen sich auf mehrere Lager, wobei die Ausstattung dem typischen Standard einer Alpenvereins-Schutzhütte entspricht. Ein Winterraum steht nicht zur Verfügung, weshalb die Hütte außerhalb der Bewirtschaftungszeiten geschlossen bleibt.
Zustieg zur Gafadurahütte
Der Hauptzustieg führt von Planken in 1,5 bis 2 Stunden über einen gut markierten Wanderweg zur Hütte. Alternative Zugänge verlaufen über den Sarojasattel vom Hinterälpele oder über das Bettlerjoch von der Pfälzerhütte. Die Wege durchqueren abwechslungsreiche Berglandschaft mit Blick auf die charakteristischen Kalkformationen des Rätikon.
Gut zu wissen:
Die Gafadurahütte liegt direkt am Fernwanderweg Via Alpina (Etappe R56) und dient als Zwischenstation für mehrtägige Touren durch das Fürstentum Liechtenstein. Von hier lassen sich sowohl der anspruchsvolle Fürstensteig zu den Drei Schwestern als auch gemütlichere Wanderungen ins Saminatal unternehmen. Die nahe Grenze zu Österreich ermöglicht grenzüberschreitende Touren ins Vorarlberger Montafon.