Berghütte

Gafadurahütte

1.428m
47.186, 9.568
Betten: 42
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Barzahlung Kartenzahlung
Talort: Planken

Gemütliche Schutzhütte im Fürstentum Liechtenstein

Die Gafadurahütte thront auf 1.428 m Höhe oberhalb des Rheintals an der österreichisch-liechtensteinischen Grenze. Eingebettet zwischen schroffen Kalkwänden und grünen Almwiesen bildet die vom Liechtensteiner Alpenverein betriebene Schutzhütte einen wichtigen Stützpunkt für Bergwanderungen im Rätikon – insbesondere für die beliebte Besteigung der markanten Drei Schwestern.

Als ehemalige fürstliche Jagdhütte aus den 1920er Jahren verbindet die Gafadurahütte heute alpine Tradition mit ihrer Funktion als Wanderstützpunkt am Weitwanderweg Via Alpina. Die exponierte Lage zwischen dem 2.053 m hohen Massiv der Drei Schwestern und dem Garsellikopf macht sie zu einem zentralen Ausgangspunkt für Touren im liechtensteinischen Teil des Rätikon.

Übernachten auf der Gafadurahütte

Die gemütliche Berghütte bietet 42 Schlafplätze und ist von Mitte Mai bis Mitte Oktober bewirtschaftet. Die Räumlichkeiten verteilen sich auf mehrere Lager, wobei die Ausstattung dem typischen Standard einer Alpenvereins-Schutzhütte entspricht. Ein Winterraum steht nicht zur Verfügung, weshalb die Hütte außerhalb der Bewirtschaftungszeiten geschlossen bleibt.

Zustieg zur Gafadurahütte

Der Hauptzustieg führt von Planken in 1,5 bis 2 Stunden über einen gut markierten Wanderweg zur Hütte. Alternative Zugänge verlaufen über den Sarojasattel vom Hinterälpele oder über das Bettlerjoch von der Pfälzerhütte. Die Wege durchqueren abwechslungsreiche Berglandschaft mit Blick auf die charakteristischen Kalkformationen des Rätikon.

Gut zu wissen:

Die Gafadurahütte liegt direkt am Fernwanderweg Via Alpina (Etappe R56) und dient als Zwischenstation für mehrtägige Touren durch das Fürstentum Liechtenstein. Von hier lassen sich sowohl der anspruchsvolle Fürstensteig zu den Drei Schwestern als auch gemütlichere Wanderungen ins Saminatal unternehmen. Die nahe Grenze zu Österreich ermöglicht grenzüberschreitende Touren ins Vorarlberger Montafon.

Reisekategorie

Bergwandern

Ziele in der Region

Gipfel 2.168 m

Tschaggunser Mittagsspitze

Die Tschaggunser Mittagsspitze erhebt sich mit 2.168 m als markanter Aussichtsgipfel im Rätikon oberhalb von Tschagguns. Der Berg gehört zur Sulzfluh-Gruppe und bietet einen eindrucksvollen Blick auf die felsigen Türme der Drusenfluh und Sulzfluh. Der Aufstieg führt über das Walser Alpjoch und den leichten Grat zum Gipfel.

Sattel 2.354 m

Plasseggenpass

Der Plasseggenpass liegt auf 2.354 m am Hauptkamm des Rätikons zwischen Österreich und der Schweiz. Der Pass trennt die Sulzfluh-Gruppe von der Gweil-Sarotla-Gruppe und markiert eine geologisch bedeutsame tektonische Grenzzone.

Sattel 2.389 m

Sarotla-Pass

Der Sarotla-Pass liegt auf 2.389 m im Grenzkamm zwischen Montafon und Prättigau. Der Pass verbindet das Rätikon mit etablierten Wanderrouten und erfordert drahtseilgesicherte Querungen.

Sattel 2.166 m

Schwarzhornsattel

Der Schwarzhornsattel liegt auf 2.166 m im Rätikon zwischen Österreich und der Schweiz. Der Pass verbindet das Montafon mit der Tilisunahütte und bildet einen zentralen Punkt des Rätikon Höhenwegs. Gratpassage mit Felsabstürzen erfordert Trittsicherheit.

Gipfel 2.412 m

Hasenflüeli

Das Hasenflüeli erhebt sich mit 2.412 m als markanter Felsgipfel im Rätikon. Der Berg gilt als Klassiker zur Eröffnung der Skitourensaison und zeichnet sich durch charakteristische Felszähne im Gipfelkamm aus.

Dorf

Gargellen

Das Bergdorf Gargellen liegt auf 1.423 m im Gargellental und ist der höchstgelegene Ort des Montafon. Der Luftkurort mit etwa 120 Einwohnern dient als Basecamp für Touren in das Rätikon-Massiv. Über die Schafbergbahn sind alpine Ziele wie Heimspitze und Madrisa erreichbar.

Dorf

Steg

Steg ist eine Walsersiedlung in der Gemeinde Triesenberg im Fürstentum Liechtenstein. Das Bergdorf liegt im Valüntal unterhalb der Alpe Sücka auf rund 1.000 m Höhe. Die Siedlung dient als Endpunkt für Wanderungen durch die liechtensteinische Bergwelt des Rätikongebiets.

Dorf 786 m

Planken

Planken liegt auf 786 m am westlichen Abhang des Dreischwesternmassivs im Fürstentum Liechtenstein. Die kleinste Gemeinde des Landes dient als Ausgangspunkt für die Liechtensteiner Hüttenrunde. Von hier führt ein Naturweg durch wildromantische Almen zur Gafadurahütte.

Gipfel 2.393 m

Girenspitz

Der Girenspitz ist ein 2.393 m hoher Berg bei Schuders im Rätikon. Die markante Schieferpyramide bildet den nordöstlichen Abschluss des Sassauna-Grates. Der Gipfel liegt an der Grenze zwischen drei Prättigauer Gemeinden.

Seilbahn

Schafberg

Die Schafbergbahn ist eine 8er-Gondelbahn in Gargellen, die von 1.438 m auf 2.126 m führt. Sie erschließt das Skigebiet Gargellen mit über 30 Pistenkilometern und dient als Ausgangspunkt für Wanderungen und Skitouren. Im Sommer ermöglicht sie Mountaincart-Abfahrten zur Talstation.

Seilbahn 1.000 m

Latschau

Latschau ist eine Station der Golmerbahn auf 1.000 m Höhe oberhalb von Tschagguns im Montafon. Die Ortschaft dient als wichtiger Ausgangspunkt für Wanderungen zur Tschaggunser Mittagsspitze und ins Rätikon-Gebiet.

Sattel 2.108 m

Bettlerjoch

Das Bettlerjoch liegt auf 2.108 m an der Grenze zwischen Liechtenstein und Österreich im Rätikon. Der Pass verbindet das Naaftal in Liechtenstein mit dem Gamperdonatal in Österreich. Direkt am Pass steht die Pfälzerhütte mit Winterraum.

Reisen mit Gafadurahütte