Der Normalweg startet in Latschau und führt über die Alpilaalpe vorbei am Tobelsee zum Walser Alpjoch. Von dort verläuft die Route in nördlicher Richtung über den Grat zum Gipfel. Die Aufstiegszeit beträgt etwa zwei bis drei Stunden bei rund 900 Höhenmetern.
Der felsige Gipfelbereich erfordert Trittsicherheit und Schwindelfreiheit für die abschließende Kletterei. Als Stützpunkt dient die nahegelegene Tilisunahütte, die in 2.5 km Entfernung liegt. Der Gipfel fungiert als idealer Aussichtspunkt für die Erkundung des Rätikon mit seinen charakteristischen Kalksteinformationen.
Die Tschaggunser Mittagsspitze erhebt sich mit 2.168 m als markanter Aussichtsgipfel im Rätikon oberhalb von Tschagguns. Der Berg gehört zur Sulzfluh-Gruppe und bietet einen eindrucksvollen Blick auf die felsigen Türme der Drusenfluh und Sulzfluh. Der Aufstieg führt über das Walser Alpjoch und den leichten Grat zum Gipfel.
Der Plasseggenpass liegt auf 2.354 m am Hauptkamm des Rätikons zwischen Österreich und der Schweiz. Der Pass trennt die Sulzfluh-Gruppe von der Gweil-Sarotla-Gruppe und markiert eine geologisch bedeutsame tektonische Grenzzone.
Der Sarotla-Pass liegt auf 2.389 m im Grenzkamm zwischen Montafon und Prättigau. Der Pass verbindet das Rätikon mit etablierten Wanderrouten und erfordert drahtseilgesicherte Querungen.
Der Schwarzhornsattel liegt auf 2.166 m im Rätikon zwischen Österreich und der Schweiz. Der Pass verbindet das Montafon mit der Tilisunahütte und bildet einen zentralen Punkt des Rätikon Höhenwegs. Gratpassage mit Felsabstürzen erfordert Trittsicherheit.
Das Hasenflüeli erhebt sich mit 2.412 m als markanter Felsgipfel im Rätikon. Der Berg gilt als Klassiker zur Eröffnung der Skitourensaison und zeichnet sich durch charakteristische Felszähne im Gipfelkamm aus.
Das Bergdorf Gargellen liegt auf 1.423 m im Gargellental und ist der höchstgelegene Ort des Montafon. Der Luftkurort mit etwa 120 Einwohnern dient als Basecamp für Touren in das Rätikon-Massiv. Über die Schafbergbahn sind alpine Ziele wie Heimspitze und Madrisa erreichbar.
Steg ist eine Walsersiedlung in der Gemeinde Triesenberg im Fürstentum Liechtenstein. Das Bergdorf liegt im Valüntal unterhalb der Alpe Sücka auf rund 1.000 m Höhe. Die Siedlung dient als Endpunkt für Wanderungen durch die liechtensteinische Bergwelt des Rätikongebiets.
Planken liegt auf 786 m am westlichen Abhang des Dreischwesternmassivs im Fürstentum Liechtenstein. Die kleinste Gemeinde des Landes dient als Ausgangspunkt für die Liechtensteiner Hüttenrunde. Von hier führt ein Naturweg durch wildromantische Almen zur Gafadurahütte.
Der Girenspitz ist ein 2.393 m hoher Berg bei Schuders im Rätikon. Die markante Schieferpyramide bildet den nordöstlichen Abschluss des Sassauna-Grates. Der Gipfel liegt an der Grenze zwischen drei Prättigauer Gemeinden.
Die Schafbergbahn ist eine 8er-Gondelbahn in Gargellen, die von 1.438 m auf 2.126 m führt. Sie erschließt das Skigebiet Gargellen mit über 30 Pistenkilometern und dient als Ausgangspunkt für Wanderungen und Skitouren. Im Sommer ermöglicht sie Mountaincart-Abfahrten zur Talstation.
Latschau ist eine Station der Golmerbahn auf 1.000 m Höhe oberhalb von Tschagguns im Montafon. Die Ortschaft dient als wichtiger Ausgangspunkt für Wanderungen zur Tschaggunser Mittagsspitze und ins Rätikon-Gebiet.
Das Bettlerjoch liegt auf 2.108 m an der Grenze zwischen Liechtenstein und Österreich im Rätikon. Der Pass verbindet das Naaftal in Liechtenstein mit dem Gamperdonatal in Österreich. Direkt am Pass steht die Pfälzerhütte mit Winterraum.
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