Berghütte SAC

Pfälzerhütte

2.108m
47.071, 9.613
Betten: 80
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Barzahlung Kartenzahlung
Talort: Malbun, Nenzing, Steg

Schutzhütte am Bettlerjoch in Liechtenstein

Die Pfälzerhütte thront auf 2.108 m am Bettlerjoch direkt an der österreichisch-liechtensteinischen Staatsgrenze. Als höchstgelegene Schutzhütte des Fürstentums Liechtenstein bildet sie einen wichtigen Stützpunkt im zentralen Rätikon. Von hier eröffnen sich beeindruckende Ausblicke auf die markanten Kalktürme der Kirchlispitzen und die schroffen Grate des Naafkopfs.

Die Pfälzerhütte liegt strategisch günstig am Zentralalpenweg und verbindet die Bergwelt Liechtensteins mit den österreichischen Nachbarregionen. Der markante Bau mit seinem charakteristischen Satteldach wurde 1928 nach einem Architekturwettbewerb eröffnet – ursprünglich von pfälzischen Sektionen erbaut, gehört die Hütte seit 1950 dem Liechtensteiner Alpenverein. Die exponierte Lage am Bettlerjoch macht sie zu einem beliebten Etappenziel für mehrtägige Wanderungen durch das Fürstentum.

Übernachten auf der Pfälzerhütte

Die Berghütte bietet insgesamt 80 Schlafplätze und verfügt über eine gemütliche Gaststube mit 60 Plätzen sowie einen separaten Gruppenraum für 20 bis 25 Personen. Im Nebengebäude "Adler" steht ein Winterraum mit 17 Plätzen zur Verfügung, der ohne Schlüssel zugänglich ist. Zusätzlich punktet die Pfälzerhütte mit einem hauseigenen Klettergarten im Schwierigkeitsbereich 3. bis 7. UIAA.

Zustieg zur Pfälzerhütte

Der kürzeste Anstieg erfolgt ab Malbun (1.600 m) in etwa 1,5 Stunden über einen gut markierten Bergweg, während von der Bergstation Malbun-Sareis ein zweistündiger Weg zur Hütte führt. Von österreichischer Seite erreicht man die Schutzhütte über den Nenzinger Himmel in 2,5 Stunden oder ab Nenzing über das gesamte Tal in etwa 5 Stunden. Ein weiterer Zustieg führt von Steg über die Alp Valüna und Alp Gritsch in 2,5 Stunden hinauf.

Gut zu wissen:

Von der Pfälzerhütte lassen sich mehrere Gipfel in kurzer Zeit erreichen: der Gorfion (2.308 m) in 40 Minuten, der Augstenberg (2.359 m) in 45 Minuten und der Naafkopf (2.571 m) in 1 Stunde 15 Minuten. Über markierte Höhenwege verbindet sich die Hütte mit der Mannheimer Hütte (4,5 Stunden), der Schesaplanahütte (3,5 Stunden) und der Enderlinhütte. Als Motiv einer deutsch-liechtensteinischen Briefmarken-Gemeinschaftsausgabe von 2012 genießt die Berghütte sogar philatelistische Berühmtheit.

Reisekategorie

Bergwandern

Ziele in der Region

Gipfel 2.168 m

Tschaggunser Mittagsspitze

Die Tschaggunser Mittagsspitze erhebt sich mit 2.168 m als markanter Aussichtsgipfel im Rätikon oberhalb von Tschagguns. Der Berg gehört zur Sulzfluh-Gruppe und bietet einen eindrucksvollen Blick auf die felsigen Türme der Drusenfluh und Sulzfluh. Der Aufstieg führt über das Walser Alpjoch und den leichten Grat zum Gipfel.

Sattel 2.354 m

Plasseggenpass

Der Plasseggenpass liegt auf 2.354 m am Hauptkamm des Rätikons zwischen Österreich und der Schweiz. Der Pass trennt die Sulzfluh-Gruppe von der Gweil-Sarotla-Gruppe und markiert eine geologisch bedeutsame tektonische Grenzzone.

Sattel 2.389 m

Sarotla-Pass

Der Sarotla-Pass liegt auf 2.389 m im Grenzkamm zwischen Montafon und Prättigau. Der Pass verbindet das Rätikon mit etablierten Wanderrouten und erfordert drahtseilgesicherte Querungen.

Sattel 2.166 m

Schwarzhornsattel

Der Schwarzhornsattel liegt auf 2.166 m im Rätikon zwischen Österreich und der Schweiz. Der Pass verbindet das Montafon mit der Tilisunahütte und bildet einen zentralen Punkt des Rätikon Höhenwegs. Gratpassage mit Felsabstürzen erfordert Trittsicherheit.

Gipfel 2.412 m

Hasenflüeli

Das Hasenflüeli erhebt sich mit 2.412 m als markanter Felsgipfel im Rätikon. Der Berg gilt als Klassiker zur Eröffnung der Skitourensaison und zeichnet sich durch charakteristische Felszähne im Gipfelkamm aus.

Dorf

Gargellen

Das Bergdorf Gargellen liegt auf 1.423 m im Gargellental und ist der höchstgelegene Ort des Montafon. Der Luftkurort mit etwa 120 Einwohnern dient als Basecamp für Touren in das Rätikon-Massiv. Über die Schafbergbahn sind alpine Ziele wie Heimspitze und Madrisa erreichbar.

Dorf

Steg

Steg ist eine Walsersiedlung in der Gemeinde Triesenberg im Fürstentum Liechtenstein. Das Bergdorf liegt im Valüntal unterhalb der Alpe Sücka auf rund 1.000 m Höhe. Die Siedlung dient als Endpunkt für Wanderungen durch die liechtensteinische Bergwelt des Rätikongebiets.

Dorf 786 m

Planken

Planken liegt auf 786 m am westlichen Abhang des Dreischwesternmassivs im Fürstentum Liechtenstein. Die kleinste Gemeinde des Landes dient als Ausgangspunkt für die Liechtensteiner Hüttenrunde. Von hier führt ein Naturweg durch wildromantische Almen zur Gafadurahütte.

Gipfel 2.393 m

Girenspitz

Der Girenspitz ist ein 2.393 m hoher Berg bei Schuders im Rätikon. Die markante Schieferpyramide bildet den nordöstlichen Abschluss des Sassauna-Grates. Der Gipfel liegt an der Grenze zwischen drei Prättigauer Gemeinden.

Seilbahn

Schafberg

Die Schafbergbahn ist eine 8er-Gondelbahn in Gargellen, die von 1.438 m auf 2.126 m führt. Sie erschließt das Skigebiet Gargellen mit über 30 Pistenkilometern und dient als Ausgangspunkt für Wanderungen und Skitouren. Im Sommer ermöglicht sie Mountaincart-Abfahrten zur Talstation.

Seilbahn 1.000 m

Latschau

Latschau ist eine Station der Golmerbahn auf 1.000 m Höhe oberhalb von Tschagguns im Montafon. Die Ortschaft dient als wichtiger Ausgangspunkt für Wanderungen zur Tschaggunser Mittagsspitze und ins Rätikon-Gebiet.

Sattel 2.108 m

Bettlerjoch

Das Bettlerjoch liegt auf 2.108 m an der Grenze zwischen Liechtenstein und Österreich im Rätikon. Der Pass verbindet das Naaftal in Liechtenstein mit dem Gamperdonatal in Österreich. Direkt am Pass steht die Pfälzerhütte mit Winterraum.

Reisen mit Pfälzerhütte