Segelschiff

NSS Charter – North Sardinia Sail

Segelcharter-Basis an der Costa Smeralda

Die NSS Charter – North Sardinia Sail Basis liegt in der Marina Cala dei Sardi im Golf von Cugnana, dem Herzen der Costa Smeralda. Der 1998 gegründete Charterstützpunkt bietet mit 190 Yachten eine der größten Flotten Sardiniens und dient als Ausgangspunkt für Segeltouren entlang der zerklüfteten Nordküste der zweitgrößten Mittelmeerinsel.

Die Marina zwischen Portisco und Porto Rotondo zählt zu den modernsten Anlagen der Region und bietet mit 140 Liegeplätzen für Yachten von 6 bis 60 Metern Länge sowie einem 24-Stunden-Überwachungssystem optimale Bedingungen für Chartergäste. Die umweltfreundlich konzipierte Anlage liegt geschützt im Golf von Cugnana – eine Lage, die ganzjährige Segeltourn zu den vorgelagerten Inseln des La-Maddalena-Archipels und entlang der über 1.900 Kilometer langen sardischen Küstenlinie ermöglicht.

Übernachten bei NSS Charter – North Sardinia Sail

Die Charterbasis stellt 190 Segelyachten unterschiedlicher Größen zur Verfügung – von kompakten Kajütbooten bis zu geräumigen Katamaranen mit vollausgestatteten Kojen, Pantry und sanitären Einrichtungen. An den Liegeplätzen steht Wi-Fi zur Verfügung, während die Marina-Infrastruktur moderne Sanitäranlagen mit Duschen sowie Bar und Restaurant für die Verpflegung vor dem Auslaufen umfasst.

Lage und Anreise

Die Basis liegt nur 16 Kilometer vom Flughafen Olbia-Costa Smeralda entfernt, wobei ein Shuttle- und Taxiservice die Marina mit dem Airport und den umliegenden Ortschaften verbindet. Für Selbstanreisende stehen Parkplätze mit Ladesäulen für Elektroautos bereit. Die Koordinaten 41° 1.704' N 009° 31.364' E markieren die geschützte Position zwischen den bekannten Häfen Portisco und Porto Rotondo.

Gut zu wissen

NSS Charter – North Sardinia Sail wurde 2022 als "Bester Lagoon Catamarans Händler in Europa" ausgezeichnet und bietet umfassenden technischen Support mit mechanischer, elektrischer und elektronischer Hilfe sowie einen Proviantierungsservice für mehrtägige Törns. Von hier starten geführte Segeltouren zu den schönsten Buchten Nordsardiniens, wobei die charakteristischen Granitfelsen und türkisblauen Lagunen der Costa Smeralda die Kulisse bilden.

Ziele in der Region

Bucht

Cala Goloritzé

Cala Goloritzé gilt als eine der schönsten Buchten des Mittelmeers im Golfo di Orosei. Die 143 m hohe Felsnadel Aguglia und ein natürlicher Steinbogen prägen die geschützte Bucht. Seit 1993 steht sie als Naturdenkmal unter Schutz.

Klettern

Cala Cartoe

Die Cala Cartoe liegt an der Ostküste Sardiniens und bietet Kletterrouten zwischen 5b und 7a. Der salzhaltige, raue Fels ermöglicht guten Halt bei technischen Passagen. Die Bucht ist nur wenig frequentiert und vom Meer aus erreichbar.

Dorf 9 m

Santa Maria Navarrese

Santa Maria Navarrese liegt auf 9 m Höhe an der Ostküste Sardiniens im Golf von Orosei. Der Küstenort dient als Ausgangspunkt für Klettertouren zu den spektakulären Felswänden der Ogliastra-Region. Das mittelalterliche Kirchlein im Ortszentrum geht der Legende nach auf eine Prinzessin von Navarra zurück.

Dorf

Cala Gonone

Cala Gonone ist der einzige Küstenort am Golf von Orosei auf Sardinien und zählt 1.618 Einwohner. Der Ort liegt inmitten des Nationalparks Golfo di Orosei e del Gennargentu und bietet Zugang zu spektakulären Kletterfelsen. Das Klettergebiet Budinetto mit Routen ab Schwierigkeit 4a gilt als perfektes Einsteigerrevier.

Stadt

Terranoa/Olbia

Olbia ist eine Hafenstadt mit 61.775 Einwohnern im Nordosten Sardiniens und wichtigstes Tor zur Costa Smeralda. Die antike Stadt war Hauptstadt des Giudicato di Gallura und verfügt über bedeutende Zeugnisse aus punischer, römischer und mittelalterlicher Zeit. Der Hafen Isola Bianca ist der wichtigste Passagierhafen Italiens für Festlandverbindungen.

Gipfel 447 m

Monte Arista

Der Monte Arista erhebt sich auf 447 m über der Ostküste Sardiniens bei Cardedu. Der Granitberg beherbergt zehn prähistorische Felsgräber aus der Ozieri-Kultur. Die neolithischen Domus de Janas stammen aus der Zeit um 3200-2800 v. Chr.

Dorf

Uri

Uri liegt 150 m über dem Meeresspiegel im Nordwesten Sardiniens, 13 km von Sassari entfernt. Die Gemeinde mit 2.821 Einwohnern ist bekannt für ihre Landwirtschaft und das nuragische Erbe. Der Cuga-Stausee dient der Bewässerung und bietet Angelmöglichkeiten.

Gipfel 955 m

Monte Ortobene

Der Monte Ortobene erhebt sich auf 955 m östlich der Stadt Nuoro in Sardinien. Der Granitrücken trägt die berühmte Christus-Statue des Erlösers aus dem Jahr 1901. Vom Gipfel Cùccuru Nighèddu reicht der Blick über die Täler bis zur Küste der Baronia.

Kirche

Cattedrale di San Nicola

Die Kathedrale San Nicola ist das Hauptkirche von Sassari im Nordwesten Sardiniens. Der Dom vereint romanische, gotische und barocke Stilelemente aus verschiedenen Jahrhunderten. Die über 30 Meter hohe Barockfassade mit ihren drei Stockwerken prägt das historische Zentrum.

Gipfel 1.293 m

Perda e Liana

Die Perda e Liana erhebt sich auf 1.293 m als höchster Tacco der Ogliastra in Zentral-Sardinien. Der markante Kalkstein-Torrione thront auf einem kegelförmigen Sockel aus Sandstein. Die vertikalen Felswände des jurassischen Dolomitturms ragen 50 m hoch empor.

Archäologische Stätte

Nuraghe Biunisi

Der Nuraghe Biunisi ist eine bronzezeitliche Festungsanlage aus dem 2. Jahrtausend v. Chr. im Gemeindegebiet von Porto Torres. Die Anlage zählt zu den über 7.000 erhaltenen Nuraghen Sardiniens und dokumentiert die prähistorische Besiedlung der Nurra-Ebene.

Archäologische Stätte

Area archeologica di Tharros

Tharros ist eine bedeutende archäologische Stätte auf der Halbinsel Sinis bei Cabras. Die antike Stadt wurde im 8. Jahrhundert v. Chr. von den Phöniziern über einem bestehenden Nuraghen-Dorf gegründet. Heute zeugen römische Thermen, ein phönizischer Tophet und frühchristliche Bauten von 1.300 Jahren Siedlungsgeschichte.