Berghütte

STF Kvikkjokk Fjällstation

66.954, 17.719
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Barzahlung Kartenzahlung
Talort: Kvikkjokk, Ritsem

Unterkunft nahe des Sarek Nationalparks

Die STF Kvikkjokk Fjällstation markiert den südlichen Zugang zu Schwedens letzter großer Wildnis. Am Rand des Sarek-Nationalparks gelegen, dient die Station als wichtiger Stützpunkt für anspruchsvolle Winterexpeditionen und Pulka-Touren in eines der unberührtesten Gebiete Skandinaviens. Von hier aus starten erfahrene Tourengeher ihre mehrtägigen Durchquerungen durch die weglose Fjälllandschaft.

Kvikkjokk liegt strategisch günstig am Übergang zwischen erschlossener Bergwelt und der wilden Einsamkeit des Sarek. Die Fjällstation bietet den letzten Komfort, bevor sich Expeditionen in die weglose Wildnis aufmachen – ein Gebiet, das sechs der dreizehn höchsten Berge Schwedens und fast 100 Gletscher beherbergt. Der namensgebende Sarektjåhkkå mit seinen 2.089 m Höhe prägt als zweithöchster Berg Schwedens die dramatische Landschaft.

Übernachten auf der STF Kvikkjokk Fjällstation

Die Berghütte bietet komfortable Schlafplätze für Winterexpeditionsteilnehmer und Pulka-Fahrer, während die STF-Ausstattung mit gemütlichen Aufenthaltsräumen und gut ausgestatteten Küchen den typisch schwedischen Fjällstandard gewährleistet. Tourengeher können sich hier auf anspruchsvolle Unternehmungen vorbereiten und nach der Rückkehr von den Strapazen der Wildnis erholen.

Zustieg zur STF Kvikkjokk Fjällstation

Mehrere Routen führen zur Station: Der klassische Zugang erfolgt über den Kungsleden und die Pårekslätten, während alternative Zustiege von Norden über Ritsem oder von Osten über Saltoloukta, Suorvadammen oder Seitevare verlaufen. Während der Sommermonate besteht zusätzlich eine Flugverbindung nach Staloluokta, wodurch sich die Anreise erheblich verkürzt.

Gut zu wissen:

Als Ausgangspunkt für Touren in gleich drei Nationalparks – Padjelanta, Sarek und Stora Sjöfallet – fungiert die STF Kvikkjokk Fjällstation als zentraler Stützpunkt. Bereits Axel Hamberg, Professor für Geographie an der Universität Uppsala (1907-1928), erforschte das Gebiet intensiv, wobei seine geologischen und glaziologischen Studien bis heute das Verständnis dieser bemerkenswerten Fjälllandschaft prägen. Für Sarek-Durchquerungen von Norden dient die STF Ritsem Fjällstation als zusätzlicher Stützpunkt.

Reisekategorie

Expeditionen & Höhenbergsteigen

Ziele in der Region

Gipfel 1.914 m

Ähpártjåhkkå

Der Ähpártjåhkkå erhebt sich auf 1.914 m im schwedischen Sarek-Nationalpark. Als höchster Punkt des Ähpar-Massivs liegt er südöstlich des Sarektjåkko und nördlich des Basstavagge-Tals. Mit 1.094 m Prominenz zählt er zu den markantesten Erhebungen des Parks.

Gipfel 2.089 m

Sarektjåhkkå

Das Sarektjåkkå ist ein 22 km langes Bergmassiv im schwedischen Sarek-Nationalpark mit dem Stortoppen als höchstem Gipfel auf 2.089 m. Das Massiv umfasst 35 Gipfel und 20 Gletscher und gilt als größtes Massiv des Parks. Mit einer Schartenhöhe von 1.519 m zählt es zu den prominentesten Bergen Skandinaviens.

Gipfel 1.976 m

Spijkka

Der Spijkka erhebt sich auf 1.976 m im Sarek-Nationalpark in Schwedisch-Lappland. Das Fjäll zählt zu den 14 höchsten Gipfeln Schwedens mit einer Prominenz über 100 Meter. Der abgelegene Berg liegt inmitten der unberührten arktischen Wildnis des Sareks.

Gipfel 1.789 m

Bierikbákte

Der Bierikbákte erhebt sich auf 1.789 m im Ähpár-Massiv des schwedischen Sarek-Nationalparks. Der Gipfel liegt zwischen dem Bergsee Bierikjávrre im Westen und dem Bierikjiegŋa-Gletscher im Osten. Das abgelegene Fjäll gehört zu einem der wildesten Hochgebirgsgebiete Skandinaviens.

Aussichtspunkt

Viewpoint over Rapadalen

Der Aussichtspunkt bietet Panoramablick über das 35 Kilometer lange Rapadalen im schwedischen Sarek-Nationalpark. Das durch den Rapaälv geformte Gletschertal erstreckt sich vom Zentrum des Nationalparks südöstlich bis zum See Laitaure. Von hier überblickt man das Rapaselet und das Rapadelta mit ihrer einzigartigen subarktischen Vegetation.

Gletscher

Bårddejiegŋa

Der Bårddejiegŋa ist der größte der etwa 100 Gletscher im Sarek-Nationalpark. Der Gletscher liegt im Pårtemassiv und gilt als einer der sichersten begehbaren Gletscher des Gebiets. Dennoch bilden sich in mittleren und unteren Bereichen Gletschermühlen und Spalten nahe der Bergwände.

Gletscher

Nijákjiegŋa

Der Niják erhebt sich auf 1.922 m im nördlichen Sarek-Nationalpark in Schwedisch-Lappland. Der Gipfel liegt in einem der wildesten und unerschlossensten Gebiete Schwedens. Das Fjäll gehört zu einer Region ohne markierte Wege oder Schutzhütten.

Gletscher

Mihkájiegŋa

Der Mihkájiegŋa zählt zu den größten Gletschern im schwedischen Sarek-Nationalpark. Nach Pårtejekna und Jåkkåtjkaskajekna ist er der drittgrößte der etwa 100 Gletscher im Park. Seit dem frühen 20. Jahrhundert hat der Gletscher durch die Klimaerwärmung erheblich an Masse verloren.

See 799 m

Bierikjávrre

Der Bierikjávrre liegt auf 799 m Höhe im Sarek-Nationalpark zwischen den Massiven Ähpar und Sarektjåkkå. Der 2,17 km² große See befindet sich am östlichen Ende der Hochebene Pielavalta und gehört zum UNESCO-Welterbe Laponia.

See 470 m

Tjaktjajávrre

Der Tjaktjajávrre liegt auf 470 m Höhe in Schwedisch-Lappland und gehört zum Einzugsgebiet der Luleälv. Der 76,8 km² große See entstand 1967 durch die Regulierung für das Seitevare-Kraftwerk. Für den Bau des Stausees wurden 400 Hektar des Sarek-Nationalparks überflutet.

Nationalpark

Padjelanta

Padjelanta ist Schwedens größter Nationalpark in Lappland an der norwegischen Grenze. Das samische Wort bedeutet "das höhere Land" und beschreibt die Hochplatå um die Seen Vásstenjávrre und Virihávrre. Der Park ist Teil des UNESCO-Welterbes Laponia.

Nationalpark

Sarek

Der Sarek-Nationalpark umfasst 1.970 km² im schwedischen Lappland und gilt als Schwedens größtes Hochgebirgsgebiet. Sechs der dreizehn höchsten Gipfel Schwedens und knapp 100 Gletscher prägen das hochalpine Terrain. Das Gebiet zählt seit 1996 zum UNESCO-Welterbe Laponia.

Reisen mit STF Kvikkjokk Fjällstation