Berghütte DAV Sektion Hof

Winnebachseehütte

2.362m 🇦🇹
47.088, 11.054 Österreich
Betten: 47
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Euro Barzahlung Kartenzahlung
Talort: Gries im Sulztal, Winnebach

Berghütte am Winnebachsee in den Stubaier Alpen

Die Winnebachseehütte steht auf 2.362 m am gleichnamigen Winnebachsee in den Stubaier Alpen – dort, wo das Wasser über Felsstufen in den See stürzt und die Gipfel der westlichen Stubaier ringsum aufragen. Die Schutzhütte der DAV Sektion Hof nutzen wir als Stützpunkt für Hochtouren auf Breiter Grießkogel (3.287 m) und Winnebacher Weißkogel (3.182 m).

Von der Winnebachseehütte führen alpine Übergänge zu den Nachbarhütten: über das Zwiselbachjoch (2.870 m) zur Schweinfurter Hütte, über das Winnebachjoch (2.788 m) zum Westfalenhaus. Die hochalpine Gaißlehnscharte (3.054 m) zur Amberger Hütte erfordert Gletschererfahrung – ebenso wie die Tour auf den Strahlkogel mit seiner schwierigen Kletterei. Der Zustieg von Gries im Sulztal führt in 2 Stunden und 790 Höhenmetern durch das karge Tal zur Hütte am See.

Übernachten auf der Winnebachseehütte

47 Schlafplätze stehen in der Berghütte zur Verfügung. Der Winterraum bietet 12 Schlafplätze für Skitouren und Winterbegehungen. Bargeld einplanen oder Überweisung vorab. Eine Materialseilbahn vom Winnebachhof transportiert das Gepäck zur Hütte.

Zustieg zur Winnebachseehütte

Der Hauptzustieg startet in Gries im Sulztal (1.572 m) und zieht durch das Tal hinauf zum Winnebachsee – 790 Höhenmeter in 2 Stunden. Alternativ führt der Weg von Winnebach (1.691 m) in 1¾ Stunden und 671 Höhenmetern zur Hütte.

Gut zu wissen:

Die Winnebachseehütte wurde 1901 von der Sektion Frankfurt/Oder erbaut. Nach dem Verbot des DAV in der sowjetischen Besatzungszone übernahm 1955 die Sektion Hof die Betreuung der Hütte vom ÖAV.

Hütten in der Umgebung

Ziele in der Region

Dorf 1.569 m

Gries

Gries liegt auf 1.569 m im Sulztal, einem Seitental des Ötztals in den Stubaier Alpen. Das Bergdorf dient als Ausgangspunkt für Skitouren zur Amberger Hütte und Wanderungen zur Freihut. Die Kaplaneikirche Maria Hilf aus dem Jahr 1655 beherbergte im Zweiten Weltkrieg das originale Cranach-Gemälde aus dem Innsbrucker Dom.

Gipfel 3.235 m

Hoher Seeblaskogel

Der Hohe Seeblaskogel erhebt sich auf 3.235 m zwischen Winnebachjoch und Bachfallenscharte in den Stubaier Alpen. Das eigenständige Bergmassiv liegt zwischen drei Gletschern und bietet ausgesetzte Kletterei am Ostgrat. Der Berg beherrscht das gesamte Sellraintal mit weitreichender Gipfelaussicht.

Dorf 2.017 m

Kühtai

Das Kühtai liegt auf 2.017 m am Kühtaisattel zwischen Nedertal und Sellraintal in den Stubaier Alpen. Der Ort zählt zu den höchstgelegenen Wintersportorten Österreichs. Erreichbar über die Sellraintalstraße aus dem Inntal oder die Kühtaistraße aus dem Ötztal.

Gipfel 3.182 m

Winnebacher Weißkogel

Der Winnebacher Weißkogel erhebt sich auf 3.182 m in den Stubaier Alpen an der österreichisch-italienischen Grenze. Der Berg gilt als klassischer Skitourengipfel mit moderatem technischem Anspruch. Vom Winnebachjoch führt der heutige Normalweg über den Südostkamm im Schwierigkeitsgrad I zum Gipfel.

Gipfel 3.348 m

Windacher Daunkogel

Der Windacher Daunkogel erhebt sich auf 3.348 m in den Stubaier Alpen an der österreichisch-italienischen Grenze. Der vollständig vergletscherte Berg liegt im Gebiet Hochstubai zwischen Sulztalferner, Warenkarferner und Wütenkarferner. Der Normalweg führt von der Hochstubaihütte über den Wütenkarferner zur Warenkarscharte und den Südwestgrat.

Gipfel 2.875 m

Lampsenspitze

Die Lampsenspitze erhebt sich mit 2.875 m in den nördlichen Stubaier Alpen über dem Sellrain. Der Gipfel gilt als beliebter Skitourenberg mit relativ lawinensicherer Route von Praxmar. Ein Tourenlehrpfad informiert über Tourenplanung und Lawineneinschätzung.

Gipfel 2.631 m

Egesengrat

Der Egesengrat erhebt sich auf 2.631 m in den Stubaier Alpen nahe dem Stubaier Gletscher. Der aussichtsreiche Gipfel ist Endpunkt des anspruchsvollen Fernau Klettersteigs. Vom Gipfel überblickt man das gesamte Stubaier Gletschergebiet.

Gipfel 3.474 m

Ruderhofspitze

Die Ruderhofspitze erhebt sich mit 3.474 m als vierthöchster Berg der Stubaier Alpen. Der dominante Gipfel zählt zu den meistbegangenen Bergen des Stubai und sendet nach Osten den fast zwei Kilometer langen Grawawand-Grat aus.

Sattel 2.846 m

Windachscharte

Die Windachscharte liegt auf 2.846 m an der österreichisch-italienischen Grenze in den Stubaier Alpen. Der Pass verbindet das steinige Windachtal mit der grünen Südalpenseite und markiert den Übergang nach Südtirol. Historisch diente die Scharte als Schmugglerpfad bei Alpenüberquerungen.

Sattel 2.650 m

Schneebergscharte

Die Schneebergscharte liegt auf 2.650 m zwischen Ridnauntal und Passeiertal. Der Pass verbindet als historischer Übergang die österreichischen Stubaier Alpen mit Südtirol. Das historische Bergbaugebiet Schneeberg mit seinen Stollen und Bergwerksrelikten prägt die Umgebung.

Stadt 937 m

Fulpmes

Fulpmes liegt auf 937 m im mittleren Stubaital und bildet das Zentrum der traditionellen Stubaier Werkzeugindustrie. Der Marktort dient als strategischer Ausgangspunkt für Klettersteige und Skitouren in den Stubaier Alpen. Von hier erschließt die Schlick2000-Gondel das gleichnamige Skigebiet mit alpinen Übungsanlagen.

Sonstige

Stubaier Gletscher

Der Stubaier Gletscher erstreckt sich zwischen 1.695 m und 3.170 m Höhe in den Stubaier Alpen nordöstlich der Stubaier Wildspitze. Das Gletscherskigebiet umfasst fünf Gletscher: Daunferner, Eisjochferner, Gaiskarferner, Fernauferner und Windachferner. Von Oktober bis Juni gilt das Gebiet als schneesicher.