Berghütte DAV

Westfalenhaus

2.273m 🇦🇹
47.108, 11.100 Österreich
Betten: 50
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Euro Barzahlung Kartenzahlung
Talort: Lüsens, Praxmar

Hütte im Stubai

Das Westfalenhaus thront auf 2.273 m Höhe im hinteren Lüsental der Stubaier Alpen. Die DAV-Hütte liegt in einem der touristisch weniger erschlossenen Gebiete zwischen Stubaital und Ötztal – umgeben von vergletscherten Dreitausendern wie dem Hohen Seeblaskogel und der Schöntalspitze. Als wichtiger Stützpunkt für Skitouren im Sellrain bietet die Berghütte 50 Schlafplätze.

Die exponierte Lage des Westfalenhauses macht es zu einem bevorzugten Ausgangspunkt für anspruchsvolle Skitourenwochen im Sellraintal. Von der Hütte erschließen sich zahlreiche Gipfelziele zwischen 3.000 und 3.235 m Höhe, wobei der Hohe Seeblaskogel als höchster Berg der Region mit seinen vergletscherten Flanken lockt. Ebenso attraktiv zeigen sich der Längentaler Weißer Kogel und der Winnebacher Weißkogel. Die relative Abgeschiedenheit des Gebiets garantiert selbst in der Hochsaison unverspurte Hänge.

Übernachten auf dem Westfalenhaus

Die Berghütte bietet 50 Schlafplätze in gemütlicher Atmosphäre und versorgt sich seit 2008 umweltfreundlich über ein eigenes Kleinwasserkraftwerk. Die Küche serviert traditionelle Hüttengerichte und reichhaltige Frühstücke für den Start in lange Tourentage. Als DAV-Hütte profitieren Alpenvereinsmitglieder von vergünstigten Übernachtungspreisen.

Zustieg zum Westfalenhaus

Der Hauptzustieg erfolgt von Lüsens im Sellraintal in ca. 2½ Stunden über einen gut markierten Bergweg, während alternativ ein Weg von Praxmar in etwa 3 Stunden zur Hütte führt. Beide Zustiege sind technisch unschwierig und auch für Familien mit bergerfahrenen Kindern machbar. Im Winter erfolgt der Aufstieg meist mit Tourenski – bei entsprechenden Verhältnissen ist auch eine Schneeschuhwanderung möglich.

Gut zu wissen:

Das Westfalenhaus wurde bereits 1908 eröffnet und blickt auf eine lange Tradition als Bergsteigerstützpunkt zurück. Die Hütte liegt strategisch günstig für Übergänge zu benachbarten Stützpunkten: Zur Winnebachseehütte sind es 3 Stunden, zur Pforzheimer Hütte 4½ Stunden. Diese Verbindungen ermöglichen mehrtägige Durchquerungen der westlichen Stubaier Alpen, während im Rahmen geführter Skitouren-Tage von hier aus Lawinenkunde und Aufstiegstechniken vermittelt werden.

Reisekategorie

Skitouren

Hütten in der Umgebung

Ziele in der Region

Dorf 1.569 m

Gries

Gries liegt auf 1.569 m im Sulztal, einem Seitental des Ötztals in den Stubaier Alpen. Das Bergdorf dient als Ausgangspunkt für Skitouren zur Amberger Hütte und Wanderungen zur Freihut. Die Kaplaneikirche Maria Hilf aus dem Jahr 1655 beherbergte im Zweiten Weltkrieg das originale Cranach-Gemälde aus dem Innsbrucker Dom.

Gipfel 3.235 m

Hoher Seeblaskogel

Der Hohe Seeblaskogel erhebt sich auf 3.235 m zwischen Winnebachjoch und Bachfallenscharte in den Stubaier Alpen. Das eigenständige Bergmassiv liegt zwischen drei Gletschern und bietet ausgesetzte Kletterei am Ostgrat. Der Berg beherrscht das gesamte Sellraintal mit weitreichender Gipfelaussicht.

Dorf 2.017 m

Kühtai

Das Kühtai liegt auf 2.017 m am Kühtaisattel zwischen Nedertal und Sellraintal in den Stubaier Alpen. Der Ort zählt zu den höchstgelegenen Wintersportorten Österreichs. Erreichbar über die Sellraintalstraße aus dem Inntal oder die Kühtaistraße aus dem Ötztal.

Gipfel 3.182 m

Winnebacher Weißkogel

Der Winnebacher Weißkogel erhebt sich auf 3.182 m in den Stubaier Alpen an der österreichisch-italienischen Grenze. Der Berg gilt als klassischer Skitourengipfel mit moderatem technischem Anspruch. Vom Winnebachjoch führt der heutige Normalweg über den Südostkamm im Schwierigkeitsgrad I zum Gipfel.

Gipfel 3.348 m

Windacher Daunkogel

Der Windacher Daunkogel erhebt sich auf 3.348 m in den Stubaier Alpen an der österreichisch-italienischen Grenze. Der vollständig vergletscherte Berg liegt im Gebiet Hochstubai zwischen Sulztalferner, Warenkarferner und Wütenkarferner. Der Normalweg führt von der Hochstubaihütte über den Wütenkarferner zur Warenkarscharte und den Südwestgrat.

Gipfel 2.875 m

Lampsenspitze

Die Lampsenspitze erhebt sich mit 2.875 m in den nördlichen Stubaier Alpen über dem Sellrain. Der Gipfel gilt als beliebter Skitourenberg mit relativ lawinensicherer Route von Praxmar. Ein Tourenlehrpfad informiert über Tourenplanung und Lawineneinschätzung.

Gipfel 2.631 m

Egesengrat

Der Egesengrat erhebt sich auf 2.631 m in den Stubaier Alpen nahe dem Stubaier Gletscher. Der aussichtsreiche Gipfel ist Endpunkt des anspruchsvollen Fernau Klettersteigs. Vom Gipfel überblickt man das gesamte Stubaier Gletschergebiet.

Gipfel 3.474 m

Ruderhofspitze

Die Ruderhofspitze erhebt sich mit 3.474 m als vierthöchster Berg der Stubaier Alpen. Der dominante Gipfel zählt zu den meistbegangenen Bergen des Stubai und sendet nach Osten den fast zwei Kilometer langen Grawawand-Grat aus.

Sattel 2.846 m

Windachscharte

Die Windachscharte liegt auf 2.846 m an der österreichisch-italienischen Grenze in den Stubaier Alpen. Der Pass verbindet das steinige Windachtal mit der grünen Südalpenseite und markiert den Übergang nach Südtirol. Historisch diente die Scharte als Schmugglerpfad bei Alpenüberquerungen.

Sattel 2.650 m

Schneebergscharte

Die Schneebergscharte liegt auf 2.650 m zwischen Ridnauntal und Passeiertal. Der Pass verbindet als historischer Übergang die österreichischen Stubaier Alpen mit Südtirol. Das historische Bergbaugebiet Schneeberg mit seinen Stollen und Bergwerksrelikten prägt die Umgebung.

Stadt 937 m

Fulpmes

Fulpmes liegt auf 937 m im mittleren Stubaital und bildet das Zentrum der traditionellen Stubaier Werkzeugindustrie. Der Marktort dient als strategischer Ausgangspunkt für Klettersteige und Skitouren in den Stubaier Alpen. Von hier erschließt die Schlick2000-Gondel das gleichnamige Skigebiet mit alpinen Übungsanlagen.

Sonstige

Stubaier Gletscher

Der Stubaier Gletscher erstreckt sich zwischen 1.695 m und 3.170 m Höhe in den Stubaier Alpen nordöstlich der Stubaier Wildspitze. Das Gletscherskigebiet umfasst fünf Gletscher: Daunferner, Eisjochferner, Gaiskarferner, Fernauferner und Windachferner. Von Oktober bis Juni gilt das Gebiet als schneesicher.

Reisen mit Westfalenhaus