Urige Schutzhütte auf der Urner Haute Route
Die Chelenalphütte thront auf 2.350 m Höhe im Herzen der Urner Alpen und gilt als wichtiger Stützpunkt für Skitouren und Hochtouren im Sustengebiet. Der markante Steinbau aus dem Jahr 1926 fügt sich harmonisch in die wilde Gletscherlandschaft zwischen Göschenen und dem Sustenpass ein – umgeben von schroffen Granitwänden und weiten Firnfeldern.
Die Chelenalphütte liegt strategisch günstig am Übergang zwischen dem Göschenertal und dem Sustengebiet und verbindet als Station der bekannten Urner Haute Route die Tourenmöglichkeiten beider Täler. Als Ausgangspunkt für die Besteigung des Sustenhorns dient sie gleichzeitig als beliebtes Ziel für Skitourengeher und Hochtourenaspiranten. Die exponierte Lage inmitten der vergletscherten Bergwelt macht die Hütte zu einem wichtigen alpinen Stützpunkt.
Übernachten auf der Chelenalphütte
Die Hütte bietet 42 Schlafplätze in gemütlichen Lagern, wobei der historische Steinbau von 1926 als Ersatz für die erste Hütte von 1903 entstand und vom holländischen Industriellen Dr. J. Moll von Charante finanziert wurde. Die solide Bauweise trotzt seit fast 100 Jahren den rauen Witterungsbedingungen auf dieser Höhe. Vom SAC bewirtschaftet, bietet die Chelenalphütte während der Saison warme Mahlzeiten und die typische Berghüttenatmosphäre.
Zustieg zur Chelenalphütte
Der Hauptzustieg erfolgt von Göschenen in ca. 5 Stunden über das Chelenalptal – der Weg führt zunächst sanft ansteigend durch das Tal, bevor er in steileres Gelände übergeht. Alternativ kann die Hütte auch von Andermatt erreicht werden, wobei dieser Zustieg besonders von Skitourengehern auf der Urner Haute Route genutzt wird. Im Winter sind beide Zustiege nur mit entsprechender Lawinenkunde und Erfahrung zu begehen.
Gut zu wissen:
Die Chelenalphütte dient als wichtiger Stützpunkt für die viertägige Urner Haute Route von Andermatt nach Engelberg, während das nahegelegene Chelenalphorn (1.997 m Entfernung) sich als lohnendes Tourenziel anbietet. In der Umgebung befinden sich weitere SAC-Hütten wie die Voralphütte (2.126 m) und die Sustlihütte (2.257 m), die zusammen ein dichtes Hüttennetz für mehrtägige Durchquerungen bilden.