Gemütliche Hütte auf der Urner Haute Route
Die Sustlihütte liegt auf 2.257 m Höhe inmitten der Urner Alpen und bietet einen idealen Ausgangspunkt für alpine Unternehmungen am Sustenpass. Die SAC-Hütte thront oberhalb des Sustentals auf einem aussichtsreichen Plateau – umgeben von markanten Gipfeln wie dem Grassen und Wasenhorn. Durch ihre günstige Lage dient sie als wichtiger Stützpunkt für die mehrtägige Urner Haute Route.
Die Sustlihütte wurde bereits 1915 erbaut und prägt seither das alpine Geschehen in diesem Teil der Urner Alpen. Von hier aus erschließen sich zahlreiche Tourenmöglichkeiten, wobei der Grassen (3.294 m) und das Wasenhorn (3.246 m) zu den beliebtesten Hochtouren-Zielen der Region zählen. Auch für Kletterer bietet die Umgebung attraktive Routen – besonders die Klettergärten direkt bei der Hütte sowie der Südgrat am Trotzigplanggstock und der Ostgrat am Wendenhorn erfreuen sich großer Beliebtheit.
Übernachten auf der Sustlihütte
Die Hütte bietet insgesamt 69 Schlafplätze und wird von der SAC-Sektion Rossberg bewirtschaftet, während ein Winterraum mit 13 Schlafplätzen auch außerhalb der Bewirtschaftungszeiten zur Verfügung steht. Eine gemütliche Atmosphäre und die solide Schweizer Hüttenküche machen den Aufenthalt zu einem besonderen Bergerlebnis.
Zustieg zur Sustlihütte
Der kürzeste Aufstieg erfolgt vom Sustenbrüggli über den Leiterliweg in ca. 1 Stunde 15 Minuten, während alternative Zustiege von der Passstraße über Oberplatti (2 Stunden) oder von Gorezmettlen über den Panoramaweg (2,5 Stunden) führen. Vom Sustenpass ist die Hütte über das Guferjoch in etwa 4,5 Stunden erreichbar – diese Route wird oft als Etappe der Urner Haute Route begangen.
Gut zu wissen:
Die Sustlihütte liegt strategisch günstig zwischen mehreren Dreitausendern der Urner Alpen, wobei neben den Hauptgipfeln Grassen und Wasenhorn auch der Murmetsplanggstock, die Fünffingerstöcke und der Stössenstock ambitionierte Bergsteiger anlocken. Als Nachbarhütten in der Region fungieren die Sewenhütte und die höher gelegene Tierberglihütte – beide lassen sich bei Mehrtagestouren gut kombinieren.