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Ecuador

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Ecuador liegt im Nordwesten Südamerikas, direkt am Äquator, zwischen Kolumbien im Norden und Peru im Süden und Osten. Der Pazifische Ozean begrenzt das Land entlang einer 2.337 km langen Küstenlinie. Die Andenkette durchzieht Ecuador von Nord nach Süd und bildet das Hochland — La Sierra. Dieser Gebirgsgürtel beherbergt alle schneebedeckten Gipfel des Landes, darunter den Chimborazo als höchsten Punkt mit 6.268 m. Der tiefste Punkt liegt auf Meereshöhe an der Pazifikküste. Das Gesamtgebiet des Landes umfasst 283.571 km². Die Höhendifferenz zwischen Meeresspiegel und Gipfel ist auf engstem Raum erlebbar — eine der markantesten Eigenheiten dieses Andenstaates.

Ecuador zählt rund 17,8 Millionen Einwohner. Die Hauptstadt Quito liegt auf 2.850 m Höhe im Hochland. Das Land ist eine plurinationale präsidentielle Demokratierepublik. Die Bevölkerung vereint mehrere ethnische Gruppen, darunter Mestizen als größte Gruppe sowie indigene Völker, vor allem Kichwa in der Sierra und verschiedene Amazonasstämme. Als Amtssprache gilt Spanisch; daneben sind 13 indigene Sprachen offiziell anerkannt, darunter Kichwa und Shuar. Der Römisch-Katholizismus prägt das religiöse Leben, ergänzt durch protestantische und indigene Glaubenstraditionen. Die Vulkane Ecuadors stehen seit Jahrhunderten im Mittelpunkt indigener Verehrung. Alexander von Humboldt erforschte den Chimborazo 1801 wissenschaftlich und machte ihn international bekannt — zu jener Zeit galt er als höchster Berg der Erde.

Bekannte Ziele und Gipfel in Ecuador
Chimborazo
Chaupi
Cotopaxi 5.897 m
Panecillo 3.016 m
Guagua Pichincha 4.776 m
Währung
US-Dollar
Amtssprachen
Spanisch, Quechua
Zeitzone
UTC-06:00 bis UTC-05:00
Sommerzeitregel
Keine Sommerzeit (Ganzjährig gleicher UTC-Offset)
Einreise
Reisepass, visumfrei
Notruf Polizei
2024

Einreise & Aufenthalt

Quelle: Auswärtiges Amt
Einreise Hinweise

letzte Aktualisierung: 20.05.26 15:48 Uhr durch das Auswärtiges Amt

Einreise-Stufe: Reisepass, visumfrei
Mindestgültigkeit Ausweisdokument: 6 Monate (ab Einreise)
Quelle: Auswärtiges Amt

Vollständiger Text vom Auswärtigen Amt

Einreise- und Zollbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Bitte erkundigen Sie sich daher vorab zusätzlich bei den Vertretungen Ihres Ziellandes. Nur dort erhalten Sie rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen Ihres Reiselandes. Der deutsche Zoll informiert über die aktuell geltenden Zollbestimmungen bei Einreise nach Deutschland.
Reisedokumente
Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:
- Reisepass: Ja
- Vorläufiger Reisepass: Ja
- Personalausweis: Nein
- Vorläufiger Personalausweis: Nein
- Kinderreisepass: Ja
Anmerkungen:
Reisedokumente müssen im Zeitpunkt der Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein.
Bei Nichterfüllung dieses Kriteriums erfolgt eine Einreiseverweigerung mit anschließender Rückführung an den Herkunftsflughafen.
Die Einreise mit beschädigten Reisepässen kann zur Zurückweisung durch die Grenzpolizei führen.
Seit 2024 ist für die Einreise nach Ecuador auf dem Landweg von Peru oder Kolumbien die Vorlage eines polizeilichen Führungszeugnisses mit Apostille und Übersetzung aus dem Wohnsitzstaat erforderlich, siehe Reiseinfos sowie Gesundheit - Impfschutz.​
Visum
Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise und einen Aufenthalt bis zu 90 Tagen (pro Jahr) kein Visum.
Vom ersten Tag der ersten Einreise an wird das Jahr für den Aufenthaltszeitraum von 90 Tagen gerechnet. Es gilt also nicht das Kalenderjahr. Dieses Visum ist einmalig um weitere 90 Tage verlängerbar. Dazu muss das ecuadorianische Außenministerium vor Ablauf des Visums kontaktiert werden. Die Formulare und Bedingungen zur Beantragung (Kosten) können der Internetseite des ecuadorianischen Außenministeriums entnommen werden.
Anschließend kann ein spezielles Touristen-Visum mit einer Gültigkeit von bis zu einem Jahr beantragt werden (Art. 56 Ley de Movilidad Humana, keine Arbeitsaufnahme). Ein derartiges Visum kann nur alle fünf Jahre beantragt werden.
Für die Erteilung eines längerfristigen Visums ist die Vorlage einer Reisekrankenversicherung mit Gültigkeit für Ecuador für die gesamte Verweildauer per Gesetz vorgeschrieben. Das Gleiche gilt für bereits ansässige Ausländer (also auch dort wohnhafte Deutsche) bei Verlängerung von Visa und/oder Aufenthaltskarte, in diesem Fall ist ein Nachweis über gesetzliche oder private Krankenversicherung vorzulegen.
Informationen zu Visabestimmungen für längerfristige Aufenthalte in Ecuador sollten rechtzeitig vor Reisebeginn bei der zuständigen ecuadorianischen Auslandsvertretung in Deutschland eingeholt werden.
Einreisekontrolle und Ausweispflicht
Die Ein- und Ausreise ist für Touristen auf dem Luftweg über die Flughäfen Quito und Guayaquil sowie auf dem Landweg über die Grenzen zwischen Peru und Ecuador (Huaquillas (Provinz El Oro) und Macará (Provinz Loja)) bzw. Kolumbien und Ecuador (Rumichaca bei Tulcan) möglich. Der Grenzübergang La Balsa, Grenze zwischen San Ignacio und Zumba ist ebenfalls geöffnet, aber auf ecuadorianischer Seite nicht durchgehend besetzt. Die Einreise über diesen Grenzübergang wird nicht empfohlen.
Der Einreisestempel ist obligatorisch, auch bei Einreise über die Landgrenze von Peru oder Kolumbien. Bei Verstoß gegen ecuadorianisches Aufenthaltsrecht muss mit empfindlichen Strafen gerechnet werden, bei fortgesetztem illegalem Aufenthalt auch mit Abschiebehaft.
Der Pass oder eine Passkopie muss stets mitgeführt werden. Außerdem wird empfohlen, auch eine Kopie des Einreisestempels und der o.g. Versicherung mit sich zu führen.
Weitere Informationen in spanischer Sprache sind bei der zuständigen Einwanderungsbehörde "Migración" erhältlich.
Galapagos-Inseln
Siehe auch Reiseinfos – Infrastruktur/Verkehr
Für den Besuch der Galapagos-Inseln wird zusätzlich die Vorlage eines Hin- und Rückflugtickets und der Hotelreservierung für die geplante Aufenthaltsdauer verlangt. Nähere Informationen sind in spanischer Sprache beim ecuadorianischen Außenministerium zu finden.
Die sogenannte Tarjeta de Control de Tránsito/Transit Control Card, ausgestellt von der Lokalverwaltung der Galapagosinseln (Consejo de Gobierno de Régimen Especial de Galápagos), muss vor Abflug am Flughafen Quito erworben und bei Einreise vorgelegt werden.
Minderjährige
Zur Ausreise aus Ecuador ist für Minderjährige mit Wohnsitz/gewöhnlichem Aufenthalt in Ecuador (ab 6 Monaten) unabhängig von der Staatsangehörigkeit, die nicht von den Sorgeberechtigten begleitet werden, zwingend die Vorlage einer entweder ecuadorianischen gerichtlichen, notariellen oder von einem ecuadorianischen Konsulat/Honorarkonsul beglaubigten Einverständniserklärung des nicht mitreisenden Elternteils erforderlich. Nähere Informationen bietet das ecuadorianische Ministerio del Interior.
Einfuhrbestimmungen
Die Ein- und Ausfuhr von Bargeld, Wertpapieren, Edelsteinen und Edelmetallen ist unbegrenzt möglich, muss jedoch ab einem Wert von 10.000 USD per elektronischer Zollanmeldung deklariert werden.
Tiere
Für die Einfuhr von Haustieren sind mindestens eine gültige Tollwutimpfung und Titerbestimmung erforderlich. Da sich Vorschriften hierzu mehrfach geändert haben, sollten Sie mit der örtlich zuständigen ecuadorianischen Auslandsvertretung in Deutschland Kontakt aufnehmen.

Quelle: Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit übernimmt das Auswärtige Amt nicht.

Gesundheitliche Empfehlungen
Pflichtimpfung bei Einreise
Keine
Empfohlene Impfungen
Hepatitis A Hepatitis B Tollwut Gelbfieber Tetanus/Diphtherie Masern Dengue-Fieber
Quelle: Auswärtiges Amt
Impfschutz
Pflichtimpfungen:
Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Aus Ecuador kommend kann die Impfung bei Weiterreise in ein Drittland verlangt werden (z.B. bei Weiterreise nach Costa Rica).
Reiseimpfungen:
Es sind Impfungen gegen Gelbfieber (s.u.) und Hepatitis A empfohlen. Nach individueller Indikation sind zusätzlich Impfungen gegen Chikungunya- und Denguefieber, Hepatitis B und Tollwut angeraten.
Allen Reisenden ab dem vollendeten neunten Lebensmonat wird eine Gelbfieberimpfung dringend für Reisen in die Provinzen östlich der Anden unter 2.300 m (Morona-Santiago, Napo, Orellana, Pastaza, Sucumbios und Zamora-Chinchipe, Esmeraldas) empfohlen. Nicht generell empfohlen wird die Gelbfieberimpfung für Reisen in Provinzen westlich der Anden unter 2.300 m: Guayas, Los Rios, Santa Helea und Santo Domingo de los Tsachilas sowie in bestimmte Gebiete von Azuay, Bolivar, Canar, Carchi, Chimborazo, Cotopaxi, El Oro, Imbabura, Loja, Pichincha und Tungurahua. Für Gebiete oberhalb von 2.300 m sowie für Quito, Guayaquil und die Galapagos Inseln liegt keine Empfehlung für eine Gelbfieberimpfung vor.
Standardimpfungen:
Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender der STIKO auf aktuellem Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein. Besonders wichtig ist ein aktueller Tetanus-Schutz, da die Versorgung mit Tetagam (Tetanusimmunglobulin zur Behandlung) nicht sichergestellt ist.
Medizinische Versorgung
Das medizinische Versorgungsangebot entspricht in den größeren Städten und im privaten Sektor in weiten Teilen dem Stand von Wissenschaft und Technik. Manche spezielle Therapie- oder Diagnostik-Optionen stehen jedoch landesweit nicht zu Verfügung, so dass im Einzelfall eine Verlegung nach Bogotá, Brasilien oder eine Repatriierung erwogen werden muss. Der öffentliche Sektor weist im Bereich personeller, apparativer, logistischer und finanzieller Ressourcen Defizite auf. Insbesondere in ländlichen Bereich nimmt die Versorgungsqualität z.T. drastisch ab. Die medizinische Versorgung auf den Galapagos-Inseln ist sehr einfach und eine Evakuierung auf das Festland nicht immer zeitnah möglich. Die Kosten für eine medizinische Behandlung (prinzipiell auch bei Notfällen) sowie für Medikamente müssen in der Regel vor Ort sofort in bar oder per Kreditkartenzahlung beglichen werden. Im Fall akut lebensbedrohlicher Krankheitsbilder oder Unfallverletzungen sind auch Privatkliniken zur Behandlung verpflichtet, verlangen aber die vollständige Begleichung der Rechnung vor der Entlassung.
- Lassen Sie sich frühzeitig reisemedizinisch beraten und Ihren Impfschutz anpassen. Entsprechende reisemedizinische Praxen und Impfstellen sind u.a. über die DTG zu finden.
- Nehmen Sie eine Reiseapotheke sowie regelmäßig einzunehmende Medikamente mit. Lassen Sie sich für die Einreise ggf. die Notwendigkeit ärztlich auf Englisch bescheinigen.
- Schließen Sie eine Reisekrankenversicherung und medizinische Evakuierungsversicherung ab.
Durch Mücken, Zecken und sonstige Gliederfüßer übertragene Erkrankungen
Gelbfieber und Malaria sind schwerwiegende Erkrankungen, die durch Mücken übertragen werden. Ein Gelbfieberrisiko besteht vor allem in den Provinzen östlich der Anden unterhalb von 2.300 m. Der Anteil der fast ausschließlich vorkommenden Malaria tertiana, verursacht durch Plasmodium vivax, beträgt 95%. 5% entfallen auf die Malaria tropica, verursacht durch Plasmodium falciparum, und Mischinfektionen. Eine Karte der Malaria-Risikogebiete stellt die DTG zur Verfügung. Das Malariarisiko besteht ganzjährig und ist regional unterschiedlich:
- Mittleres Risiko: < 1.500 Höhenmetern in Teilgebieten des Amazonasbeckens inkl. dem Nationalpark Yasuní
- Geringes Risiko: Rest des Landes < 1.500 Höhenmetern (Ausnahmen s. o.), Inseln Puná und Mondragon
- Malariafrei: Quito, Guayaquil, Galapagosinseln
Darüber hinaus gibt es folgende mückenübertragene Erkrankungen, die auftreten können: Chikungunya-Fieber, Denguefieber, Leishmaniose, Oropouche-Fieber und Zikavirus-Infektionen.
- Schützen Sie sich tags und nachts konsequent vor Mückenstichen. Benutzen Sie regelmäßig Mückenschutzmittel und tragen entsprechende Kleidung. Verwenden Sie nachts Bettnetze, siehe Schutz vor Insekten.
- Es gibt Impfungen gegen Gelbfieber, Chikungunya-Fieber und Denguefieber. Lassen Sie sich bzgl. Ihres persönlichen Risikos beraten.
- Bei Reisen in Gebiete mit mittlerem Malariarisiko, die mehr als 48 Stunden von der nächsten medizinischen Einrichtung mit Möglichkeit zur Malariadiagnostik und -therapie entfernt sind, ist die Mitnahme von entsprechenden Medikamenten zur notfallmäßigen Selbstbehandlung empfohlen. Lassen Sie sich bzgl. der Auswahl entsprechender Medikamente ärztlich beraten.
Die Chagas-Krankheit wird über Raubwanzen und verunreinigte Frucht- oder Zuckerrohrsäfte („garapa“) übertragen. Fleckfieber wird durch Läuse, Milben, Zecken und Flöhe übertragen.
- Schützen Sie sich bei naturnahen Aufenthalten im Freien und suchen Sie Ihren Körper im Nachhinein sorgfältig ab. Verwenden Sie vor allem in einfachen Unterkünften auf dem Land Bettnetze, um nächtliche Raubwanzenbisse zu vermeiden, siehe Schutz vor Insekten.
- Verzichten Sie auf den Genuss von nicht-industriell verarbeiteten Frucht- und Zuckerohrsäften, z.B. auch von Açaí-Saft.
Erkrankungen im Zusammenhang mit mangelnder Hygiene
Insbesondere durch mangelnde Trinkwasser-, Lebensmittel und Handhygiene können Erkrankungen auftreten, die oft mit Durchfällen einhergehen. Häufig treten unbestimmte Reisedurchfälle auf. Bestimmte Viruserkrankungen der Leber (Virushepatitis A und E) treten auch bei Reisenden auf.
- Beachten Sie unsere grundlegenden Hygienehinweise.
- Lassen Sie sich hinsichtlich einer Hepatitis A-Impfung beraten.
Mensch-zu-Mensch-übertragene Erkrankungen
HIV-Infektionen und bestimmte Lebererkrankungen (Virushepatitis B, C und D) können durch sexuelle Kontakte übertragen werden. Die Übertragung ist prinzipiell auch durch Drogenkonsum mit unsauberen Spritzen oder Kanülen, Tätowierungen und Bluttransfusionen möglich.
- Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.
- Lassen Sie sich bzgl. einer Hepatitis B-Impfung ärztlich beraten.
Durch Tierkontakt übertragene Erkrankungen
Leptospirose wird durch Kontakt mit infektiösen Ausscheidungen von Nagetieren übertragen. Eine Ansteckung mit Tollwut kann über verschiedene Tierarten erfolgen. In Ecuador kommen zahlreiche Schlangen vor.
- Meiden Sie grundsätzlich den Kontakt zu Tieren und deren Ausscheidungen.
- Meiden Sie den Kontakt zu stehenden oder langsam fließenden Gewässern, da diese mit Urin von Nagetieren verunreinigt sein können.
- Vermeiden Sie Verzehr von Fleischgerichten unklaren Ursprungs und rohen tierischen Produkten.
- Sollten Sie von einem Tier gebissen werden, begeben Sie sich umgehend in ärztliche Betreuung.
- Lassen Sie sich bzgl. einer Tollwutimpfung beraten. Beachten Sie, dass Tollwutimpfstoffe und Immunglobuline nicht oder nur sehr begrenzt im Land erhältlich sind.
- Beachten Sie unsere Hinweise zu Schlangenbissen.
Weitere Gesundheitsgefahren
Insbesondere in großen Städten kann es durch Luftverschmutzung zu gesundheitlichen Beschwerden kommen.
- Informieren Sie sich über aktuelle Luftwerte z.B. über den World Air Quality Index.
Intensive Sonneneinstrahlung kann zu kurz- und langfristigen Haut- und Augenschäden führen.
- Informieren Sie sich z.B. über die App SunSmart über notwendige Sonnenschutzmaßnahmen.
Reisen ans Meer in Verbindung mit Schwimmen und Wassersport können mit besonderen Gefahren verbunden sein.
- Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.
- Machen Sie sich vor einem Tauchurlaub mit den grundlegenden Gefahren des Sporttauchens vertraut und lassen Sie sich vor Reiseantritt tauchmedizinisch beraten und untersuchen. Beachten Sie unsere Informationen zum Tauchen.
Bei der Höhenkrankheit (Soroche) handelt es sich um eine gelegentlich auch lebensgefährliche Erkrankung durch zu schnellen Aufstieg in die Höhe ab 2.500 Höhenmetern, die meist allerdings erst nach 24 Stunden oder längerem Aufenthalt in der Höhe in Erscheinung tritt. Warnsymptome können Schlafstörungen, Kopfschmerz, Schwindel, Erbrechen und zunehmende Luftnot sein. Verschwinden die Symptome nicht durch eine Pause bzw. eine Übernachtung, sollte abgestiegen werden unter eine Höhe von 2.000 m. Betroffen sind alle Altersstufen und nicht nur Bergsteiger, da auch touristische Ziele in Höhenlagen liegen. Die gegen die Höhenkrankheit eingesetzten Medikamente sind verschreibungspflichtig.
- Beachten Sie unsere Informationen zur Höhenkrankheit.
Bitte beachten Sie neben dem generellen auch den medizinischen Haftungsausschluss

Quelle: Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit übernimmt das Auswärtige Amt nicht.

Zoll Hinweise
Quelle: Auswärtiges Amt
Die Ein- und Ausfuhr von Bargeld, Wertpapieren, Edelsteinen und Edelmetallen ist unbegrenzt möglich, muss jedoch ab einem Wert von 10.000 USD per elektronischer Zollanmeldung deklariert werden.

Quelle: Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit übernimmt das Auswärtige Amt nicht.

Offizielle Reisehinweise

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Weiteres zum Reiseland Ecuador

Neben den geographischen und alpinen Eckdaten oben gibt es praktische Aspekte, die das Bild Ecuadors als Reiseziel komplettieren: die innere Sicherheitslage, Zahlungsmittel auf Tour und im Tiefland, Naturgefahren wie seismische Aktivität und Höhenkrankheit sowie Einreise- und Gesundheitsfragen. Vieles davon ist in Ecuador anders gelagert als in anderen Bergregionen: Die Akklimatisierung beginnt bereits in Quito auf 2.850 m, Bargeld ist auf Trekkingtouren und im Amazonastiefland unverzichtbar, und medizinische Versorgung bleibt in abgelegenen Gebieten begrenzt. Die folgenden Hinweise fassen den aktuellen Stand zusammen — direkt aus den offiziellen Reise- und Sicherheitsinformationen des Auswärtigen Amtes.

Aktuelles
Quelle: Auswärtiges Amt
Ausnahmezustand
In den Provinzen Bolívar, Cotopaxi, Tungurahua, Chimborazo, Quito/Pichincha, Cuenca/Azuay, Cañar, Orellana, Sucumbios, Pastaza, Guayas, El Oro, Los Rios, Mañabi, Sta. Elena sowie in den Kantonen La Maña (Cotopaxi), Echeandía und Las Naves (Bolivar) gilt der Ausnahmezustand weiterhin. Kurzfristige Änderungen sind jederzeit möglich.
Im ganzen Land kann es durch Straßensperren, Polizei- und Militärkontrollen zu erheblichen Einschränkungen - insbesondere bei Überlandfahrten - kommen. Flughafenzufahrten, Buslinien zwischen (und in) Städten, Mietwagenfahrten und Transfers zu touristischen Zielen können kurzfristig blockiert oder umgeleitet werden. Demonstrationen und Auseinandersetzungen zwischen Sicherheitskräften und Demonstrierenden können nicht ausgeschlossen werden.
- Führen Sie Ihren Reisepass im Original mit und folgen Sie den Anweisungen der Behörden und Sicherheitskräfte.
- Informieren Sie sich in den lokalen Medien oder bei Ihrem Reiseveranstalter zu den ggf. geltenden Ausnahmezuständen; beachten Sie die jeweils geltende Vorschriften.
- Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
- Planen Sie ausreichend Zeit für Transfers (z. B. zu Flughäfen) ein.

Quelle: Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit übernimmt das Auswärtige Amt nicht.

Sicherheit
Quelle: Auswärtiges Amt
Von nicht notwendigen Reisen in das unmittelbare Grenzgebiet zu Kolumbien wird, mit Ausnahme des Grenzübergangs Tulcán, abgeraten.
Von nicht notwendigen Reisen nach Esmeraldas (Stadt), Guayaquil südlich der Avenida Portete de Tarquí sowie Durán wird weiterhin abgeraten.
Terrorismus
- Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.
Innenpolitische Lage
Im ganzen Land kann es immer wieder zu Demonstrationen - meist aus politischen und/oder wirtschaftlichen Gründen - kommen.
- Informieren Sie sich bei den ecuadorianischen Behörden und in den lokalen Medien über die aktuelle Lage.
- Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
- Verzichten Sie möglichst auf Abend- und Nachtfahrten. Beschränken Sie Fahrten auf das Notwendigste und führen Sie diese mit Vorsicht durch.
- Halten Sie Ihre Kommunikationsmittel einsatzbereit.
- Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste.
- Folgen Sie unbedingt den Anweisungen lokaler Behörden und Sicherheitskräfte.
- Meiden Sie v.a. das unmittelbare Grenzgebiet zu Kolumbien.
Kriminalität
Die Kriminalitätsrate und Gewaltbereitschaft sind hoch. Gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen kriminellen Banden sowie Schießereien zwischen Sicherheitskräften und Bandenmitgliedern haben im ganzen Land stark zugenommen. Gelegentlich werden auch Anschläge durch Drogenbanden und kriminelle Gruppierungen verübt. Bei solchen Ereignissen können auch unbeteiligte Personen in Mitleidenschaft gezogen werden.
Besondere Vorsicht ist in folgenden Gebieten geboten:
(Bei der Beschreibung von Gefahrenzonen handelt es sich um ungefähre Angaben; Risiken lassen sich nicht auf exakt umrissene Gebiete einschränken.)
- Guayaquil, v.a. südlich der Avenida Portete de Tarquí sowie Durán,
- Provinz El Oro, v.a. in den Städten Huaquillas und Arenillas,
- Provinz Los Rios, v.a. in den Städten Quevedo, Quinsaloma und Pueblo Viejo,
- Provinz Esmeraldas, v.a. in Esmeraldas-Stadt sowie den nördlichen Gebieten,
- Provinzen Sucumbíos, Manabí (nördliche Grenzregion zur Provinz Esmeraldas) Santa Elena und Santo Domingo, v.a. in Santo Domingo-Stadt.
Des Weiteren kommt Kleinkriminalität (Taschendiebstähle) insbesondere in den Großstädten an von Touristen stark frequentierten Orten sowie in Überlandbussen vor. Ein deutlicher Anstieg teils gewalttätiger Kleinkriminalität ist im ganzen Land zu beobachten, insbesondere in Esmeraldas, Santo Domingo, Quevedo sowie Guayaquíl und Umgebung. Vor allem in der Stadt Esmeraldas ist ab dem frühen Nachmittag besondere Vorsicht in der Öffentlichkeit geboten. In den Metropolen Guayaquíl und Quito sowie an der Küste ist das Überfallrisiko erhöht; in der Provinz Esmeraldas, der Küstengegend in und um die Stadt Esmeraldas sowie bei Besuchen der Stadt Santo Domingo ist das Risiko besonders hoch.
Im Norden der Provinz Esmeraldas kommt es immer wieder zu gewaltsamen Zwischenfällen, die der organisierten Kriminalität zugerechnet werden und bei denen mehrere Todesopfer und zahlreiche Verletzte, auch unter Zivilisten, zu beklagen waren. Auch in den Provinzen Guayas und Santo Domingo de los Tsáchilas kommt es punktuell immer wieder zu gewaltsamen Zwischenfällen. Die Gewaltkriminalität steigt im Zusammenhang mit Bandenkämpfen und Attentaten auf Polizei und Justiz. Auch die Rauschgiftkriminalität hat stark zugenommen. Es kommt aktuell vermehrt zu Fahrzeug- und Personenkontrollen durch Polizei und Militär.
In der gesamten Grenzregion zu Kolumbien besteht ein erhöhtes Risiko, Opfer von Entführungen und von Aktivitäten bewaffneter, mit dem Drogenhandel in Verbindung stehender Gruppen zu werden.
In größeren Städten, an touristischen Schwerpunkten (z.B. Ausgehviertel Mariscal Sucre in Quito) und insbesondere in Bussen und Busstationen kommt es in erheblichem und weiter steigendem Umfang zu Diebstählen, Raubüberfällen und Sexualdelikten. Die Täter wenden dabei verschiedenste Tricks an wie z.B. Ablenkungsmanöver, „Bußgeld“-Erpressung unter Verwendung falscher Uniformen, Raub oder Vergewaltigung nach Verabreichung bewusstseinsmindernder Drogen (auch in Form von Pulver in Speisen, Getränken oder auf Prospekten), Überfälle durch Taxifahrer in nicht registrierten Taxis, die aktiv potentielle Kundschaft ansprechen.
Die Polizei ist in Notfällen auf Spanisch rund um die Uhr unter der Telefonnummer 911 zu erreichen, Hinweise zur Erstattung von Anzeige bei Straftaten bietet die deutsche Botschaft in Quito.
- Nutzen Sie bei Dunkelheit auch für kürzere Strecken ein registriertes Taxi von Tür zu Tür oder Uber.
- Achten Sie stets auf Ihr Gepäck und tragen Sie Uhren, Kameras und Mobiltelefone nicht auffällig auf der Straße.
- Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf; speichern Sie ggf. elektronische Kopien/Fotos. Dies erleichtert im Falle von Diebstahl oder Verlust die Ausstellung eines Ersatzdokuments.
- Geben Sie bargeldlosen Zahlungen den Vorzug und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit.
- Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, Bahnhöfen, auf Märkten und in öffentlichen Verkehrsmitteln besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.
- Lassen Sie Getränke nie unbeaufsichtigt; nehmen Sie keine Speisen und Getränke von Unbekannten an.
- Leisten Sie im Fall eines Überfalls keinesfalls Widerstand.
- Achten Sie bei der Auswahl von örtlichen Reiseunternehmen auf geeignete Sicherheitsvorkehrungen und bei Wanderungen auf lokale Hinweise.
- Machen Sie Überlandfahrten (auch in Bussen) nur tagsüber und achten vor allem in Bussen stets auf Ihr Gepäck, verstauen Sie dieses weder auf der Gepäckablage, noch unter Ihrem Sitz, auch wenn Sie von (vermeintlichen) Mitarbeitern der Busgesellschaft dazu aufgefordert werden.
- Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Telefonanrufen, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfeersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich der Glaubwürdigkeit oder wenden Sie sich an die Polizei.

Quelle: Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit übernimmt das Auswärtige Amt nicht.

Geld/Kreditkarten
Quelle: Auswärtiges Amt
Gesetzliche Zahlungsmittel in Ecuador sind der USD, US-Cent-Münzen und nationale Centavo-Münzen. Da vermehrt gefälschte Geldscheine im Umlauf sind, nehmen Geschäfte und Banken in der Regel keine 50- und 100-USD-Noten an. Reisende sollten dies bei der Mitnahme von USD in bar berücksichtigen.
Debit- (Girocard) und Kreditkarten können zwar grundsätzlich verwendet werden; das Abheben von Geld mittels deutscher Debitkarten in Ecuador ist derzeit aber nicht immer möglich. Es gibt Probleme mit der Freischaltung der Bankautomaten. Auch funktionieren deutsche Kreditkarten als Bezahlung in Geschäften, Hotels derzeit nicht regelmäßig. Einschränkungen ergeben sich auch in kleineren Orten.

Quelle: Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit übernimmt das Auswärtige Amt nicht.

Natur & Klima
Quelle: Auswärtiges Amt
Erdbeben, Vulkane und Tsunamis
Ecuador liegt in einer seismisch sehr aktiven Zone, weshalb es häufiger zu schwereren Erdbeben und vulkanischen Aktivitäten kommt.
Insbesondere die Vulkane Sangay (im Park Sangay) und Reventador (etwa 90 km östlich von Quito) sind derzeit aktiv. Die Vulkane Cotopaxi und Tungurahua (im Touristengebiet Baños) stehen unter intensiver Beobachtung. Auf mögliche Evakuierungen und Behinderungen des Reiseverkehrs, ggf. auch durch kurzfristige Sperrungen der Flughäfen Guayaquil und Quito, wird hingewiesen.
Nach Erdbeben entlang der pazifischen Küsten besteht insbesondere in Esmeraldas und Manabí auch die Gefahr von Tsunamis.
Überschwemmungen
Es herrscht feuchtheißes Tropenklima im Küstengebiet und östlichen Tiefland, im Andenhochland gemäßigtes Klima mit starken Temperaturschwankungen.
In der gesamten Regenzeit kann es schwerwiegenden Beeinträchtigungen im Straßenverkehr kommen. In den Ebenen muss mit Aquaplaning und überschwemmten Straßen gerechnet werden, die – wenn überhaupt - nur mit größtmöglicher Vorsicht passiert werden können, da z.B. Schlaglöcher nicht sichtbar sind. In Bergregionen drohen gefährlicher Steinschlag und Erdrutsche.
Busch- und Waldbrände
Vor allem in den Sommermonaten kommt es aufgrund der herrschenden klimatischen Bedingungen und insbesondere in Pichincha immer wieder zu Busch- und Waldbränden. Mit einer Beeinträchtigung der Infrastruktur muss in diesen Fällen gerechnet werden.
- Verfolgen Sie regelmäßig Wetterberichte und rechnen Sie mit Verkehrsbehinderungen.
- Informieren Sie sich daher stets zeitnah über die aktuelle Lage in den betroffenen Regionen, zu Erdbeben und Vulkanaktivitäten sowie aktuellen Warnstufen beim Instituto Geofísico – Escuela Politécnica Nacional, Quito-Ecuador.
- Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben, Vulkanausbrüchen und Tsunamis vertraut. Diese bieten die Merkblätter des Deutschen GeoForschungsZentrums.
- Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.

Quelle: Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit übernimmt das Auswärtige Amt nicht.

Gut zu wissen:

Der Chimborazo (6.268 m) ist zwar nicht der höchste Berg der Welt — doch sein Gipfel ist der vom Erdmittelpunkt am weitesten entfernte Punkt der Erdoberfläche. Die Äquatorwölbung der Erde hebt ihn im astronomischen Sinne rund 2.000 m über den Everest hinaus. Das bedeutet konkret: Wer auf dem Chimborazo steht, befindet sich weiter vom Erdmittelpunkt entfernt als jeder Mensch auf jedem anderen Gipfel der Welt. Die Erde selbst macht diesen Berg zum unangefochtenen Rekordhalter.

Reisen in Ecuador

Reisegebiete in Ecuador

Bekannte Ziele und Gipfel in Ecuador

Gletscher

Chimborazo

Der Chimborazo (6.263 m) ist ein vergletscherter Stratovulkan in den ecuadorianischen Anden. Sein Gipfel liegt am weitesten vom Erdmittelpunkt entfernt. Die Gletscher speisen die Wasserversorgung der Provinzen Bolívar und Chimborazo.

Dorf

Chaupi

El Chaupi liegt auf 3.343 m im Anden-Hochtal südlich von Quito. Der Ort dient als strategischer Stützpunkt für Besteigungen der umliegenden Vulkane Illiniza und Corazón. Die Lodge bietet optimale Höhenanpassung für Expeditionen in die ecuadorianischen Anden.

Vulkan 5.897 m

Cotopaxi

Der Cotopaxi ist ein 5.897 m hoher Stratovulkan in den nördlichen Anden Ecuadors. Als zweithöchster Berg des Landes gilt er als perfekt geformter Kegel mit vergletschertem Gipfel. Seine letzte große Eruption ereignete sich 1877.

Vulkan 4.200 m

Pasochoa

Der Pasochoa ist ein erloschener Vulkan auf 4.110 m Höhe südlich von Quito in Ecuador. Der gut begehbare Gipfel dient als idealer Akklimatisationsberg für höhere Vulkanbesteigungen. Im Kraterinneren erstreckt sich ein seltener primärer Andenwald mit über 50 Baumarten.

Vulkan 4.696 m

Rucu Pichincha

Der Rucu Pichincha erhebt sich auf 4.696 m südwestlich von Quito als Teil des Pichincha-Massivs. Der inaktive Vulkan besitzt zwei ineinander liegende Krater und zählt zu den nächstgelegenen Gipfeln der ecuadorianischen Hauptstadt.

Kirche

Iglesia Católica San Blas | Quito

Die Iglesia Católica San Blas liegt im historischen Zentrum von Quito auf 2.850 m Höhe. Die koloniale Kirche gehört zur UNESCO-Weltkulturerbe-Altstadt der ecuadorianischen Hauptstadt.

Vulkan 4.279 m

Fuya Fuya

Der Fuya Fuya erhebt sich auf 4.279 m als Teil des Mojanda-Vulkankomplexes in den ecuadorianischen Anden. Der inaktive Stratovulkan dient als idealer Akklimatisationsgipfel für höhere Besteigungen. Vom Gipfel reicht der Blick über die Páramo-Landschaft bis zum vergletscherten Cayambe.

Vulkan 5.790 m

Cayambe

Der Cayambe erhebt sich auf 5.790 m als dritthöchster Gipfel Ecuadors in den Nördlichen Anden. Der aktive Stratovulkan liegt nördlich von Quito und prägt mit seiner vergletscherten Kuppe die Skyline der ecuadorianischen Sierra.

Seilbahn

TelefériQo

Die TelefériQo ist eine der höchstgelegenen Gondelbahnen der Welt und führt von Quito auf 3.117 m hinauf zur Bergstation Cruz Loma auf 3.945 m. Die 20-minütige Fahrt überwindet 2.237 Höhenmeter am Osthang des aktiven Vulkans Pichincha. Sie dient als Ausgangspunkt für Wanderungen und Vulkanbesteigungen.

Gletscher

Illiniza Sur

Der Illiniza Sur erhebt sich als südlicher Zwillingsgipfel des Illiniza-Vulkanmassivs auf 5.245 m in den ecuadorianischen Anden. Der vergletscherte Stratovulkan liegt etwa 100 km südwestlich von Quito und bildet zusammen mit dem Illiniza Norte ein markantes Bergpaar.

Gipfel 3.016 m

Panecillo

Der Panecillo erhebt sich auf 3.016 m als natürlicher Aussichtshügel im Herzen von Quito. Die 30 m hohe Aluminiumstatue der Virgen de Quito krönt den markanten Kegel. Von hier reicht der Blick über die koloniale Altstadt und die schneebedeckten Vulkane der ecuadorianischen Anden.

Gipfel 4.776 m

Guagua Pichincha

Der Guagua Pichincha erhebt sich auf 4.776 m als höchster Gipfel des Pichincha-Vulkansystems westlich von Quito. Der aktive Vulkan brach 1999 mit Ascheregen aus und verlor dabei Teile seines Kraterrandes.

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Häufig gestellte Fragen zum Reiseland Ecuador

Brauche ich als EU-Bürger ein Visum für Ecuador?

Für Ecuador ist in der Regel kein Visum erforderlich, da das Land die universelle Staatsbürgerschaft in seiner Verfassung verankert hat und grundsätzlich offen für internationale Reisende ist. Die genauen Einreisevoraussetzungen hängen jedoch von der jeweiligen Nationalität ab. Es empfiehlt sich, vor der Reise die aktuellen Einreisebestimmungen zu prüfen.

Wie lange muss mein Reisepass für eine Ecuadorreise noch gültig sein?

Für die Einreise nach Ecuador sollte der Reisepass noch mindestens 6 Monate über das geplante Reisedatum hinaus gültig sein. Es empfiehlt sich, die Gültigkeit des Dokuments rechtzeitig vor Reiseantritt zu überprüfen. Bei Ablauf oder drohender Ungültigkeit sollte der Reisepass frühzeitig erneuert werden.

Wann ist die beste Reisezeit für Bergtouren in Ecuador?

Die beste Reisezeit für Bergtouren in Ecuador ist die Trockenzeit von Juni bis September, da dann die Bedingungen auf den Trailpfaden im Andenhochland am stabilsten sind. Als zweite Option bieten sich die Monate Dezember bis Februar an. Dagegen sollten die Monate März bis Mai sowie Oktober und November möglichst gemieden werden, da in diesen Perioden die Hauptregenzeiten im Andenhochland fallen und nasse, rutschige Bedingungen mit eingeschränkter Sicht die Touren erschweren.

Wie wirkt sich die Regenzeit auf Trekking in Ecuador aus?

Die Regenzeit im Andenhochland fällt in zwei Perioden: die Hauptregenzeit von März bis Mai und eine zweite Regenzeit von Oktober bis November. In diesen Monaten sind Trailbedingungen nass und rutschig, das Erdrutschrisiko steigt und die Sicht auf Vulkangipfeln ist häufig eingeschränkt. Auch die Zufahrten zu abgelegenen Trekkingrouten können in dieser Zeit schwieriger sein. Die Galápagos-Inseln sind ganzjährig besuchbar, und auch die Amazonasregion folgt einer eigenen Saisonalität unabhängig von den Andenwetterlagen.

Wie sicher ist es, Ecuador als Bergtourist zu bereisen?

Ecuador befindet sich seit Januar 2024 im erklärten inneren bewaffneten Konflikt gegen organisierte Kriminalität, was die Sicherheitslage im Land insgesamt erhöht. Besondere Risiken bestehen durch organisierte Kriminalität in Städten sowie durch Guerillainfiltration aus Kolumbien in den Amazonasprovinzen. Reisende sollten unbedingt die aktuellen Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes vor Reiseantritt prüfen, in Städten wachsam bleiben und wertvolle Gegenstände nicht offen tragen. Für abgelegene Regionen wie den Amazonas oder Grenzgebiete werden geführte Touren dringend empfohlen.

Wie hoch ist das Höhenkrankheitsrisiko bei Bergtouren in Ecuador?

Das Höhenkrankheitsrisiko ist in Ecuador bereits ab der Ankunft in Quito relevant, denn die Hauptstadt liegt auf 2.850 m Höhe. Für Vulkanbesteigungen wie den Chimborazo (6.268 m) oder den Cotopaxi (5.897 m) sind mehrere Akklimatisierungstage unbedingt einzuplanen, wobei mindestens 2 bis 3 Tage Akklimatisierung in Quito vor höheren Touren empfohlen werden. Bei ersten Symptomen ist sofortiger Abstieg angeraten; in entlegenen Hochgebirgszonen sind Evakuierungsmöglichkeiten eingeschränkt. Professionelle Bergführer sind für Hochvulkanbesteigungen dringend empfohlen.

Welche Währung gilt in Ecuador und wie komme ich auf Trekkingrouten an Bargeld?

Ecuador verwendet den US-Dollar (USD) als offizielle Landeswährung, sodass kein Geldumtausch notwendig ist. In den Städten Quito, Guayaquil und Cuenca sind Geldautomaten gut verfügbar; in ländlichen Gebieten, abgelegenen Andentälern und der Amazonasregion ist die Versorgung hingegen sehr eingeschränkt. Auf Trekkingtouren ist Bargeld das bevorzugte Zahlungsmittel, auch wenn einzelne Lodges und Nationalparks teilweise Kreditkarten akzeptieren. Es empfiehlt sich, vor Beginn einer Tour ausreichend Bargeld in der Stadt abzuheben.

Wie fit muss ich für Bergtouren in Ecuador sein?

Die körperlichen Anforderungen für Touren in Ecuador variieren je nach Ziel erheblich. Wanderungen im ecuadorianischen Hochland erfordern ein mittleres Fitnessniveau mit Gehzeiten von 5 bis 10 Stunden täglich, während Gipfelbesteigungen von Chimborazo (6.268 m) oder Cotopaxi (5.897 m) ein sehr hohes Fitnessniveau voraussetzen. Touren dauern in der Regel 3 bis 14 Tage, und eine ausreichende Akklimatisierung ist für alle Hochgebirgstouren zwingend notwendig. Wer einen der großen Vulkane besteigen möchte, sollte sich entsprechend körperlich vorbereiten und ausreichend Zeit für die Höhenanpassung einplanen.

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