Gebiet

Damavand

🇮🇷

Der Damavand erhebt sich mit 5.609 m als höchster Gipfel des Iran und Westasiens aus dem Alborz-Gebirge — ein ruhender Stratovulkan, der als höchster Vulkan Asiens und dritthöchster der östlichen Hemisphäre nach Kilimandscharo und Elbrus gilt. Mit 16 bekannten Routen unterschiedlicher Schwierigkeit zieht der Berg Expeditionsbergsteiger aus aller Welt an und ist Teil der Volcanic Seven Summits Herausforderung.

Die klassische Südroute führt über das Bargah Sevom Camp auf 4.220 m zum Gipfel, während die längere Nordostroute zwei Tage mit Übernachtung im Takht-e Fereydoun Shelter auf 4.300 m erfordert. Das Spektrum reicht von Trekking und Expeditionsbergsteigen im Sommer bis zu anspruchsvollen Skitouren und Schneeschuhwanderungen im Winter.

Trotz fehlender historischer Ausbrüche zeigt anhaltende thermische Aktivität mit Fumarolen und heißen Quellen nahe dem Gipfel, dass der Vulkan nicht erloschen ist. Die kontinentalen Klimabedingungen mit extremen Temperaturschwankungen — von angenehmen Tieflagen bis zu -70°C am Gipfel — erfordern sorgfältige Expeditionsplanung und entsprechende Ausrüstung.

Bekannte Ziele im Gebiet
Teheran 1191m
Damāvand 5609m
Dagh 4163m
Karna 4212m
Maziar 4150m

Land

Iran

Orte im Gebiet

Polur
Reineh
Larijan

Expeditionen auf Asiens höchsten Vulkan

Expeditionen & Trekking am Damavand

Der Damavand bietet 16 verschiedene Routen zum Gipfel mit unterschiedlichen technischen Anforderungen. Die populäre Südroute mit Zwischenlager ermöglicht eine klassische Akklimatisationstaktik, während die Nordostroute als längste Route zwei Tage beansprucht. Im Winter locken Skitouren und Schneeschuhwanderungen, die jedoch aufgrund der kontinentalen Klimabedingungen besondere Erfahrung mit extremen Temperaturen erfordern. Anhaltende vulkanische Aktivität mit Fumarolen macht den Gipfelbereich besonders eindrucksvoll.

Anreise & Logistik Damavand

Das Lager der Iranischen Bergsteigervereinigung im Dorf Polour auf der Südseite dient als Hauptstützpunkt für Expeditionen. Für die Nordostroute beginnt der Zugang im Dorf Nāndal. Wichtige Shelter sind das Bargah Sevom Camp auf 4.220 m, der Takht-e Fereydoun Shelter auf 4.300 m und der Simurgh Shelter auf 4.100 m. Permits sind für alle Routen erforderlich und sollten im Voraus organisiert werden.

Saison & Klima am Damavand

Von Juni bis September herrschen optimale Bedingungen für Expeditionen mit Gipfeltemperaturen zwischen 5-15°C tagsüber und Minusgraden nachts. August und September sind die trockensten Monate mit minimalen Niederschlägen. Winter-Aktivitäten sind von März bis April möglich, erfordern jedoch Erfahrung mit extremen Bedingungen. Das kontinentale Klima mit Temperaturen bis -70°C am Gipfel macht warme Ausrüstung zur Überlebensfrage.

Gut zu wissen:

In der persischen Mythologie wurde der dreiköpfige Drache Aži Dahāka im Damavand gefesselt — später auch der Tyrann Zahhāk nach seiner Niederlage durch die Helden Kāveh und Fereydūn. Der Berg gilt als Symbol des iranischen Widerstands gegen Despotismus und ist bis heute auf der Rückseite der iranischen 10.000-Rial-Banknote abgebildet.

Häufige Fragen zum Damavand

Wie reist man zum Damavand im Iran an?
Wann ist die beste Zeit für eine Damavand-Besteigung?

Die beste Zeit für eine Damavand-Besteigung ist von Juni bis September. In diesen Monaten herrschen am Gipfel Tagestemperaturen zwischen 5-15°C, während die Winter von Oktober bis Mai starke Schneefälle bringen. August und September sind die trockensten Monate mit minimalen Niederschlägen.

Wie schwierig ist die Besteigung des Damavand?

Die Besteigung des Damavand variiert je nach Route erheblich in der Schwierigkeit. Einige Routen erfordern Eisklettern und führen über vergletschertes Gelände wie den Yakhar-Gletscher. Die beliebteste Südroute ist technisch weniger anspruchsvoll, während die längere Nordostroute über 4.300 m Höhe mehr Ausdauer verlangt.

Welche Trekking-Möglichkeiten gibt es am Damavand?

Am Damavand gibt es mindestens 16 bekannte Routen zum Gipfel mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Die beliebteste Südroute führt über das Bargah Sevom Camp auf 4.220 m, die längste Nordostroute erfordert zwei Tage mit Übernachtung im Takht-e Fereydoun Shelter auf 4.300 m. Die Westroute bietet spektakuläre Sonnenuntergangsaussichten mit dem Simurgh Shelter auf 4.100 m.

Sind Skitouren am Damavand möglich?

Skitouren am Damavand sind in den Monaten März und April möglich. Der 5.609 m hohe Vulkan bietet aufgrund seiner Höhe und der Gletschervorkommen wie dem Yakhar-Gletscher entsprechende Schneeverhältnisse. Die Saison ist jedoch deutlich kürzer als die Hauptklettersaison im Sommer.

Wie lange dauert eine Damavand-Besteigung?

Eine Damavand-Besteigung dauert je nach Route unterschiedlich lang. Die Nordostroute erfordert zwei Tage mit Übernachtung im Takht-e Fereydoun Shelter auf 4.300 m. Die Südroute über das Bargah Sevom Camp auf 4.220 m ist kürzer und kann als Tagestour von diesem Zwischenlager aus bewältigt werden.

Bekannte Ziele am Damavand

Sonstige 1.191 m

Teheran

Teheran ist die Hauptstadt des Iran und liegt auf 1.191 m Höhe am südlichen Fuß des Elburs-Gebirges. Mit über 9,6 Millionen Einwohnern zählt sie zu den bevölkerungsreichsten Städten Westasiens. Die Stadt erstreckt sich zwischen 900 und 1.800 m Höhe über eine ausgedehnte Ebene.

Vulkan 5.609 m

Damāvand

Der Damāvand erhebt sich als ruhender Stratovulkan auf 5.609 m im Alborz-Gebirge und ist der höchste Gipfel des Iran. Mit einer Prominenz von 4.667 m zählt er zu den markantesten Bergen der Welt. Der Vulkan ist Teil der Volcanic Seven Summits Bergsteiger-Herausforderung.

Gipfel 4.163 m

Dagh

Der Dagh erhebt sich auf 4.163 m im iranischen Alborz-Gebirge. Der Gipfel liegt in der vulkanisch geprägten Damavand-Region östlich von Teheran.

Gipfel 4.212 m

Karna

Der Karna erhebt sich auf 4.212 m im iranischen Elburs-Gebirge nahe dem Damāvand. Der Gipfel liegt im vulkanisch aktiven Gebiet des höchsten Berges im Iran.

Gipfel 4.150 m

Maziar

Der Maziar erhebt sich auf 4.150 m im iranischen Alborz-Gebirge. Der Gipfel liegt in der vulkanischen Region des Damāvand-Massivs. Das kontinentale Hochgebirgsklima prägt die Bergwelt mit starken Temperaturschwankungen.

Gipfel 3.750 m

mnr

Der Gipfel erhebt sich auf 3.750 m im iranischen Alborz-Gebirge. Er liegt in der vulkanisch geprägten Damavand-Region östlich von Teheran.

Gipfel 3.782 m

Enar

Der Enar erhebt sich auf 3.782 m im iranischen Alborz-Gebirge. Der Gipfel liegt in der vulkanisch geprägten Damavand-Region östlich von Teheran.

Gipfel 3.730 m

Laroosar

Der Laroosar erhebt sich auf 3.730 m im iranischen Alborz-Gebirge. Der Gipfel liegt in der vulkanisch geprägten Region um den Damāvand.

Stadt 2.000 m

Rineh

Rineh liegt auf 2.000 m Höhe in der iranischen Provinz Mazandaran und gilt als nächstgelegene Stadt zum Damāvand. Die Bergstadt dient als wichtiger Ausgangspunkt für Besteigungen des höchsten Berges im Nahen Osten über die Südroute.

Stadt

Gazanak

Gazanak ist ein Bergdorf in der iranischen Provinz Mazandaran. Das 300 Hektar große Dorf liegt im Zentrum des Bezirks Larijan und dient als lokaler Stützpunkt. Die Gemeinde wurde im Jahr 2000 offiziell als Stadt anerkannt.

Sattel 3.986 m

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Der Pass liegt auf 3.986 m Höhe am südöstlichen Hang des Damavand im iranischen Alborz-Gebirge. Er befindet sich in der vulkanischen Zone des höchsten Berges des Nahen Ostens.

Dorf 2.280 m

Nandal

Nandal ist ein Bergdorf auf 2.280 m Höhe in der iranischen Provinz Mazandaran. Das Dorf dient als Ausgangspunkt für die Nordostroute auf den Damāvand, den höchsten Berg des Nahen Ostens. Mit 429 Einwohnern ist es das bevölkerungsreichste Dorf der Region Larijan.

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