Die Halbinsel Kamtschatka im äußersten Osten Russlands bildet mit 160 Vulkanen – davon 29 noch aktive – das vulkanischste Gebiet des eurasischen Kontinents. Als Teil des Pazifischen Feuerrings bietet sie mit der 4.750 m hohen Kljutschewskaja Sopka den höchsten aktiven Vulkan der Nordhalbkugel und eine weltweit einzigartige Kombination aus Vulkanskilauf, heißen Quellen und arktischer Wildnis.
Skitouren führen über tiefe Pulverschneehänge zwischen dampfenden Kratern und vergletscherten Gipfeln – eine alpine Erfahrung die anderswo unmöglich ist. Das subarktische Klima mit bis zu 2.700 mm Niederschlag pro Jahr garantiert schneesichere Bedingungen von Dezember bis März, während im Sommer Expeditionen und Trekkingtouren durch die Tundra bis zu den aktiven Vulkankegeln möglich sind.
Die Halbinsel war bis 1990 militärisches Sperrgebiet und ist heute eines der abgelegensten Skigebiete der Welt. Die Anreise erfolgt über Petropavlovsk-Kamchatsky, von wo Hubschrauber oder Katamarane die entlegenen Vulkanmassive erschließen – Expeditionscharakter und arktische Einsamkeit garantiert.