Das Ruwenzori Gebirge an der Grenze zwischen Uganda und der Demokratischen Republik Kongo erhebt sich als isoliertes Hochgebirgsmasssiv im Ostafrikanischen Grabenbruch bis auf 5.109 m Höhe. Als höchstes nicht-vulkanisches Gebirge Afrikas trägt es noch heute kleine Gletscher am Äquator — ein geologisches Phänomen, das bereits die antiken Geografen als "Mondberge" beschrieben.
Das Spektrum reicht von Regenwaldtrekking in den unteren Zonen bis zu hochalpinen Bergtouren auf vergletscherte Gipfel. Die außergewöhnliche Vegetation mit Riesenlobelien und Senecien in der alpinen Zone macht jede Etappe zu einer Reise durch verschiedene Klimawelten.
Trotz der äquatorialen Lage herrschen auf den Gipfeln ganzjährig Frostbedingungen. Das feuchte Tropenklima sorgt für häufige Niederschläge, wodurch die charakteristischen Nebelwälder und Moorlandschaften entstehen, die das Ruwenzori zu einem der feuchtesten Gebirge der Erde machen.