Klettern in Leonidio und Kyparissi | Griechenland
Kletterurlaub auf der griechischen Peloponnes | Klettern im Banne des Parnon
Der kleine und verschlafene Ort Leonidio hat sich in den letzten Jahren zu einem wahren Geheimspot für das Sportklettern entwickelt. Hier lässt sich Griechenland aber auch noch auf seine ursprüngliche Art genießen. Man schlendert abends durch die engen Gassen und genießt den Duft der Kafenia und Bäckereien. Umrahmt wird Leonidio von mächtig aufragenden Felsmassiven wie der großen roten Steilwand Kokkinovrachos mit bis zu 250 m Höhe. Sage und schreibe 1.600 Touren sind hier in den letzten Jahren durch Kletterer entstanden. Mancher Sektor überrascht mit einem Paradies aus Sintern, Tufas und Stalaktiten. Wer hier her reist, den erwartet vermutlich der beste Fels Griechenlands und eine noch ursprüngliche Natur fern von Menschenmassen. Man ist unter sich.
Für wen ist die Reise geeignet
- • Klettern bis zum V. Grad
- • Beherrschen der Sicherungtechnik (HMS / Tube)
Schwierigkeit
Anforderung
Kenntnisse in der Mehrseillängentechnik sind nicht erforderlich und werden bei Bedarf vor Ort vermittelt.
Reiseablauf
Reiseablauf
Tourbeginn:
14.00 Uhr ist am Ausgang aus dem Sicherheitsbereich des Flughafens
Tourende:
14.00 Uhr ist am Ausgang aus dem Sicherheitsbereich des Flughafens
1. Tag – Anreise nach Athen und weiter nach Leonidio
Individueller Flug in die griechische Hauptstadt Athen, unser Bergführer erwartet Dich am Flughafen. Von hier fahren wir mit unserem Minibus rund 3 Stunden nach Westen und entlang der Küste der Peloponnes nach Leonidio. Der Ort selbst ist eine Welt für sich und liegt idyllisch eingebettet zwischen den Bergen und dem Meer. In Leonidio angekommen, beziehen wir unsere komfortable Unterkunft in der kleinen Stadt. Je nach Ankunft können wir vielleicht sogar noch ein Bad im Meer oder einen ersten Stadtbummel vor dem Abendessen genießen. Zum Essen gehen wir in eine der zahlreichen Tavernen und wir lassen den Abend bei Jam Live Musik im Cafe Panijka ausklingen.
2. bis 3. Tag – Klettern & Techniktraining rund um Leonidio
Nach dem Frühstück machen wir uns noch ein Lunchpaket und dann geht es los in Richtung Fels. Leonidio war lange nur bei den Griechen für Sommerurlaub bekannt, doch in den letzten Jahren hat sich die Region zu einem beliebten Kletterspot mit sehr guter Absicherung in Griechenland entwickelt. Entsprechend rauh ist der Fels. In Skiadianiko und Áresos finden wir Routen in allen Schwierigkeitsgraden zum Einstieg und zum Gewöhnen an den Fels. Nach den Klettertouren gehen wir an den Strand von Pláka zum Relaxen und Baden. Hier erwartet uns ein traumhafter Kiesstrand am türkisfarbenen Meer. Abendessen in einer der Tavernen von Leonidio und Übernachtung im Hotel.
4. Tag – Klettern & Techniktraining Kokkinovrachos
Kokkinovrachos ist das Markenzeichen von Leonidio. Hoch über der Stadt türmt sich das mächtige Felsmassiv mit bis zu 250 m Wandhöhe auf und bietet mit seinen Sektoren eine Fülle von Tourenmöglichkeiten. Über den Dächern der Stadt klettern wir den ganzen Tag in den verschiedenen Routen von 4c bis 6c+. Später geht es zum Baden in eine der ursprünglichen Buchten an der Küste. Am Abend genießen wir wieder das Flair des Ortes.
5. Tag – Kyparissi - oder das (noch) kleine Leonidio
Kyparissi hat erst vor kurzem eine Verkehrsanbindung nach Leonidio erhalten. Manche munkeln, dass es daran liegt, weil Kyparissi noch schöner sei, als das Örtchen Leonidio. Um uns einen eigenen Eindruck zu verschaffen, fahren wir heute rund eine Stunde über das Hochland in die Region. In den letzten Jahren sind auch hier zahlreiche neue Routen mit vorwiegend nördlicher Exposition erschlossen worden, weshalb sich ein Kletterausflug nach Kyparissi vor allem an besonders heißen Tagen eignet. Etwas abseits der Stadt liegt der Sektor Vlchada direkt an einem Traumstrand, der alleine die Fahrt schon wert ist. Direkt am Meer klettern wir in Routen zwischen 5c und 6a+. Wer genug hat, geht einfach zum Baden.
6. Tag – Klettern in verschiedenen Sektoren
Heute statten wir den Sektoren Kreißsaal, Sophie und Kastri oberhalb von Emporios einen Besuch ab. Die Routen sind lang und erfordern teilweise sogar ein 80 m langes Kletterseil. Besonders eindrücklich wird das Klettern im Banne der archäologisch wertvollen und verfallenen Mauern einer ehemaligen Burg. Mehrseillängentechnik kann hier ebenfalls gut geübt werden. Nach dem Klettern bietet es sich an, dass wir in Yorgos Taverne einkehren. Als Tipp können wir schon mal Ziegenkeule empfehlen, denn seine Frau ist eine wahrhaft göttliche Köchin. Am späten Abend Rückfahrt ins Hotel.
7. Tag – Eintauchen in die Antike | Die Akropolis ruft
Nach dem Frühstück nehmen wir Abschied von Leonidio. Mit unserem Minibus geht es zurück nach Athen, wo auf uns der längste Anstieg dieser Woche wartet. 156 m über uns thront die Akropolis als UNSECO Weltkulturerbe und darf bei einem Besuch der griechischen Hauptstadt nicht fehlen. Akropolis steht für Stadtfestung. Entsprechend können wir zahlreiche Tempel und Gebäude besichtigen. Das imposanteste Gebäude ist dabei aber sicher der um 447 - 438 v. Chr. erbaute Parthenon Tempel mit seinen acht mächtigen Säulen. Am Nachmittag besteht die Möglichkeit die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Abends ziehen wir durch die Szeneviertel Athens und genießen unseren letzten Abend in Griechenland.
8. Tag – Abschied von Griechenland und Heimreise
Heute endet unsere Kletterreise in Griechenland und es heißt Abschied nehmen. Je nach Flugzeiten besteht am Vormittag noch die Möglichkeit letzte Mitbringsel zu kaufen. Im Laufe des Tages erfolgt dann der Rückflug nach Hause.