Skitouren

Skitouren in der Silvretta | Bielerhöhe

Unvergessliche Skitourenwoche in alpiner Traumkulisse

Das Winterparadies Silvretta Bielerhöhe lädt zu einer unvergesslichen Skitourenwoche inmitten einer atemberaubenden alpinen Landschaft ein. Gemeinsam mit deinem Bergführer erwartet dich hier eine Vielzahl an Tourenmöglichkeiten, die bis auf über 3.000 m führen. Sowohl Anfänger als auch erfahrene Skitourengeher begeistert die Region, die sich durch ihre verschneiten Gipfel, weiten Hänge und schneebedeckten Täler auszeichnet. Die Bielerhöhe bietet das perfekte Umfeld für ein winterliches Abenteuer im Herzen der Alpen. Unser Ausgangspunkt ist die autofreie Bielerhöhe, die wir mit einer aufregenden Anreise über die Vermuntseilbahn und die "Tunnel-Taxis" erreichen. Die komfortable Unterkunft auf der Bielerhöhe dient uns als idealer Ausgangspunkt für die geplanten Skitouren der nächsten Tage.

Reiseablauf

Tourbeginn:

14.00 Uhr ist am Parkplatz der Vermuntbahn

Tourende:

16.30 Uhr ist am Parkplatz der Vermuntbahn

1. Tag – Auffahrt zur Bielerhöhe

Bereits die Anreise ist ein besonderes Erlebnis: Zuerst geht es von Partenen mit der Vermuntseilbahn hinauf, dann weiter mit einem kleinen Bus, den sogenannten "Tunneltaxis", durch die Stollen der Stauseebetreiber. Anschließend erreichen wir die – im Winter autofreie – Bielerhöhe. Dort angekommen, beziehen wir unsere Unterkunft, die den perfekten Ausgangspunkt für unsere Skitouren in den nächsten Tagen bietet.

2. Tag – Hennekopf (2.704 m)

Unsere erste Skitour auf der Bielerhöhe steht auf dem Programm! Nach dem Frühstück starten wir ausgeruht und gut gestärkt zum Hennekopf (2.704 m).Vom Gipfel aus eröffnet sich uns der Ausblick auf unsere möglichen Ziele für die nächsten Tage. Nach einer schönen Abfahrt haben wir die Möglichkeit, erneut aufzufellen und eine weitere, schöne Abfahrt von einem der herrlichen Powderhänge in der Umgebung zu genießen, bevor wir uns auf den Rückweg machen. Nach einem kurzen Gegenanstieg erreichen wir unsere Unterkunft. Den Abend lassen wir gemütlich ausklingen und besprechen dabei die kommenden Tourentage.

Auf- und Abstieg:

800 hm

Gehzeit

4 h

3. Tag – Rauhkopfscharte (3.005 m)

Das nächste Skitouren-Highlight steht an: Heute knacken wir die magische 3.000er-Grenze. Entlang des Silvretta-Stauseedamms queren wir zum Eingang des Bieltals. Mit leichter Steigung geht es sanft bergauf. Nach einer kurzen Rast wird das Gelände allmählich steiler, und vorbei unter der Haagspitze (3.029 m) steigen wir mit einigen Spitzkehren zur Rauhkopfscharte auf – unserem heutigen Ziel. Der Weiterweg zum Gipfel des Rauen Kopfs (3.101 m) gestaltet sich deutlich schwieriger und wäre von hier aus nur mit leichter Gratkletterei ohne Ski zu erreichen. Wir nehmen die Felle ab und genießen eine herrliche Abfahrt entlang unserer Aufstiegsspur.

Auf- und Abstieg:

1200 hm

Gehzeit

5 h

4. Tag – Schneeglocke (3.223 m)

Ein weiterer 3.000er steht heute auf unserem Plan. Die Schneeglocke mit 3.223 m ist eines der beliebtesten Skitourenziele in unserem Tourengebiet. Unseren Zustieg wählen wir je nach Bedingungen entlang des Silvretta-Stausees. Nach einem flachen Anstieg durchs Klostertal gelangen wir zur unbewirtschafteten Klostertalerhütte. Über sanfte Hänge erreichen wir den spaltenreichen Klostertalergletscher und ziehen unsere Spur hinauf zur Rotfluelücke. Über den steilen Gipfelaufschwung und einen Grat erreichen wir den Gipfel. Die Mühen des Aufstiegs werden mit einem traumhaften Hochgebirgspanorama belohnt. Unsere Abfahrt wird mindestens so aufregend wie der Aufstieg zu diesem Traum-Hochtourenziel. Mehr als 1.000 Höhenmeter geht es über weite Hänge in perfekter Neigung zurück zu unserer Unterkunft.

Auf- und Abstieg:

1200 hm

Gehzeit

6 h

5. Tag – Kromerscharte (2.793 m)

Los geht's mit einer kurzen Abfahrt in Richtung Vermuntstausee. Anschließend steigen wir in Richtung Süden auf ins Kromertal. Durch die nördliche Ausrichtung des Tals findet man hier häufig ideale Tourenbedingungen vor. Der letzte Anstieg vor der Scharte ist steil und sollte nur bei guten Bedingungen begangen werden. Oben angekommen, erreichen wir auf dem Grat zwischen westlicher und östlicher Kromerspitze die Grenze zwischen Österreich und der Schweiz. Wir fellen ab und schwingen im oftmals perfekten Pulver hinab durch das Kromertal zurück zur Bielerhöhe.

Auf- und Abstieg:

1000 hm

Gehzeit

5 h

6. Tag – Mittlere Getschnerspitze (2.965 m)

Viel zu schnell vergingen die letzten Tage unserer Skitourenwoche auf der Bielerhöhe. Wir genießen unser Frühstück, bevor wir die letzte Skitour unserer gemeinsamen Tourenwoche antreten. Heute geht es in Richtung Mittlere Getschnerspitze (2.965 m). Noch einmal genießen wir das Panorama der Silvretta und die Abfahrten über die schönen Hänge, bevor wir nach einer kurzen Rast die Fahrt ins Tal antreten. Hier erfolgt die Verabschiedung und die Heimreise.

Auf- und Abstieg:

1000 hm

Gehzeit

5 h

Highlights auf dieser Reise

Gletscher

Ochsentaler Gletscher

Der Ochsentaler Gletscher liegt am nördlichen Fuße des Piz Buin im gleichnamigen Ochsental der Silvretta. Der spaltenreiche Gletscher dient als traditioneller Anstiegsweg zum höchsten Gipfel Vorarlbergs. Seit Messbeginn ist er um 912 Meter zurückgegangen.

Gletscher

Jamtalferner

Der Jamtalferner liegt am Talschluss des Jamtales in der Silvretta und erstreckt sich über 3,31 km². Der Gletscher reicht von 3.160 m bis 2.430 m Höhe. Seine Grenze zur Schweiz verläuft an den Nährgebieten am Jamjoch.

Gipfel 3.312 m

Piz Buin

Der Piz Buin erhebt sich mit 3.312 m als höchster Berg Vorarlbergs an der österreichisch-schweizerischen Grenze in der Silvretta. Der dritthöchste Gipfel der Gebirgsgruppe bietet einen klassischen Normalweg über die Buinlücke. Die Erstbesteigung gelang 1865 durch Josef Anton Specht und Johann Jakob Weilenmann.

Gipfel 3.197 m

Dreiländerspitze

Die Dreiländerspitze erhebt sich auf 3.197 m an der Grenze zwischen Österreich und der Schweiz. Der markante Gipfel liegt im Dreiländereck von Vorarlberg, Tirol und Graubünden. Über alle Flanken führen Normalwege mit leichter Kletterei.

Gipfel 3.153 m

Hintere Jamspitze

Die Hintere Jamspitze erhebt sich auf 3.153 m über dem Jamtalferner in der Silvretta. Der Normalweg führt über Gletschergelände und Geröll zum Gipfel. Beliebtes Ziel für Skitouren und Hochtouren von der Jamtalhütte.

Sattel 3.052 m

Buinlücke

Die Buinlücke liegt auf 3.052 m zwischen dem Ochsentaler und Vermuntgletscher in der Silvretta. Der Pass bildet den strategischen Übergang zum Piz Buin und dient als Skidepot für dessen Besteigung. Von hier führt der technische Aufstieg über Felsen und Geröll zum Gipfel.

Sattel

Jamjoch

Das Jamjoch liegt am Jamtalferner zwischen der Vorderen und Hinteren Jamspitze. Der Pass verbindet das österreichische Jamtal mit dem schweizerischen Val Tuoi. Als wichtiger Übergang ermöglicht er den Zugang zu beiden Dreitausendern.

Sattel 2.037 m

Bielerhöhe

Die Bielerhöhe verbindet auf 2.037 m das Vorarlberger Montafon mit dem Tiroler Paznaun. Der Pass liegt an der Wasserscheide zwischen Rhein und Donau direkt am Silvretta-Stausee. Die Silvretta-Hochalpenstraße erreicht hier ihren höchsten anfahrbaren Punkt.

Gletscher

Vermuntgletscher

Der Vermuntgletscher liegt in der Silvretta zwischen Dreiländerspitze und Wiesbadener Hütte. Er dient als klassische Abstiegsroute bei Ski- und Hochtouren. Die Gletscherabfahrt führt direkt zur Wiesbadener Hütte auf 2.443 m.

Sonstige

Ischgl

Ischgl liegt auf 1.377 m im Paznaun zwischen Silvretta und Verwall. Der ehemalige Bergbauernort entwickelte sich zum international bekannten Skizentrum mit der Silvretta Arena. Die Gemeinde dient als Ausgangspunkt für Skitouren zur Heidelberger Hütte und in die umliegenden Gipfelregionen.

Sonstige

Galtür

Galtür liegt auf 1.584 m im hinteren Paznaun zwischen Silvretta und Verwallgruppe. Der Bergsteiger- und Skitourenort gilt als Tor zur Silvretta mit Zugang zur Jamtalhütte. Seit 1997 ist Galtür offiziell anerkannter Luftkurort Tirols.

Gipfel 3.244 m

Silvrettahorn

Das Silvrettahorn erhebt sich auf 3.244 m an der Grenze zwischen Österreich und der Schweiz. Der vergletscherte Gipfel der Silvrettagruppe wurde 1865 von Jules Jacot erstbestiegen. Vom Gipfel reicht die Aussicht bis zum Monte Rosa und den Berner Alpen.