Der Pass verbindet das Gletscherbecken des Ochsentaler Gletschers mit dem Vermuntgletscher und liegt im Herzen der österreichisch-schweizerischen Silvretta. Die Buinlücke erreicht man über den spaltenreichen Ochsentaler Gletscher von der Wiesbadener Hütte oder der Tuoi Hütte aus.
Der Pass fungiert als zentraler Sammelpunkt für Ski- und Hochtouren zum Piz Buin. Hier endet die Gletscherpassage und beginnt der Normalweg über felsiges Gelände. Aufgrund der Spaltengefahr auf dem Ochsentaler Gletscher sind sichere Gletscherausrüstung und Seilschaft erforderlich. Die Buinlücke bietet bereits einen imposanten Ausblick auf die umliegenden Dreitausender der Silvretta-Gruppe.
Der Ochsentaler Gletscher liegt am nördlichen Fuße des Piz Buin im gleichnamigen Ochsental der Silvretta. Der spaltenreiche Gletscher dient als traditioneller Anstiegsweg zum höchsten Gipfel Vorarlbergs. Seit Messbeginn ist er um 912 Meter zurückgegangen.
Der Jamtalferner liegt am Talschluss des Jamtales in der Silvretta und erstreckt sich über 3,31 km². Der Gletscher reicht von 3.160 m bis 2.430 m Höhe. Seine Grenze zur Schweiz verläuft an den Nährgebieten am Jamjoch.
Der Piz Buin erhebt sich mit 3.312 m als höchster Berg Vorarlbergs an der österreichisch-schweizerischen Grenze in der Silvretta. Der dritthöchste Gipfel der Gebirgsgruppe bietet einen klassischen Normalweg über die Buinlücke. Die Erstbesteigung gelang 1865 durch Josef Anton Specht und Johann Jakob Weilenmann.
Die Dreiländerspitze erhebt sich auf 3.197 m an der Grenze zwischen Österreich und der Schweiz. Der markante Gipfel liegt im Dreiländereck von Vorarlberg, Tirol und Graubünden. Über alle Flanken führen Normalwege mit leichter Kletterei.
Die Hintere Jamspitze erhebt sich auf 3.153 m über dem Jamtalferner in der Silvretta. Der Normalweg führt über Gletschergelände und Geröll zum Gipfel. Beliebtes Ziel für Skitouren und Hochtouren von der Jamtalhütte.
Die Buinlücke liegt auf 3.052 m zwischen dem Ochsentaler und Vermuntgletscher in der Silvretta. Der Pass bildet den strategischen Übergang zum Piz Buin und dient als Skidepot für dessen Besteigung. Von hier führt der technische Aufstieg über Felsen und Geröll zum Gipfel.
Das Jamjoch liegt am Jamtalferner zwischen der Vorderen und Hinteren Jamspitze. Der Pass verbindet das österreichische Jamtal mit dem schweizerischen Val Tuoi. Als wichtiger Übergang ermöglicht er den Zugang zu beiden Dreitausendern.
Die Bielerhöhe verbindet auf 2.037 m das Vorarlberger Montafon mit dem Tiroler Paznaun. Der Pass liegt an der Wasserscheide zwischen Rhein und Donau direkt am Silvretta-Stausee. Die Silvretta-Hochalpenstraße erreicht hier ihren höchsten anfahrbaren Punkt.
Der Vermuntgletscher liegt in der Silvretta zwischen Dreiländerspitze und Wiesbadener Hütte. Er dient als klassische Abstiegsroute bei Ski- und Hochtouren. Die Gletscherabfahrt führt direkt zur Wiesbadener Hütte auf 2.443 m.
Ischgl liegt auf 1.377 m im Paznaun zwischen Silvretta und Verwall. Der ehemalige Bergbauernort entwickelte sich zum international bekannten Skizentrum mit der Silvretta Arena. Die Gemeinde dient als Ausgangspunkt für Skitouren zur Heidelberger Hütte und in die umliegenden Gipfelregionen.
Galtür liegt auf 1.584 m im hinteren Paznaun zwischen Silvretta und Verwallgruppe. Der Bergsteiger- und Skitourenort gilt als Tor zur Silvretta mit Zugang zur Jamtalhütte. Seit 1997 ist Galtür offiziell anerkannter Luftkurort Tirols.
Das Silvrettahorn erhebt sich auf 3.244 m an der Grenze zwischen Österreich und der Schweiz. Der vergletscherte Gipfel der Silvrettagruppe wurde 1865 von Jules Jacot erstbestiegen. Vom Gipfel reicht die Aussicht bis zum Monte Rosa und den Berner Alpen.
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