Skitouren mitten in Graubünden
Geführte 3000er Skitouren am Julierpass
Die Jenatschhütte bietet uns traumhafte Skitouren-Möglichkeiten. Im ruhigen und weitläufigen Gebiet der urigen Hütte ist von der nähe zu St.Moritz und dem Julierpass nichts zu spüren. Wir haben zahlreiche Gipfelmöglichkeiten mit einer Höhe über 3.000 Metern. Wir schnappen uns mit dem Piz d´Err und dem Piz Calderas zwei der Highlights der Skitourenregion. Die gemütliche Jenatschhütte ist dabei jeden Abend unser Stützpunkt in ruhiger Traumlage. Es ist die höchst gelegene SAC Hütte in Graubünden. Die Gipfel ringsherum lassen viele Varianten zu und wir können flexibel auf die Schneelage reagieren.
Reiseablauf
Reiseablauf
Tourbeginn:
10.00 Uhr ist am Parkplatz Julier Hospiz.
Tourende:
18.00 Uhr ist am Parkplatz Julier Hospiz.
1. Tag – Aufstieg zur Jenatschhütte (2.621 m) über die Furcola d´Agnel (2.986 m)
Zum verlängerten Skitouren-Wochenende in Graubünden starten wir gemütlich in Richtung Val d'Agnel und erreichen den gleichnamigen Pass. Der Anstieg ist moderat und eignet sich perfekt, um sich an den Rhythmus der kommenden Tage zu gewöhnen. Bald zeigen sich der Piz Agnel (3.204 m) und sein Nachbar, der Piz Surgonda (3.196 m). Dazwischen liegt die Furcola d'Agnel – der Lämmerpass. Von dort eröffnet sich die Abfahrt: Bei entspannter Lawinenlage können wir direkt auf die Hüttenterrasse rund 350 Meter unter uns hinunter wedeln.
Auf- und Abstieg:
750 hm
Gehzeit
4 h
2. Tag – Zwei Gipfel am zweiten Tag Piz Calderas (3.397 m) und Tschima da Flix (3.316m)
Heute nehmen wir uns gleich zwei Gipfel vor. Von der Hütte ziehen wir nach Westen in das weit geöffnete Tal unterhalb des Calderas. Nach gut hundert Höhenmetern schwenken wir nach Süden ein und meistern die erste steile Stufe. Unter uns ist nun bald der harmlose Calderas Gletscher, er heißt hier "Vadrett". Er sorgt meist für eine gute Unterlage auf der sich der Schnee lange hält. Zuerst steigen wir auf den Calderas, denn sein südlich ausgerichteter Hang steht schnell in der Sonne. Hier wird es nochmals steil und wir benötigen einige Spitzkehren, bevor wir auf dem höchsten Punkt der Region stehen. Die Aussicht reicht hinüber zur Berninagruppe und zu den Gipfeln oberhalb von Bivio. Nun geht es wieder hinunter auf den Gletscher zur gegenüberliegenden Cima da Flix. Wir queren den Gletscher und steigen nochmals rund 200 Höhemeter auf den "Flix". Zurück geht es über den Nordhang und unserem Aufstiegsweg entlang zurück zur Hütte. Die Terrasse und ein "Suurer Moschd" lockt.
Auf- und Abstieg:
1100 hm
Gehzeit
5-6 h
3. Tag – Piz d ´Err (3.378 m) und Laviener Pass
Mit dem Lavienier Pass und dem Piz d 'Err haben wir heute die anspruchsvollsten Ziele im Visier. Unser Weg führt nördlich des Piz Calderas in Richtung unseres heutigen Gipfels. Hier sind einige Steilstufen zu bewältigen und den Gipfel erreichen wir auf den letzten 50 Metern nur noch zu Fuß. Vom Gipfel aus sehen wir die Verhältnisse östlich von uns. Stimmt alles, können wir die zum Teil sehr steile Abfahrt in Richtung Piz Lavinier (3.137 m) wagen. Nach knapp 300 Höhenmeter Abfahrt fellen wir nochmals an. Der Passeinschnitt zwischen Lavinier und Piz Jenatsch muss noch bewältigt werden, dann steht der rasanten Abfahrt bis zur Hütte nichts mehr im Wege.
Auf- und Abstieg:
1000 hm
Gehzeit
6 h
4. Tag – Letzte Skitour mit einer außergewöhnlichen Abfahrtsvariante
Unsere Abschluss-Skitour beginnt mit dem Rückweg zum Julier-Pass. Am ersten Tag haben wir den Pix Surgonda (3.196 m) nur bewundert, nun ist er unser Ziel. Außerdem können wir mit ein paar Bonushöhenmetern noch den Nachbargipfel Pix Traunter Ovas mitnehmen. Nun heißt es die Abfahrtsvarianten abzuwägen. Bestenfalls schnappen wir uns das Julier-Tal und kommen auf der anderen Seite des Passes an die Straße. Hier hilft uns der Bus zurück zum Hospiz und die Runde ist geschlossen.
Auf- und Abstieg:
800 hm
Gehzeit
5 h