Wanderreisen

Wandern im wilden Ostgrönland

Zu Gast bei den Inuit | Grönland-Trekking bis ins Schweizer Land

Umrahmt von zerklüfteten Bergen, mächtigen Gletschern und tiefen Fjorden, die von bizarren Eisbergen faszinierend gespickt sind, weit abgelegen an der wilden Ostküste Grönlands, liegt Kulusuk. Von hier starten wir auf unser Sommer-Trekking in die einzigartige und bezaubernde arktische Wildnis und dringen tief ins Schweizer Land hinein, unternehmen einsame Wanderungen durch weite Täler und auf traumhafte Gipfel, genießen die wohltuende Stille und Abgeschiedenheit inmitten der atemberaubenden Landschaft und lernen die Gastfreundschaft und das Leben der Inuit kennen.

Für wen ist die Reise geeignet

Schwierigkeit

3.0

Anforderung

Kondition
Ernsthaftigkeit

Mittelschwere & schwere Bergwege ROT & SCHWARZ. Das Trekking im hohen Norden in Ostgrönland führt überwiegend über wegloses Gelände und erfordert Trittsicherheit. Die Bergwanderungen in Grönland erfordern eine gute Kondition für Gehzeiten im Aufstieg bis zu 7 Stunden. Die Höhendifferenz der Bergwanderungen beträgt zwischen 250 - 750 Höhenmeter. Auf einzelnen Touren kann diese bis knapp 1.300 Höhenmeter betragen. Hinzu können psychische Belastungen bei schlechten Witterungsverhältnissen kommen. Du bist offen und respektvoll gegenüber fremden Religionen und Kulturen und bereit, auf den üblichen westeuropäischen Komfort zu verzichten. Die gesamte Reise erfordert Teamgeist, aktive Mithilfe sowie gegenseitige Hilfsbereitschaft und Toleranz gegenüber den Einheimischen und Mitreisenden. Während der Übernachtungen im Zelt werden Mahlzeiten gemeinsam zubereitet. Das Camp wird von den Teilnehmern selbst auf- und abgebaut. Die Bergwanderungen im Schweizer Land sind KEINE Einsteiger-Wanderungen und setzen Bergwandererfahrung voraus!

Reiseablauf

Tourbeginn:

16.00 Uhr ist am Flughafen Keflavik / Ausgang aus dem Sicherheitsbereich

Tourende:

07.00 Uhr ist am Flughafen Keflavik / Ausgang aus dem Sicherheitsbereich

1. Tag – Reykjavik, Island

Nach Grönland gibt es keine Direktflüge. Deshalb legen wir zunächst einen Zwischenstopp in der isländischen Hauptstadt Reykjavik ein. Anreise und Transport mit dem Bus oder Taxi in die Stadt, wo wir unser Hotel beziehen. Den Abend verbringen wir in einem der Restaurants in der Altstadt und sicher wird auch dem Irish Pub ein Besuch abgestattet. Übernachtung im Hotel.

2. Tag – Kulusuk, Grönland und Bootsfahrt nach Apusiaajik

Nach dem Frühstück fahren wir mit dem Taxi zum kleinen Flughafen mitten in Reykjavik. Von hier fliegen wir zunächst nach Kulusuk in Grönland, das sich auf einer kleinen, vorgelagerten Insel befindet. Im Anflug auf Grönland eröffnet sich ein erster herrlicher Blick und die ersten Eisberge im Polarmeer sind unter uns vom Flugzeug aus zu erkennen. In Kulusuk gelandet, bringen wir unser Gepäck zum Bootsableger, nutzen vor der Überfahrt aber noch die Zeit, um uns den Ort Kulusuk anzuschauen und einen ersten Eindruck von Grönland und seinen Einwohnern zu bekommen.

Am Nachmittag fahren wir schließlich mit dem Boot über den Fjord zur unbewohnten Insel Apusiaajik, die wir nach 30 – 40 Minuten Bootsfahrt erreichen. Unsere Zelte schlagen wir direkt am Rande des Apusiaajik Gletschers auf. Wir genießen die beeindruckende Szenerie am Gletscherbruch mit seinen kleinen Eisbergen in vollen Zügen. Bereits in den ersten 24 Stunden haben wir so viele Kontraste erlebt, so dass uns die Gesprächsthemen beim gemeinsam zubereiteten Abendessen ganz sicher nicht ausgehen. Müde schlüpfen wir in die Schlafsäcke und verbringen die erste Zeltnacht in der Wildnis Grönlands!

3. Tag – Gletscherwanderung Apusiaajik Gletscher

Der heutige Tag steht noch einmal ganz im Zeichen des Apusiaajik Gletschers. Dabei können wir ganz entspannt in den Tag starten und in aller Ruhe Frühstücken. Im Anschluss nehmen wir den Gipfel des Apusiaajik ins Visier, der auf 900 m Höhe liegt. Wir wandern über den im Sommer meist aperen Gletscher durch die sanfte Weite dem Gipfel entgegen. Es erwarten uns spektakuläre Ausblicke in die arktische Landschaft. Vor allem das offene Meer mit seinen Eisfeldern und Eisbergen aus Ostgrönland wird uns in seinen Bann ziehen. Die Länge unserer Wanderung bestimmen wir heute selbst, schließlich kehren wir zum selben Zeltplatz zurück und verbringen noch eine weitere Nacht in dieser eindrucksvollen Gegend. Genug Zeit, um auch gedanklich final in Grönland anzukommen und die raue Landschaft in all ihren Facetten aufzunehmen und zu genießen.

Auf- und Abstieg:

900 hm

Gehzeit

6-8 h

4. Tag – Durch den Ammassalik Fjord nach Kuummiut

Nach dem Frühstück verpacken wir unsere Ausrüstung und fahren mit dem Boot durch den breiten Ammassalik Fjord nach Kuummiut, welches wir nach ca. 1,5 Stunden erreichen. Der Name Kuummiut bedeutet "Die, die am Fluss leben", was es ziemlich genau beschreibt. Kuummiut ist ein kleines Fischerdorf eingebettet in die wunderbare Fjordlandschaft an der Dänemarkstraße, der Meerenge zwischen Grönland und Island.

Nur knapp 250 Menschen leben hier und dennoch ist Kuummiut eine der größeren Siedlungen Grönlands. Etwas abseits des Dorfes liegt eine kleine Bucht, die ideal für unsere nächsten beiden Übernachtungen ist. Wir nehmen uns die Zeit und spazieren entlang des Fjordes sowie durch den malerisch gelegenen Ort. Dabei entdecken wir immer wieder wunderbare Motive, die wir mit der Kamera einfangen und erhalten interessante Einblicke in das Leben der Inuit.

Wir können außerdem eine gemütliche Wanderung durch die Umgebung machen, auf der wir immer wieder mit großartigen Rundblicken belohnt werden. Das besondere hier ist der Blick über das offene Meer mit seinen bizarren Eisfeldern und Eisbergen. Auf der nördlichen Seite können wir den Blick vorbei an den aufgereihten Felsmonumenten und dem berühmten Klettergarten FOXJAW (Fuchsgebiss) bis hin zu den ersten Felstürmen "Großer Bruder" und "Ritterknecht" des Schweizerlandes schweifen lassen. Auch die stillen Gewässer des Tuno Fjordes im Nordosten laden zur Erkundung ein.

Im Anschluss kehren wir in unsere Bucht zurück und bauen unsere Zelte auf. Den Tag lassen wir mit einem leckeren Abendessen hier direkt am Ufer des Fjords ausklingen. Mit etwas Glück können wir sogar Wale direkt von unseren Zelten aus sehen.

Auf- und Abstieg:

100-200 hm

Gehzeit

2-3 h

5. Tag – Wanderung im Schweizerland

Von unserer Bucht in Kuummiut wandern wir heute auf den Gipfel des "Hausbergs", der den Ort an der Küste umrahmt. Eine abwechslungsreiche und arktisch bizarre Berglandschaft erwartet uns hier im Schweizerland: bizarre Gletscher und Eisbäche, zackige Felsformationen und schroffe Gipfel wechseln sich ab. Die mächtigen und zerklüfteten Bergketten ziehen sogar Extremkletterer in ihren Bann. Und immer wieder der Blick auf die beeindruckende, tiefblaue Fjordlandschaft mit ihren Inseln und schwimmenden Eisbergen, die uns umgibt. Die Gipfel rund um Kuummiut sind zwar "nur" gut 1.000 m hoch, da wir aber auf Meereshöhe starten, werden wir einen ganzen Wandertag unterwegs sein. Am Kuummiut Gipfel angekommen ist das Panorama umwerfend! Selbstverständlich legen wir eine ausgiebige Gipfelrast ein, bevor wir wieder nach Kuummiut absteigen und eine weitere Nacht in der kleinen Bucht verbringen.

Auf- und Abstieg:

1000 hm

Gehzeit

6-8 h

6. Tag – Durch den Ikasagtivaq Fjord nach Nialigaq

Wir verlassen Kuummiut und fahren etwa 1,5 Stunden mit dem Boot in westlicher Richtung zu unserem nächsten Lagerplatz. Wir fahren in den Ikaasatsivaq Fjord und werden von einem atemberaubenden Zirkus an Gipfeln, Felswänden und Gletschern umschlossen – einfach gewaltig! Nach 1,5 Stunden Bootsfahrt erreichen wir Nialigaq, wo wir unser Lager für die nächsten zwei Nächte aufschlagen. Wir befinden uns hier in einer klassischarktischen Felsarena zwischen Bergspitzen und Gletscherflüssen. Das Gletschereis hat sich hier etwas zurückgezogen und die Seitenmoränen sind dominant. Dadurch haben wir verschiedene Wandermöglichkeiten, die von gemütlich-genussvoll bis anspruchsvoll mit bis zu 1.200 Höhenmetern reichen.

Wir wählen heute eine etwas kürzere Tour und erkunden die einsame und abgelegene Gegend entlang eines Bergbaches bis auf eine kleine Anhöhe, von der wir einen wunderbaren Ausblick über den Fjord bis nach Tinitequilaaq am Sermilik Fjord haben. Wir genießen absolute Einsamkeit in einer Naturkulisse aus Fjorden, Bergen und Eisbergen – einfach unbeschreiblich! Blicken wir in die andere Richtung, liegt unser Gipfelziel des nächsten Tages vor uns und wir bekommen einen guten Eindruck, worauf wir uns bereits freuen dürfen. Zurück im Camp bereiten wir uns ein leckeres Abendessen zu und lassen den Tag gemütlich ausklingen.

Auf- und Abstieg:

400 hm

Gehzeit

4 h

7. Tag – Bergwanderung Nialigaq

Heute unternehmen wir eine beeindruckende Gipfelwanderung, die ihresgleichen sucht. Unser Ziel haben wir bereits am Vortag ins Visier genommen und nun geht es los in dieser wahnsinnig schönen Berg- und Gletscherwelt. Von unserem Zeltplatz Nialigaq aus ziehen wir durch die wilde Berglandschaft am Ufer des Gletscherflusses bergan, bis wir das Eis des Gletschers erreichen. Wir setzen unseren Weg entlang des Gletschers fort und erreichen schließlich unser Gipfelziel in gut 1.100 m Höhe. Hier eröffnet sich uns ein unglaubliches und wahrlich atemberaubendes Panorama, das für die Mühen des Aufstiegs mehr als belohnt. In Richtung Westen blicken wir über Tinitequilaaq und den mächtigen Sermilik Fjord mit seinen zahlreichen schwimmenden Eisbergen bis hin zum gewaltigen und alles überragenden Inlandeis. Nach Norden schauen wir tief hinein ins Schweizerland mit seinen zahllosen Gipfeln und im Süden eröffnet sich uns der Polarstrom. Wir haben genügend Zeit zum Fotografieren und auch eine Stärkung darf nicht fehlen. Über unsere Aufstiegsspur steigen wir schließlich wieder ab zu unseren Zelten, wo wir eine weitere Nacht verbringen.

Auf- und Abstieg:

1100 hm

Gehzeit

6-8 h

8. Tag – Von Tinitequilaaq durch den Helheim Gletscherfluss in den Johan Petersen Fjord

Das nächste Abenteuer wartet auf uns! Wir verstauen unsere Ausrüstung und per Boot geht es zunächst weiter nach Tinitequilaaq. Das kleine Jägerdorf mit nur 120 Einwohnern hat eine grandiose Lage direkt am Sermilik Fjord. Wir erkunden das Dorf und erhalten kulturelle Einblicke in das Leben der hier heimischen Menschen. Weiter geht es per Boot in den Johan Petersen Fjord – ein Höhepunkt unserer Reise. Sicherlich müssen wir bei der Überquerung nicht nur einen Umweg nehmen, denn der Eistrieb vom "schnellsten Gletscher der Welt", dem Helheim Gletscher, ist gewaltig. Der Fjord mit seinem Eis bestimmt hier die Regeln! Daher ist unsere Erfahrung aus den letzten Tagen für uns alle wichtig und je nach Möglichkeiten entscheiden wir, wo genau wir anlegen und unser Basislager für die folgenden Tage aufbauen.

9. bis 12. Tag – Vom Johann Petersen Fjord bis zum legendären Inlandeis

Hier im Johann Petersen Fjord wartet sicherlich der Höhepunkt unserer Reise auf uns. Deshalb wollen wir diese einzigartige Region ausgiebig erkunden und genießen und werden hier mehrere Tage verweilen.

Es gibt eine Fülle an Touren-Möglichkeiten und alle sind faszinierend. Von Bergtouren im Fjordbereich mit sanften Anstiegen, ein Badesee und kleine Nebenfjorde, bis hin zur 10-stündigen Hochtour ist hier alles zu finden. Die Berge sind zwar auch hier nur etwa 1.000 m hoch und ragen kaum über das Inlandeis, doch die Anstiege sind teilweise lang und weit. Wir erreichen wunderbare Aussichtsplätze von denen aus wir die kontrastreichen Farben der Fjorde sowie der umliegenden Gletscher und schneebedeckten Berge unter der Polarsonne genießen. Die Stille geht immer mehr auf uns über, der hektische Alltag scheint bereits Ewigkeiten zurückzuliegen und eine tiefe und zufriedene Ruhe macht sich in uns breit.

Ein Aufstieg zum Inlandeis darf bei unserer Tourenauswahl selbstverständlich nicht fehlen und ist ein Muss! Wir erreichen dieses je nach Lage unseres Basislagers in 5 bis 8 Stunden. Von der Eiskappe fallen Eisbrocken aus 800 bis 900 m Höhe in den Fjord und die Natur ist hier so gewaltig, wie wir sie sicher noch nirgends erlebt haben! Der Anstieg der ersten Überquerungen der Eiskappe führte über den Hann Gletscher. Heute wird dieser Anstieg dafür nicht mehr genutzt, da der Gletscher noch wilder und zerklüfteter geworden ist. Für uns ist er aber eine lohnende Herausforderung.

Nach unseren Touren kehren wir zurück zu unserem Lager am Fjord und Lauschen dem Singen der Wale, die hier ganz nah auf und ab schwimmen.

Auf- und Abstieg:

400-1100 hm

Gehzeit

6-12 h

13. Tag – Weiterfahrt zur Forschungsstation Mittivagkat

Heute heißt es Abschied nehmen vom Johan Petersen Fjord, der uns so tief bewegt hat. Wir packen zusammen und fahren mit dem Boot zurück in den Sermilikfjord. Von hier geht es weiter Richtung Süden und nach einer etwa zweistündigen Bootsfahrt erreichen wir die Forschungsstation Mittivagkat. Wir nutzen den Rest des Tages für eine Gletscherwanderung am Mittivagkat Gletscher, bevor wir unsere Zelte aufschlagen.

Auf- und Abstieg:

400-600 hm

Gehzeit

4-6 h

14. Tag – Wanderung nach Tasiilaq

Unsere letzte Station in Grönland liegt vor uns. Wir verstauen Gepäck und Ausrüstung auf dem Boot und schicken es voraus nach Tasiilaq. Wir aber wandern gemütlich und abwechslungsreich in Richtung Osten durch einsamste Gegenden und vorbei am Wasserfall Vornei, bis wir am Nachmittag Tasiilaq erreichen. In Iddimiini am Kong Oskar Fjord schlagen wir ein letztes Mal unser Zeltcamp auf und wir genießen noch einmal die Weite und Einsamkeit Grönlands.

Auf- und Abstieg:

600 hm

Gehzeit

6-7 h

15. Tag – Tasiilaq am Kong Oskar Fjord

Wir erkunden die kleine "Stadt" am Kong Oskar Fjord und erhalten noch einmal interessante Einblicke in das Leben der Inuit. Wir besichtigen die Kirche und auch das kleine Museum ist sehr interessant. Auch Robert Peroni statten wir in seinem Red House einen Besuch ab. Wenn wir Lust haben, können wir hier einkehren und die Gastfreundschaft genießen. Und wenn es die Zeit erlaubt, hat Robert sicherlich die eine oder andere spannende Geschichte für uns parat.

Wenn wir noch einmal zum Wandern gehen möchten, lädt uns der Hausberg zu einem weiteren Gipfelziel ein. Dafür lassen wir Tasiilaq hinter uns und folgen einem langgezogenen, malerischen und sanften Tal bis wir immer mehr an Höhe gewinnen. Wir passieren einige tiefblaue Seen, wandern über Wiesen und leichtes Blockgelände. Der Gipfelanstieg wird etwas steiler, bis wir schließlich den Gipfel des Qaqartivakajik auf 719 m Höhe erreichen. Ein herrlicher Blick eröffnet sich uns – wir können sogar noch einmal das Inlandeis erblicken, das von hier bereits in einiger Entfernung liegt. Vor uns öffnet sich uns das Polarmeer mit seinen vereinzelten, vorbeiziehenden Eisbergen. Diesen grandiosen Aussichtsplatz nutzen wir für eine ausgedehnte Gipfelrast, bevor wir dem Bergrücken folgend über einen anderen Weg als im Aufstieg wieder ins Tal zurück zu unserem Lagerplatz absteigen, wo wir die letzte Nacht in Grönland verbringen.

Auf- und Abstieg:

700 hm

Gehzeit

5-6 h

16. Tag – Von Tasiilaq über Kulusuk zurück nach Island

Heute heißt es Abschied nehmen von Grönland. Wir packen zusammen und fahren mit dem Boot zurück nach Kulusuk. Per Flug geht es von hier weiter nach Island. Aufgrund der Flugzeiten verbringen wir wie auf dem Hinflug eine Nacht in Reykjavik und genießen noch einmal die isländische Gastfreundschaft sowie jeglichen Komfort unseres Hotels, allen voran sicherlich eine heiße Dusche. Am Abend lassen wir die Erlebnisse in Grönland noch einmal Revue passieren, bevor wir müde in die Betten fallen.

17. Tag – Rückflug nach Deutschland

Unser Flug zurück nach Deutschland geht bereits sehr früh am Morgen. Ein Transfer bringt uns zum Flughafen Keflavik. Ankunft in Deutschland am frühen Nachmittag.

Highlights auf dieser Reise

Bucht

Ammassalik Fjord

Der Ammassalik Fjord erstreckt sich über 41 km durch die Sermersooq-Region im Südosten Grönlands. Der Fjord trennt die große Ammassalik-Insel vom gleichnamigen Archipel und mündet in den Nordatlantik.

Gletscher

Apusiaajik Glacier

Der Apusiaajik Gletscher liegt auf der unbewohnten Insel Apusiaajik im Südosten Grönlands. Der Gezeitengletscher ist ein beliebtes Ziel für Bootstouren von Kulusuk. Im Winter lässt sich die Gletscherstirn über den gefrorenen Torsuut Tunoq erreichen.

Stadt

Tasiilaq

Tasiilaq liegt am Kong Oskar Fjord an der Ostküste Grönlands. Die kleine Inuit-Siedlung dient als Ausgangspunkt für Skitouren und Trekking-Expeditionen in die arktische Wildnis Ostgrönlands.

Bucht

Tasiilaq

Tasiilaq ist mit rund 3.000 Einwohnern die größte Ortschaft an Grönlands Ostküste. Die Inuit-Siedlung dient als Dreh- und Angelpunkt für Polarexpeditionen auf das Grönländische Inlandeis. Neben traditionellem Fischfang und Jagd bildet der Expeditionstourismus ein wichtiges Standbein.

Dorf

Tiniteqilaaq

Tiniteqilaaq ist eine kleine Siedlung mit 96 Einwohnern in Ostgrönland. Der Ort liegt am Sermiligfjord und dient als Ausgangspunkt für Skitouren in der arktischen Bergwelt. Die Anreise erfolgt über Hundeschlitten vom König Oskar Fjord.

Bucht

Sermilik-Fjord

Der Sermilik-Fjord in Ostgrönland zählt zu den größten Fjorden der südöstlichen Küste. Sein grönländischer Name bedeutet "Ort der Gletscher" und verweist auf die zahlreichen Gletscher wie Helheim, Fenris und Midgard, die den Fjord speisen.

Gletscher

Pasterze

Die Pasterze ist Teil des größten Eisschildes der nördlichen Hemisphäre. Das Grönländische Inlandeis erstreckt sich über weite Teile Grönlands und erreicht Mächtigkeiten von über 3.000 Metern.

Gipfel 2.289 m

Tiningnertok

Der Tiningnertok erhebt sich auf 2.289 m an der Ostküste Grönlands am Lindenow Fjord. Der massive Granitgipfel mit mehreren Gipfelaufbauten gilt als schwer erreichbares Bergsteigerziel in abgelegener arktischer Region.

Gipfel 2.488 m

Patuersuoq

Der Patuersuoq erhebt sich auf 2.488 m im abgelegenen Südosten Grönlands. Der isolierte Gipfel am Paatusoq-Fjord galt lange als höchster unbestiegener Berg der Region. Die Erstbesteigung gelang 1966 dem österreichischen Alpinisten Toni Dürnberger.

Gipfel 2.943 m

Petermannspitze

Die Petermannspitze erhebt sich mit 2.943 m auf einem Nunatak am Nordenskiöld-Gletscher in Ostgrönland. Der Berg galt lange als höchster Gipfel Grönlands. Die Erstbesteigung gelang 1929 der Cambridge-Expedition unter James Wordie.