Zelt

Plaza de Mulas

Unser Camp auf dem Normalweg zum Aconcagua

Auf 4.260 m Höhe liegt Plaza de Mulas, das legendäre Basislager am Normalweg des Aconcagua. Das komfortable Zeltcamp im argentinischen Teil der Anden dient als wichtigster Stützpunkt für Expeditionen zum höchsten Berg außerhalb des Himalaya-Systems – dem 6.962,8 m hohen Aconcagua, auch "Centinela de Piedra" (Steinwächter) genannt.

Plaza de Mulas markiert einen entscheidenden Punkt jeder Aconcagua-Expedition – nach dem mehrtägigen Anmarsch über Confluencia erreichen Bergsteiger hier das Hauptlager auf 4.230 m. Von diesem Basislager aus erfolgt die Akklimatisation und der weitere Aufstieg über die verschiedenen Hochlager zum Gipfel. Die exponierte Lage in der kargen Hochgebirgswelt der Anden bietet spektakuläre Ausblicke auf die umliegenden Gipfel und die charakteristischen Penitentes – bis zu drei Meter hohe, mönchsähnliche Schneeformationen, die durch intensive Sonneneinstrahlung entstehen.

Übernachten in Plaza de Mulas

Das von Aconcagua Vision betriebene Zeltcamp bietet geräumige Zelte mit Betten sowie ein großes Aufenthaltszelt für die gemeinsamen Mahlzeiten. Zur Ausstattung gehören Duschen und Toiletten – ein außergewöhnlicher Komfort in dieser Höhe von 4.230 m. Freies WLAN und Lademöglichkeiten für elektronische Geräte ermöglichen die Kommunikation mit der Außenwelt, während die Verpflegung vollwertige Mahlzeiten inklusive Wein und ausreichend Trinkwasser umfasst.

Zustieg zu Plaza de Mulas

Der klassische Zustieg erfolgt von Mendoza oder Las Heras über das Valle de Horcones zum Zwischenlager Confluencia auf 3.300 m. Dort beginnt die wichtige Akklimatisationsphase, bevor der Weg in etwa sechs bis acht Stunden durch die beeindruckende Hochgebirgslandschaft hinauf nach Plaza de Mulas führt.

Gut zu wissen

Plaza de Mulas liegt auf der historischen Normalroute, über die Matthias Zurbriggen 1897 die Erstbesteigung des Aconcagua gelang. Von hier starten Akklimatisationstouren auf umliegende Fünftausender, bevor der eigentliche Gipfelanstieg über die Hochlager Plaza Canadá (4.910 m), Nido de Cóndores (5.380 m) und Berlín (5.780 m) erfolgt. Für medizinische Notfälle steht ein Heliport zur Verfügung – ein wichtiger Sicherheitsaspekt in dieser abgelegenen Höhenlage.

Reisekategorie

Expeditionen & Höhenbergsteigen

Ziele in der Region

Gipfel 6.961 m

Aconcagua

Der Aconcagua erhebt sich mit 6.961 m als höchster Gipfel Südamerikas und der Anden in der argentinischen Provinz Mendoza. Als zweithöchster der Seven Summits lockt er jährlich rund 6.000 Bergsteiger aus aller Welt an. Der Normalweg führt ohne technische Kletterei, aber mit extremer Höhenbelastung zum Gipfel.

Gipfel 5.052 m

Cerro Bonete

Der Cerro Bonete erhebt sich auf 5.052 m in den argentinischen Anden unweit des Aconcagua. Der Gipfel dient als beliebter Akklimatisierungsberg für Expeditionen zum höchsten Berg Amerikas. Vom Gipfel eröffnet sich der Blick auf die Westflanke des Aconcagua und die Cordillera de los Andes.

Gipfel 5.379 m

Cerro Tolosa

Der Cerro Tolosa erhebt sich auf 5.379 m in den argentinischen Anden, 12,5 km südlich des Aconcagua. Der Gipfel liegt im Aconcagua Provincial Park und bietet eine topografische Reliefhöhe von 2.250 m über dem Las Cuevas-Tal. Die Erstbesteigung erfolgte 1903 durch Baroness Nadine Lougonine von Meyendorff und Alois Pollinger.

Gipfel 5.700 m

Cerro Piramidal

Der Cerro Piramidal erhebt sich auf 5.700 m im Aconcagua-Massiv der argentinischen Anden. Der Gipfel liegt in der Cordillera Principal nahe dem höchsten Berg Amerikas.

Gipfel 5.511 m

Cerro Mirador

Der Cerro Mirador erhebt sich auf 5.511 m in den zentralen Anden Argentiniens. Der Gipfel liegt im Aconcagua-Gebiet der Cordillera Principal. Die Höhenlage setzt alpine Erfahrung und Höhenakklimatisation voraus.

Gipfel 6.930 m

Cerro Aconcagua Sur

Der Cerro Aconcagua Sur erhebt sich auf 6.930 m südlich des Hauptgipfels in den argentinischen Anden. Der Nebengipfel liegt nur 30 m niedriger als der höchste Berg Amerikas. Er wurde erst 1947 durch eine deutsche Expedition erstbestiegen.

Gipfel 5.487 m

Cerro Manso

Der Cerro Manso erhebt sich auf 5.487 m im argentinischen Aconcagua-Massiv in den zentralen Anden. Der Gipfel liegt in unmittelbarer Nähe des höchsten Berges Amerikas.

Gipfel 5.883 m

Cerro Ameghino

Der Cerro Ameghino erhebt sich auf 5.883 m in den Zentralanden Argentiniens unweit des Aconcagua. Der Gipfel bildet zusammen mit dem höchsten Berg Amerikas den markanten Ameghino-Sattel. Seine Prominenz von 585 m macht ihn zu einem eigenständigen Sechstausender.

Sonstige

Distrito Las Cuevas

Las Cuevas ist eine kleine Gemeinde in der argentinischen Provinz Mendoza nahe der chilenischen Grenze. Der Ort liegt strategisch an der Ruta Nacional 7, der wichtigsten Verbindung zwischen Argentinien und Chile. Las Cuevas dient als letzter argentinischer Stützpunkt vor dem Aconcagua-Nationalpark.

Sonstige

Ciudad de Mendoza

Mendoza liegt auf 760 m Höhe am Fuß der Anden und ist Hauptstadt der gleichnamigen argentinischen Provinz. Die Stadt dient als strategisches Basecamp für Expeditionen zum Aconcagua, dem höchsten Gipfel außerhalb Asiens. Die Oasenstadt ist durch Bewässerungskanäle geprägt und verfügt über moderne Infrastruktur für Höhenbergsteiger.

Gletscher

Glaciar de Los Polacos

Der Glaciar de Los Polacos liegt am Aconcagua auf etwa 6.200 m Höhe. Der Gletscher wurde 1934 nach der polnischen Expedition benannt, die hier eine alternative Route zum Gipfel entwickelte. Die extreme Höhenlage bringt Temperaturen von -20°C nachts und 5°C mittags mit sich.

Schutzgebiet

Aconcagua Provincial Park

Der Parque Provincial Aconcagua umfasst 65.690 Hektar im Nordwesten der Provinz Mendoza und schützt den mit 6.962,8 m höchsten Berg außerhalb des Himalaya. Das 1983 gegründete Naturschutzgebiet beherbergt große Gletscher und wichtige archäologische Stätten. Es liegt 165 km von Mendoza entfernt und ist das bevorzugte Ziel für Höhenbergsteiger.

Reisen mit Plaza de Mulas