Schutzgebiet

Aconcagua Provincial Park

🇦🇷
-32.677, -69.925 Argentinien
Aconcagua
Highlight:
Der Parque Provincial Aconcagua umfasst 65.690 Hektar im Nordwesten der Provinz Mendoza und schützt den mit 6.962,8 m höchsten Berg außerhalb des Himalaya. Das 1983 gegründete Naturschutzgebiet beherbergt große Gletscher und wichtige archäologische Stätten. Es liegt 165 km von Mendoza entfernt und ist das bevorzugte Ziel für Höhenbergsteiger.

Schutzgebiet am höchsten Andenberg

Das Schutzgebiet erstreckt sich zwischen den Tälern Horcones und Las Vacas in der Cordillera Principal. Neben dem Aconcagua erheben sich weitere Fünftausender wie Cerro Tolosa, México und Almacenes. Die charakteristischen Penitentes – bis zu drei Meter hohe Eisformationen – prägen die Hochgebirgslandschaft.

Das Basislager Plaza de Mulas liegt bereits auf 4.200 m Höhe. Die extremen klimatischen Bedingungen mit geringer Luftfeuchtigkeit, reduziertem Sauerstoffdruck und starken Winden stellen höchste Anforderungen an Expeditionsteilnehmer. Seit 1990 wurden über 730.000 kg Abfall per Helikopter abtransportiert, was die intensive Nutzung durch internationale Expeditionen verdeutlicht.

Gut zu wissen:

1883 erreichte der deutsche Bergsteiger Paul Güssfeldt bereits 6.560 m am Aconcagua, bevor 1897 der Schweizer Mathias Zurbriggen als erster den Gipfel bestieg.

Bekannte Ziele am Aconcagua

Gipfel 6.961 m

Aconcagua

Der Aconcagua erhebt sich mit 6.961 m als höchster Gipfel Südamerikas und der Anden in der argentinischen Provinz Mendoza. Als zweithöchster der Seven Summits lockt er jährlich rund 6.000 Bergsteiger aus aller Welt an. Der Normalweg führt ohne technische Kletterei, aber mit extremer Höhenbelastung zum Gipfel.

Gipfel 5.052 m

Cerro Bonete

Der Cerro Bonete erhebt sich auf 5.052 m in den argentinischen Anden unweit des Aconcagua. Der Gipfel dient als beliebter Akklimatisierungsberg für Expeditionen zum höchsten Berg Amerikas. Vom Gipfel eröffnet sich der Blick auf die Westflanke des Aconcagua und die Cordillera de los Andes.

Gipfel 5.379 m

Cerro Tolosa

Der Cerro Tolosa erhebt sich auf 5.379 m in den argentinischen Anden, 12,5 km südlich des Aconcagua. Der Gipfel liegt im Aconcagua Provincial Park und bietet eine topografische Reliefhöhe von 2.250 m über dem Las Cuevas-Tal. Die Erstbesteigung erfolgte 1903 durch Baroness Nadine Lougonine von Meyendorff und Alois Pollinger.

Gipfel 5.700 m

Cerro Piramidal

Der Cerro Piramidal erhebt sich auf 5.700 m im Aconcagua-Massiv der argentinischen Anden. Der Gipfel liegt in der Cordillera Principal nahe dem höchsten Berg Amerikas.

Gipfel 5.511 m

Cerro Mirador

Der Cerro Mirador erhebt sich auf 5.511 m in den zentralen Anden Argentiniens. Der Gipfel liegt im Aconcagua-Gebiet der Cordillera Principal. Die Höhenlage setzt alpine Erfahrung und Höhenakklimatisation voraus.

Gipfel 6.930 m

Cerro Aconcagua Sur

Der Cerro Aconcagua Sur erhebt sich auf 6.930 m südlich des Hauptgipfels in den argentinischen Anden. Der Nebengipfel liegt nur 30 m niedriger als der höchste Berg Amerikas. Er wurde erst 1947 durch eine deutsche Expedition erstbestiegen.

Gipfel 5.487 m

Cerro Manso

Der Cerro Manso erhebt sich auf 5.487 m im argentinischen Aconcagua-Massiv in den zentralen Anden. Der Gipfel liegt in unmittelbarer Nähe des höchsten Berges Amerikas.

Gipfel 5.883 m

Cerro Ameghino

Der Cerro Ameghino erhebt sich auf 5.883 m in den Zentralanden Argentiniens unweit des Aconcagua. Der Gipfel bildet zusammen mit dem höchsten Berg Amerikas den markanten Ameghino-Sattel. Seine Prominenz von 585 m macht ihn zu einem eigenständigen Sechstausender.

Sonstige

Distrito Las Cuevas

Las Cuevas ist eine kleine Gemeinde in der argentinischen Provinz Mendoza nahe der chilenischen Grenze. Der Ort liegt strategisch an der Ruta Nacional 7, der wichtigsten Verbindung zwischen Argentinien und Chile. Las Cuevas dient als letzter argentinischer Stützpunkt vor dem Aconcagua-Nationalpark.

Sonstige

Ciudad de Mendoza

Mendoza liegt auf 760 m Höhe am Fuß der Anden und ist Hauptstadt der gleichnamigen argentinischen Provinz. Die Stadt dient als strategisches Basecamp für Expeditionen zum Aconcagua, dem höchsten Gipfel außerhalb Asiens. Die Oasenstadt ist durch Bewässerungskanäle geprägt und verfügt über moderne Infrastruktur für Höhenbergsteiger.

Gletscher

Glaciar de Los Polacos

Der Glaciar de Los Polacos liegt am Aconcagua auf etwa 6.200 m Höhe. Der Gletscher wurde 1934 nach der polnischen Expedition benannt, die hier eine alternative Route zum Gipfel entwickelte. Die extreme Höhenlage bringt Temperaturen von -20°C nachts und 5°C mittags mit sich.

Schutzgebiet

Aconcagua Provincial Park

Der Parque Provincial Aconcagua umfasst 65.690 Hektar im Nordwesten der Provinz Mendoza und schützt den mit 6.962,8 m höchsten Berg außerhalb des Himalaya. Das 1983 gegründete Naturschutzgebiet beherbergt große Gletscher und wichtige archäologische Stätten. Es liegt 165 km von Mendoza entfernt und ist das bevorzugte Ziel für Höhenbergsteiger.

Expeditionen auf den Aconcagua

Basecamps am Aconcagua

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