1985 entdeckten Bergsteiger auf 5.300 m Höhe die Mumie eines etwa siebenjährigen Inka-Kindes mit wertvollen Grabbeigaben aus Gold und Silber – ein rituelles Opfer aus der Zeit zwischen 1400 und 1532.
Der mächtige Berg thront in der Hauptkordillere nahe der chilenischen Grenze im Provinzpark Aconcagua. Geologisch entstand das Massiv nicht durch Vulkanismus, sondern durch tektonische Hebung während der andinen Gebirgsbildung vor 200 bis 280 Millionen Jahren. Mehrere Gletscher durchziehen die Flanken, darunter der Nordöstliche Gletscher und der Östliche Gletscher.
Der Normalweg über die Nordwestroute erfordert keine Klettertechnik, stellt aber durch die extreme Höhe hohe Anforderungen. Plaza de Mulas auf 4.300 m dient als Basislager für die mehrtägige Akklimatisation. Über Zwischenlager in Nido de Cóndores und Berlin führt die Route durch die berüchtigte Canaleta zum Gipfel. Der atmospheric Druck beträgt nur 40 Prozent des Meeresspiegelniveaus. Gefürchtet ist der plötzlich auftretende Viento Blanco, ein eisiger Sturm aus westlicher Richtung.
1985 entdeckten Bergsteiger auf 5.300 m Höhe die Mumie eines etwa siebenjährigen Inka-Kindes mit wertvollen Grabbeigaben aus Gold und Silber – ein rituelles Opfer aus der Zeit zwischen 1400 und 1532.
Der Aconcagua erhebt sich mit 6.961 m als höchster Gipfel Südamerikas und der Anden in der argentinischen Provinz Mendoza. Als zweithöchster der Seven Summits lockt er jährlich rund 6.000 Bergsteiger aus aller Welt an. Der Normalweg führt ohne technische Kletterei, aber mit extremer Höhenbelastung zum Gipfel.
Der Cerro Bonete erhebt sich auf 5.052 m in den argentinischen Anden unweit des Aconcagua. Der Gipfel dient als beliebter Akklimatisierungsberg für Expeditionen zum höchsten Berg Amerikas. Vom Gipfel eröffnet sich der Blick auf die Westflanke des Aconcagua und die Cordillera de los Andes.
Der Cerro Tolosa erhebt sich auf 5.379 m in den argentinischen Anden, 12,5 km südlich des Aconcagua. Der Gipfel liegt im Aconcagua Provincial Park und bietet eine topografische Reliefhöhe von 2.250 m über dem Las Cuevas-Tal. Die Erstbesteigung erfolgte 1903 durch Baroness Nadine Lougonine von Meyendorff und Alois Pollinger.
Der Cerro Piramidal erhebt sich auf 5.700 m im Aconcagua-Massiv der argentinischen Anden. Der Gipfel liegt in der Cordillera Principal nahe dem höchsten Berg Amerikas.
Der Cerro Mirador erhebt sich auf 5.511 m in den zentralen Anden Argentiniens. Der Gipfel liegt im Aconcagua-Gebiet der Cordillera Principal. Die Höhenlage setzt alpine Erfahrung und Höhenakklimatisation voraus.
Der Cerro Aconcagua Sur erhebt sich auf 6.930 m südlich des Hauptgipfels in den argentinischen Anden. Der Nebengipfel liegt nur 30 m niedriger als der höchste Berg Amerikas. Er wurde erst 1947 durch eine deutsche Expedition erstbestiegen.
Der Cerro Manso erhebt sich auf 5.487 m im argentinischen Aconcagua-Massiv in den zentralen Anden. Der Gipfel liegt in unmittelbarer Nähe des höchsten Berges Amerikas.
Der Cerro Ameghino erhebt sich auf 5.883 m in den Zentralanden Argentiniens unweit des Aconcagua. Der Gipfel bildet zusammen mit dem höchsten Berg Amerikas den markanten Ameghino-Sattel. Seine Prominenz von 585 m macht ihn zu einem eigenständigen Sechstausender.
Las Cuevas ist eine kleine Gemeinde in der argentinischen Provinz Mendoza nahe der chilenischen Grenze. Der Ort liegt strategisch an der Ruta Nacional 7, der wichtigsten Verbindung zwischen Argentinien und Chile. Las Cuevas dient als letzter argentinischer Stützpunkt vor dem Aconcagua-Nationalpark.
Mendoza liegt auf 760 m Höhe am Fuß der Anden und ist Hauptstadt der gleichnamigen argentinischen Provinz. Die Stadt dient als strategisches Basecamp für Expeditionen zum Aconcagua, dem höchsten Gipfel außerhalb Asiens. Die Oasenstadt ist durch Bewässerungskanäle geprägt und verfügt über moderne Infrastruktur für Höhenbergsteiger.
Der Glaciar de Los Polacos liegt am Aconcagua auf etwa 6.200 m Höhe. Der Gletscher wurde 1934 nach der polnischen Expedition benannt, die hier eine alternative Route zum Gipfel entwickelte. Die extreme Höhenlage bringt Temperaturen von -20°C nachts und 5°C mittags mit sich.
Der Parque Provincial Aconcagua umfasst 65.690 Hektar im Nordwesten der Provinz Mendoza und schützt den mit 6.962,8 m höchsten Berg außerhalb des Himalaya. Das 1983 gegründete Naturschutzgebiet beherbergt große Gletscher und wichtige archäologische Stätten. Es liegt 165 km von Mendoza entfernt und ist das bevorzugte Ziel für Höhenbergsteiger.
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