Berghütte CAI Brescia

Rifugio Giuseppe Garibaldi

2.548m
46.179, 10.495
Betten: 98
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Barzahlung Kartenzahlung

Stützpunkt für Hochtouren im Adamello-Massiv auf 2.550 m

Das Rifugio Giuseppe Garibaldi steht auf 2.550 m am Lago Venerocolo im Talabschluss des Val d'Avio – eingebettet in die vergletscherte Hochgebirgswelt der Adamello-Presanella-Gruppe. Die Schutzhütte des CAI Brescia dient uns als Stützpunkt für Hochtouren auf die leichten Dreitausender des Adamello-Massivs.

Vom Rifugio aus erreichen wir den Monte Adamello (3.539 m) und den Corno Bianco (3.434 m). Die Gletschertouren führen über das weitläufige Hochplateau nördlich der Hütte. Das Rifugio Giuseppe Garibaldi ist Ausgangspunkt für kombinierte Touren mit mehreren Gipfeln an einem Tag. Die exponierte Lage am Bergsee macht die Hütte zu einem markanten Punkt in der Gletscherlandschaft.

Die Geschichte des Rifugio reicht zurück bis 1893/1894, als der CAI Brescia hier die erste Schutzhütte errichtete. Der heutige Bau stammt aus dem Jahr 1959 und wurde von ENEL errichtet – ein robuster Steinbau, der den extremen Wetterbedingungen in dieser Höhe standhält.

Übernachten im Rifugio Giuseppe Garibaldi

Die Berghütte bietet 98 Schlafplätze. Ein Winterraum mit 6 Schlafplätzen steht ganzjährig zur Verfügung. Zahlung nur in bar möglich, keine Kartenzahlung.

Zustieg zum Rifugio Giuseppe Garibaldi

Der Normalzustieg führt von der Malga Caldea auf 1.550 m durch das Val d'Avio hinauf zum Lago Venerocolo. Der Weg überwindet 1.000 Höhenmeter in etwa 3 Stunden – zunächst durch Bergwald, dann über alpine Matten und schließlich durch die karge Moränenlandschaft zum See und zur Hütte.

Reisekategorie

Hochtouren

Hütten in der Umgebung

Ziele in der Region

Gipfel 3.283 m

Monte Mandrone

Der Monte Mandrone erhebt sich auf 3.283 m in der Adamello-Presanella-Gruppe. Der Gipfel liegt am Rand des Mandrone-Gletschers und bietet Blick auf die imposante Nordwand des Monte Adamello. Die Besteigung erfolgt über eine leichte Gletscherroute vom Passo della Valletta.

Sattel 3.376 m

Sella Freshfield

Die Sella Freshfield liegt auf 3.376 m zwischen den Gletscherresten der Presanella-Nordwand und der sanfteren Südseite. Der Pass ist nach Douglas William Freshfield benannt, dem Erstbesteiger der Cima Presanella von 1864. Er bildet den Schlüsselübergang auf dem Normalweg zum höchsten Gipfel der Adamello-Presanella-Gruppe.

Gipfel 3.069 m

Cima Presena

Die Cima Presena erhebt sich auf 3.069 m über dem gleichnamigen Gletscher in der Adamello-Presanella-Gruppe. Der Gipfel dient als idealer Einstieg für Hochtouren und ist bequem über die Seilbahn vom Tonalepass erreichbar. Als Standort auf dem zweitgrößten Gletscher der Region bietet er ein hochalpines Umfeld.

Sattel 1.883 m

Tonalepass

Der Tonalepass liegt auf 1.883 m zwischen der Val di Sole und der oberen Valle Camonica. Der Alpenpass verbindet die Ortler-Alpen im Norden mit der Adamello-Presanella-Gruppe im Süden. Bis 1918 markierte er die Grenze zwischen Italien und Österreich-Ungarn.

Sattel 3.180 m

Passo della Valletta

Der Passo della Valletta liegt auf 3.180 m im Adamello-Massiv und verbindet die Gletscherregionen des Monte Mandrone mit dem Adamellogletscher. Der Pass dient als strategischer Übergang bei Hochtouren und bietet Zugang zu den benachbarten Dreitausendern Monte Mandrone und Punta del Venerocolo.

Gipfel 3.539 m

Monte Adamello

Der Monte Adamello erhebt sich auf 3.539 m als höchster Gipfel der Adamello-Presanella-Gruppe in den lombardischen Alpen. Der Dreitausender thront über ausgedehnten Gletscherflächen und gilt als bedeutender Hochtourenberg. Die Erstbesteigung gelang Julius von Payer mit Bergführer Giovanni Catturani im September 1864.

Gipfel 3.427 m

Corno Bianco

Der Corno Bianco erhebt sich mit 3.427 m als fünfthöchster Gipfel der Adamellogruppe über dem Adamellogletscher. Der Berg beherrscht das Gletscherbecken von Norden und verdeckt den Hauptgipfel der Gruppe. Seine namensgebende Firnwand ist durch Gletscherschwund vollständig abgeschmolzen.

Gipfel 3.323 m

Punta del Venerocolo

Die Punta del Venerocolo erhebt sich auf 3.323 m in der Adamello-Presanella-Gruppe. Der Gipfel wird über den Passo del Venerocolo vom Adamellogletscher aus erreicht. Reste von Militärbaracken aus dem Ersten Weltkrieg markieren den Gipfel.

Sattel 2.990 m

Passo Presena

Der Passo Presena auf 2.990 m verbindet die Val di Sole mit der Valle Camonica zwischen der Presanella- und Adamello-Gruppe. Der Pass ist per Seilbahn erreichbar und dient als Ausgangspunkt für Hochtouren. Von hier führt ein kurzer Anstieg zur Cima Presena auf 3.068 m.

Gipfel 3.557 m

Cima Presanella

Die Cima Presanella erhebt sich auf 3.558 m als höchster vollständig im Trentino liegender Gipfel der Adamello-Presanella-Gruppe. Der Berg weist eine Schartenhöhe von 1.673 m auf und gilt als einer der südlichsten Dreitausender der Ostalpen.

Dorf

Folgarida

Folgarida liegt auf 1.270 m in der Val di Sole am Fuß der Presanella-Gruppe. Der 1965 gegründete Skiort entwickelte sich zum Wintersport-Zentrum mit Verbindung nach Madonna di Campiglio.

Kirche

Chiesa di Santa Maria della Neve

Die Chiesa di Santa Maria della Neve in Pisogne wurde in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts erbaut. Das Gotteshaus beherbergt einen bedeutenden Freskenzyklus von Romanino aus dem Jahr 1534, der die Passion Christi darstellt. Die Kirche gilt als "Sixtinische Kapelle der Armen" und zeigt revolutionäre Darstellungen biblischer Szenen im Dialekt der Bergbevölkerung.

Reisen mit Rifugio Giuseppe Garibaldi