Im Jahr 2000 tauchte aus dem schmelzenden Gletscher an der Punta Botteri ein österreichischer Skoda-Kanone von 1915 auf, der 32 Zentner schwer war und per Helikopter geborgen werden musste.
Der markante Gipfel thront über den vergletscherten Höhen zwischen Val di Sole und Val Genova. Drei Normalwege führen auf den aussichtsreichen Gipfel: die meist begangene Ost-Südost-Route über das Rifugio Segantini mit Kletterei bis II. Grad, die technisch leichte aber gletschererfahrene West-Route über die Vedretta Presanella vom Rifugio Stavèl Denza sowie die Süd-Route vom Bivacco Presanella.
Die Erstbesteigung gelang am 25. August 1864 einer britischen Seilschaft um Douglas William Freshfield mit dem Chamonix-Führer François Devouassoud. Julius von Payer, der tags zuvor den Monte Adamello erstbestiegen hatte, erreichte die Presanella einen Tag später und musste enttäuscht feststellen, dass er nicht der Erste war. Während des Ersten Weltkriegs errichteten österreichische Truppen auf der Gipfelregion Beobachtungsposten für die Artillerie am Ago di Nardis.
Im Jahr 2000 tauchte aus dem schmelzenden Gletscher an der Punta Botteri ein österreichischer Skoda-Kanone von 1915 auf, der 32 Zentner schwer war und per Helikopter geborgen werden musste.
Der Monte Mandrone erhebt sich auf 3.283 m in der Adamello-Presanella-Gruppe. Der Gipfel liegt am Rand des Mandrone-Gletschers und bietet Blick auf die imposante Nordwand des Monte Adamello. Die Besteigung erfolgt über eine leichte Gletscherroute vom Passo della Valletta.
Die Sella Freshfield liegt auf 3.376 m zwischen den Gletscherresten der Presanella-Nordwand und der sanfteren Südseite. Der Pass ist nach Douglas William Freshfield benannt, dem Erstbesteiger der Cima Presanella von 1864. Er bildet den Schlüsselübergang auf dem Normalweg zum höchsten Gipfel der Adamello-Presanella-Gruppe.
Die Cima Presena erhebt sich auf 3.069 m über dem gleichnamigen Gletscher in der Adamello-Presanella-Gruppe. Der Gipfel dient als idealer Einstieg für Hochtouren und ist bequem über die Seilbahn vom Tonalepass erreichbar. Als Standort auf dem zweitgrößten Gletscher der Region bietet er ein hochalpines Umfeld.
Der Tonalepass liegt auf 1.883 m zwischen der Val di Sole und der oberen Valle Camonica. Der Alpenpass verbindet die Ortler-Alpen im Norden mit der Adamello-Presanella-Gruppe im Süden. Bis 1918 markierte er die Grenze zwischen Italien und Österreich-Ungarn.
Der Passo della Valletta liegt auf 3.180 m im Adamello-Massiv und verbindet die Gletscherregionen des Monte Mandrone mit dem Adamellogletscher. Der Pass dient als strategischer Übergang bei Hochtouren und bietet Zugang zu den benachbarten Dreitausendern Monte Mandrone und Punta del Venerocolo.
Der Monte Adamello erhebt sich auf 3.539 m als höchster Gipfel der Adamello-Presanella-Gruppe in den lombardischen Alpen. Der Dreitausender thront über ausgedehnten Gletscherflächen und gilt als bedeutender Hochtourenberg. Die Erstbesteigung gelang Julius von Payer mit Bergführer Giovanni Catturani im September 1864.
Der Corno Bianco erhebt sich mit 3.427 m als fünfthöchster Gipfel der Adamellogruppe über dem Adamellogletscher. Der Berg beherrscht das Gletscherbecken von Norden und verdeckt den Hauptgipfel der Gruppe. Seine namensgebende Firnwand ist durch Gletscherschwund vollständig abgeschmolzen.
Die Punta del Venerocolo erhebt sich auf 3.323 m in der Adamello-Presanella-Gruppe. Der Gipfel wird über den Passo del Venerocolo vom Adamellogletscher aus erreicht. Reste von Militärbaracken aus dem Ersten Weltkrieg markieren den Gipfel.
Der Passo Presena auf 2.990 m verbindet die Val di Sole mit der Valle Camonica zwischen der Presanella- und Adamello-Gruppe. Der Pass ist per Seilbahn erreichbar und dient als Ausgangspunkt für Hochtouren. Von hier führt ein kurzer Anstieg zur Cima Presena auf 3.068 m.
Die Cima Presanella erhebt sich auf 3.558 m als höchster vollständig im Trentino liegender Gipfel der Adamello-Presanella-Gruppe. Der Berg weist eine Schartenhöhe von 1.673 m auf und gilt als einer der südlichsten Dreitausender der Ostalpen.
Folgarida liegt auf 1.270 m in der Val di Sole am Fuß der Presanella-Gruppe. Der 1965 gegründete Skiort entwickelte sich zum Wintersport-Zentrum mit Verbindung nach Madonna di Campiglio.
Die Chiesa di Santa Maria della Neve in Pisogne wurde in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts erbaut. Das Gotteshaus beherbergt einen bedeutenden Freskenzyklus von Romanino aus dem Jahr 1534, der die Passion Christi darstellt. Die Kirche gilt als "Sixtinische Kapelle der Armen" und zeigt revolutionäre Darstellungen biblischer Szenen im Dialekt der Bergbevölkerung.
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