Berghütte DAV Sektion Bad Kissingen

Bad Kissinger Hütte

1.788m 🇦🇹
47.534, 10.563 Österreich
Betten: 50
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Euro Barzahlung Kartenzahlung
Talort: Pfronten-Steinach, Grän

Unterkunft im Tannheimer Tal

Die Bad Kissinger Hütte liegt auf 1.788 m Höhe am Fuß des markanten Aggenstein in den Allgäuer Alpen. Nur 50 Meter von der deutsch-österreichischen Grenze entfernt, thront die Berghütte zwischen dem Tannheimer Tal und Pfronten. Die exponierte Lage macht sie zum idealen Ausgangspunkt für Touren auf den beliebten Grenzgipfel – und bietet direkten Zugang zu den Kletterfelsen der Umgebung.

Übernachten auf der Bad Kissinger Hütte

Die Bad Kissinger Hütte bietet 50 Schlafplätze für Bergsteiger und Wanderer, die als Stützpunkt der DAV Sektion Bad Kissingen seit 1880 das alpine Leben am Aggenstein prägt. Nur 30 Minuten trennen die Hütte vom 1.986 m hohen Aggenstein Ostgipfel – eine Nähe, die sie zur ersten Wahl für frühe Gipfelbesteigungen macht. Kletterer schätzen besonders die Südwandplatten des Aggenstein, die direkt von der Hütte erreichbar sind, während ein Kletterfelsen vor der Haustür zum Training einlädt.

Zustieg zur Bad Kissinger Hütte

Der Hauptzustieg führt von Pfronten-Steinach durch die wilde Reichenbach-Klamm in ca. 3 Stunden zur Hütte. Von Grän im Tannheimer Tal erreichen Bergwanderer die Bad Kissinger Hütte alternativ in etwa 2 Stunden. Eine besonders aussichtsreiche Variante startet an der Bergstation der Breitenbergbahn und führt um den Aggenstein herum – ebenfalls in 2 Stunden machbar, wobei die verschiedenen Zugangswege abwechslungsreiche Rundtouren und Hüttenübergänge ermöglichen.

Gut zu wissen:

Die exponierte Lage der Hütte erlaubt Übergänge zu mehreren Nachbarhütten: Die Otto-Mayr-Hütte liegt über das Füssener Jöchl in 3 Stunden Gehzeit erreichbar, zur Tannheimer Hütte sind es 5 Stunden. Als Stützpunkt für mehrtägige Wanderungen im Tannheimer Tal eignet sich die Bad Kissinger Hütte besonders gut – eine dreitägige Bergwanderung verbindet die schönsten Gipfel der Region. Auch für Schneeschuhtouren und Skitouren bietet die Hütte im Winter einen guten Ausgangspunkt, wobei die steilen Grasberge der Allgäuer Alpen besondere Vorsicht erfordern.

Reisekategorie

Bergwandern

Hütten in der Umgebung

Ziele in der Region

Stadt 813 m

Oberstdorf

Oberstdorf liegt auf 813 m im bayerischen Oberallgäu und ist Deutschlands südlichste Gemeinde. Der Ort bildet den klassischen Startpunkt für die E5 Alpenüberquerung nach Meran. Von hier führen Hochtäler in die Allgäuer Alpen mit Gipfeln über 2.600 m.

Gipfel 1.834 m

Hochgrat

Der Hochgrat erhebt sich auf 1.834 m als höchste Erhebung der Nagelfluhkette in den Allgäuer Alpen. Mit seiner Prominenz von 731 m dominiert er das gesamte Allgäuer Voralpenland. Von seinem Gipfel reicht die Fernsicht über den Bodensee bis zum Ulmer Münster.

Dorf 852 m

Schoppernau

Schoppernau liegt auf 852 m im österreichischen Bregenzerwald in Vorarlberg. Der Ort dient als strategischer Ausgangspunkt für Skitouren und Schneeschuhwanderungen in die umliegenden Allgäuer Alpen. Das nahegelegene Neuhornbachhaus auf 1.700 m fungiert als alpine Schutzhütte.

Gipfel 2.368 m

Muttlerkopf

Der Muttlerkopf erhebt sich auf 2.368 m in den Allgäuer Alpen an der deutsch-österreichischen Grenze. Der Gipfel liegt nur eine Gehstunde von der Kemptner Hütte entfernt und bietet sich als optionale Besteigung an.

See 2.047 m

Rappensee

Der Rappensee liegt auf 2.047 m in einer Karmulde des Zentralen Hauptkamms der Allgäuer Alpen. Mit 2,3 Hektar und acht Metern Tiefe ist er der südlichste See Deutschlands. An warmen Tagen bietet er Badegelegenheit für Bergwanderer.

Sattel 2.200 m

Fiderescharte

Die Fiderescharte liegt auf 2.200 m zwischen Fiderepass-Hütte und Mindelheimer Hütte in den Lechtaler Alpen. Der Pass bildet einen wichtigen Übergang am Krumbacher Höhenweg und dient als Einstieg zum Mindelheimer Klettersteig.

Dorf

Steibis

Steibis liegt auf 860 m Höhe zwischen Weissachtal und Hochgratkette. Der Ortsteil von Oberstaufen ist zentraler Ausgangspunkt für Wanderungen und Skitouren in der Nagelfluhkette. Die Imbergbahn und Hochgratbahn erschließen das alpine Gelände direkt vom Ort.

Dorf

Weißach

Weißach liegt im Weißachtal, circa einen Kilometer südwestlich von Oberstaufen. Der Ort war historisch geprägt von Flößerei und Mühlen. Die Sebastians- und Rochuskapelle entstand 1629 nach einem Pestgelübde der Grafen von Königsegg-Rothenfels.

Sattel 2.504 m

Bockkarscharte

Die Bockkarscharte liegt auf 2.504 m am Allgäuer Hauptkamm. Der alpine Pass bildet das Herzstück des Heilbronner Höhenwegs zwischen Rappensee und Waltenbergerhaus. In den schroffen Felsformationen der Scharte leben Steinböcke.

Gipfel 1.968 m

Falzer Kopf

Der Falzer Kopf erhebt sich auf 1.968 m in den nordwestlichen Walsertaler Bergen bei Schoppernau. Der Berg liegt strategisch zwischen Diedamskopf und Kreuzmandl am Hauptkamm. Vom nahegelegenen Neuhornbachhaus führt der Normalweg über das Neuhornbachjoch zum Gipfel.

Dorf 1.244 m

Baad

Baad liegt auf 1.244 m am Ende des Kleinwalsertals in Vorarlberg. Der Ort bildet den Ausgangspunkt für Skitouren und Wanderungen in die Allgäuer Alpen. Von hier teilt sich das Tal in drei alpine Seitentäler.

Sattel 1.974 m

Mädelejoch

Das Mädelejoch liegt auf 1.974 m an der deutsch-österreichischen Grenze zwischen Bayern und Tirol. Der Pass verbindet die Allgäuer Alpen im Norden mit dem Lechtal im Süden. Ein historischer Grenzstein von 1844 markiert den Übergang.

Reisen mit Bad Kissinger Hütte