Unterkunft im Tannheimer Tal
Die Bad Kissinger Hütte liegt auf 1.788 m Höhe am Fuß des markanten Aggenstein in den Allgäuer Alpen. Nur 50 Meter von der deutsch-österreichischen Grenze entfernt, thront die Berghütte zwischen dem Tannheimer Tal und Pfronten. Die exponierte Lage macht sie zum idealen Ausgangspunkt für Touren auf den beliebten Grenzgipfel – und bietet direkten Zugang zu den Kletterfelsen der Umgebung.
Übernachten auf der Bad Kissinger Hütte
Die Bad Kissinger Hütte bietet 50 Schlafplätze für Bergsteiger und Wanderer, die als Stützpunkt der DAV Sektion Bad Kissingen seit 1880 das alpine Leben am Aggenstein prägt. Nur 30 Minuten trennen die Hütte vom 1.986 m hohen Aggenstein Ostgipfel – eine Nähe, die sie zur ersten Wahl für frühe Gipfelbesteigungen macht. Kletterer schätzen besonders die Südwandplatten des Aggenstein, die direkt von der Hütte erreichbar sind, während ein Kletterfelsen vor der Haustür zum Training einlädt.
Zustieg zur Bad Kissinger Hütte
Der Hauptzustieg führt von Pfronten-Steinach durch die wilde Reichenbach-Klamm in ca. 3 Stunden zur Hütte. Von Grän im Tannheimer Tal erreichen Bergwanderer die Bad Kissinger Hütte alternativ in etwa 2 Stunden. Eine besonders aussichtsreiche Variante startet an der Bergstation der Breitenbergbahn und führt um den Aggenstein herum – ebenfalls in 2 Stunden machbar, wobei die verschiedenen Zugangswege abwechslungsreiche Rundtouren und Hüttenübergänge ermöglichen.
Gut zu wissen:
Die exponierte Lage der Hütte erlaubt Übergänge zu mehreren Nachbarhütten: Die Otto-Mayr-Hütte liegt über das Füssener Jöchl in 3 Stunden Gehzeit erreichbar, zur Tannheimer Hütte sind es 5 Stunden. Als Stützpunkt für mehrtägige Wanderungen im Tannheimer Tal eignet sich die Bad Kissinger Hütte besonders gut – eine dreitägige Bergwanderung verbindet die schönsten Gipfel der Region. Auch für Schneeschuhtouren und Skitouren bietet die Hütte im Winter einen guten Ausgangspunkt, wobei die steilen Grasberge der Allgäuer Alpen besondere Vorsicht erfordern.