Stützpunkt im Tannheimer Tal
Das Gimpelhaus liegt auf 1.659 m Höhe im österreichischen Teil der Allgäuer Alpen und ist ein beliebter Ausgangspunkt für Klettertouren im Tannheimer Tal. Die Berghütte thront sonnig oberhalb von Nesselwängle – umgeben von markanten Felsgipfeln wie der Roten Flüh und dem namensgebenden Gimpel.
Übernachten auf dem Gimpelhaus
Die Berghütte bietet insgesamt 220 Schlafplätze und verfügt über eine Sonnenterrasse mit Panoramablick auf die umliegenden Gipfel. Eine Besonderheit stellt die hauseigene Boulderwand dar – hier können Kletterer auch bei schlechtem Wetter trainieren. Nach einem Brand im Jahr 1973 wurde das Gimpelhaus von Familie Guem neu errichtet und dient heute als moderner Stützpunkt für Kletterkurse im Allgäu.
Zustieg zum Gimpelhaus
Der Hauptzustieg erfolgt von Nesselwängle in etwa 1 Stunde und 15 Minuten über einen gut ausgebauten Wanderweg. Alternativ führt ein Weg von der nur 10 Minuten entfernten Tannheimer Hütte herauf – die Otto-Mayr-Hütte ist in ca. 3 Stunden erreichbar, während der Übergang zur Bad Kissinger Hütte etwa 5 Stunden dauert. Der Zustieg eignet sich auch für Wanderer, die das Tannheimer Tal erkunden möchten.
Gut zu wissen:
Das Gimpelhaus öffnet von Anfang Mai bis Ende Oktober und ist ausschließlich mit Bargeld zu bezahlen – guter Handyempfang und optionales WLAN ermöglichen die Kommunikation ins Tal. Als Ausgangspunkt für zahlreiche Kletterrouten dient die Hütte für beliebte Gipfelziele wie den Gimpel (2.176 m, 3 Stunden), die Kellenspitze (2.239 m, 1:50 Stunden) und die Rote Flüh (2.111 m, 1:30 Stunden).