Berghütte DAV Sektion Allgäu-Kempten

Tannheimer Hütte

1.713m 🇦🇹
47.496, 10.620 Österreich
Betten: 22
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Euro Barzahlung Kartenzahlung
Talort: Nesselwängle, Reutte

Moderne Berghütte im Herzen der Tannheimer Kletterberge

Die Tannheimer Hütte steht auf 1.713 m am Südhang des Tannheimer Tals – umgeben von den Kletterbergen Rote Flüh, Gimpel, Hochwiesler und Köllenspitze. Die 2024 neu eröffnete Berghütte der Sektion Allgäu-Kempten des DAV dient uns als Stützpunkt für Klettertouren in den Allgäuer Alpen.

Von hier führen die Wege zu den Gipfeln der Tannheimer Berge – zum Gimpel (2.176 m) und zur Köllenspitze (2.240 m). Der Gimpel fordert Klettererfahrung, die Köllenspitze erschließt ein Klettersteig der Kategorie D. Auch der Friedberger Klettersteig (C) und die Routen am Hochwiesler ziehen Kletterer an. Für Hüttenverbindungen führen Übergänge zur Bad Kissinger Hütte, Otto-Mayr-Hütte oder Willi-Merkl-Gedächtnis-Hütte – das nahe Gimpelhaus erreicht man in 10 bis 15 Minuten.

Übernachten auf der Tannheimer Hütte

Die moderne Berghütte hat 22 Schlafplätze. Nach dem Abriss der alten Hütte 2023 und dem Neubau präsentiert sich die Tannheimer Hütte seit 2024 in zeitgemäßer Ausstattung.

Zustieg zur Tannheimer Hütte

Der Hauptzustieg führt von Nesselwängle (1.130 m) in 1,5 Stunden über 625 Höhenmeter zur Hütte. Alternativ erreicht man die Berghütte von der Bergstation der Reuttener Hahnenkammbahn – ebenfalls in etwa 1,5 Stunden Gehzeit.

Gut zu wissen:

Die Geschichte der Tannheimer Hütte reicht bis 1886 zurück, als die erste Schutzhütte an diesem Platz errichtet wurde. Nach mehreren Umbauten musste die alte Hütte 2018 wegen Behördenauflagen schließen. Der komplette Neubau wurde 2024 eröffnet und setzt die alpine Tradition am Fuß der Tannheimer Kletterberge fort.

Hütten in der Umgebung

Ziele in der Region

Stadt 813 m

Oberstdorf

Oberstdorf liegt auf 813 m im bayerischen Oberallgäu und ist Deutschlands südlichste Gemeinde. Der Ort bildet den klassischen Startpunkt für die E5 Alpenüberquerung nach Meran. Von hier führen Hochtäler in die Allgäuer Alpen mit Gipfeln über 2.600 m.

Gipfel 1.834 m

Hochgrat

Der Hochgrat erhebt sich auf 1.834 m als höchste Erhebung der Nagelfluhkette in den Allgäuer Alpen. Mit seiner Prominenz von 731 m dominiert er das gesamte Allgäuer Voralpenland. Von seinem Gipfel reicht die Fernsicht über den Bodensee bis zum Ulmer Münster.

Dorf 852 m

Schoppernau

Schoppernau liegt auf 852 m im österreichischen Bregenzerwald in Vorarlberg. Der Ort dient als strategischer Ausgangspunkt für Skitouren und Schneeschuhwanderungen in die umliegenden Allgäuer Alpen. Das nahegelegene Neuhornbachhaus auf 1.700 m fungiert als alpine Schutzhütte.

Gipfel 2.368 m

Muttlerkopf

Der Muttlerkopf erhebt sich auf 2.368 m in den Allgäuer Alpen an der deutsch-österreichischen Grenze. Der Gipfel liegt nur eine Gehstunde von der Kemptner Hütte entfernt und bietet sich als optionale Besteigung an.

See 2.047 m

Rappensee

Der Rappensee liegt auf 2.047 m in einer Karmulde des Zentralen Hauptkamms der Allgäuer Alpen. Mit 2,3 Hektar und acht Metern Tiefe ist er der südlichste See Deutschlands. An warmen Tagen bietet er Badegelegenheit für Bergwanderer.

Sattel 2.200 m

Fiderescharte

Die Fiderescharte liegt auf 2.200 m zwischen Fiderepass-Hütte und Mindelheimer Hütte in den Lechtaler Alpen. Der Pass bildet einen wichtigen Übergang am Krumbacher Höhenweg und dient als Einstieg zum Mindelheimer Klettersteig.

Dorf

Steibis

Steibis liegt auf 860 m Höhe zwischen Weissachtal und Hochgratkette. Der Ortsteil von Oberstaufen ist zentraler Ausgangspunkt für Wanderungen und Skitouren in der Nagelfluhkette. Die Imbergbahn und Hochgratbahn erschließen das alpine Gelände direkt vom Ort.

Dorf

Weißach

Weißach liegt im Weißachtal, circa einen Kilometer südwestlich von Oberstaufen. Der Ort war historisch geprägt von Flößerei und Mühlen. Die Sebastians- und Rochuskapelle entstand 1629 nach einem Pestgelübde der Grafen von Königsegg-Rothenfels.

Sattel 2.504 m

Bockkarscharte

Die Bockkarscharte liegt auf 2.504 m am Allgäuer Hauptkamm. Der alpine Pass bildet das Herzstück des Heilbronner Höhenwegs zwischen Rappensee und Waltenbergerhaus. In den schroffen Felsformationen der Scharte leben Steinböcke.

Gipfel 1.968 m

Falzer Kopf

Der Falzer Kopf erhebt sich auf 1.968 m in den nordwestlichen Walsertaler Bergen bei Schoppernau. Der Berg liegt strategisch zwischen Diedamskopf und Kreuzmandl am Hauptkamm. Vom nahegelegenen Neuhornbachhaus führt der Normalweg über das Neuhornbachjoch zum Gipfel.

Dorf 1.244 m

Baad

Baad liegt auf 1.244 m am Ende des Kleinwalsertals in Vorarlberg. Der Ort bildet den Ausgangspunkt für Skitouren und Wanderungen in die Allgäuer Alpen. Von hier teilt sich das Tal in drei alpine Seitentäler.

Sattel 1.974 m

Mädelejoch

Das Mädelejoch liegt auf 1.974 m an der deutsch-österreichischen Grenze zwischen Bayern und Tirol. Der Pass verbindet die Allgäuer Alpen im Norden mit dem Lechtal im Süden. Ein historischer Grenzstein von 1844 markiert den Übergang.