Uriges Berghaus im Sennendörflein Meglisalp
Das Berggasthaus Meglisalp liegt auf 1.517 m inmitten des gleichnamigen Sennendörfleins in den Appenzeller Alpen. Umgeben von schroffen Kalkwänden und saftigen Alpwiesen, bildet das traditionsreiche Haus einen idealen Ausgangspunkt für Bergwanderungen im Alpstein. Die geschützte Lage im Talkessel zwischen Altmann und Rotsteinpass verleiht dem Ort eine besondere Atmosphäre.
Das Berggasthaus Meglisalp fügt sich harmonisch in die alpine Kulturlandschaft des historischen Sennendörfleins ein und erschließt zahlreiche Wanderziele im Herzen der Appenzeller Alpen – allen voran die mehrtägige Tour auf den Säntis, den mit 2.502 m höchsten Gipfel der Region. Die exponierte Lage zwischen den markanten Kalkwänden macht das Berghaus zu einem beliebten Etappenziel für Wanderer, die das weitläufige Wegenetz des Alpsteins erkunden möchten.
Übernachten im Berggasthaus Meglisalp
Das von Familie Manser-Neff geführte Berggasthaus bietet Übernachtungsmöglichkeiten in authentisch-alpinem Ambiente, wobei sich Zimmer und Lager auf das historische Hauptgebäude verteilen. Das Gebäude fügt sich nahtlos in die traditionelle Architektur des Sennendörfleins ein und überzeugt Gäste mit regionaler Küche aus eigener Alpwirtschaft sowie familiärer Atmosphäre.
Lage und Anreise
Der Zustieg zum Berggasthaus Meglisalp erfolgt hauptsächlich über Brülisau, von wo ein gut ausgebauter Bergweg in ca. 2,5 Stunden durch das wildromantische Brüeltobel hinauf ins Sennendörflein führt. Alternativ erreichen Wanderer das Berghaus über die Ebenalp mit der Luftseilbahn ab Wasserauen oder über den Rotsteinpass von der Säntis-Schwebebahn – alle Zustiege erfordern Trittsicherheit und alpine Grunderfahrung.
Gut zu wissen:
Das Berggasthaus Meglisalp hat von Mai bis Oktober geöffnet, wobei die besondere Lage im Talkessel für ein spezielles Mikroklima mit teils überraschenden Wetterumschwüngen sorgt. In der Umgebung befinden sich weitere bekannte Berggasthäuser wie Bollenwees, Ebenalp und Schäfler, die sich für abwechslungsreiche Tagestouren anbieten. Der nahegelegene Altmann (2.435 m) galt bis zu seiner Erstbesteigung 1825 als unersteiglich und prägt das eindrucksvolle Bergpanorama der Region.