Die Kirche wurde von katholischer und evangelischer Gemeinde gemeinsam finanziert und über ein Jahrhundert lang paritätisch genutzt – bis 1904 teilten sich beide Konfessionen das Gotteshaus.
Der voluminöse Innenraum wird durch einen breiten, siebeneckigen Chor und eine wuchtige Doppelempore geprägt. Die Stuckaturen stammen vom österreichischen Stuckateur Peter Anton Moosbrugger aus der originalen Bauperiode. Das hölzerne Kruzifix am Chorbogen gehörte bereits zur früheren Kirche und wird auf 1500 datiert.
Die Kirche wurde bis 1904 paritätisch von der katholischen und evangelischen Kirchgemeinde genutzt. Der Hochaltar mit der Beweinung Christi ist eine Kopie eines frühbarocken oberitalienischen Gemäldes, möglicherweise aus dem Atelier der Brüder Carracci in Bologna. Für Wanderer bietet sich St. Nikolaus als kultureller Ruhepunkt bei schlechtem Wetter oder als Ausgangspunkt für Touren in die nahen Appenzeller Alpen an.
Die Kirche wurde von katholischer und evangelischer Gemeinde gemeinsam finanziert und über ein Jahrhundert lang paritätisch genutzt – bis 1904 teilten sich beide Konfessionen das Gotteshaus.
Schwende liegt auf 838 m im Kanton Appenzell Innerrhoden. Das Bergdorf ist Ausgangspunkt für Wanderungen auf Säntis, Ebenalp und zum berühmten Aescher. Die Appenzellerbahn verbindet den Ort mit dem Rheintal.
Die Ebenalp liegt auf 1.596 m am nördlichen Ende des Alpsteins. Die Luftseilbahn von Wasserauen erschließt das Wandergebiet zwischen Schäfler und Säntis. Unterhalb der Station führt ein Weg durch die Bärenhöhle zum Wildkirchli.
Brülisau liegt auf 922 m am Fuß des Hohen Kastens in den Appenzeller Alpen. Das Pfarrdorf dient als Ausgangspunkt für Säntis-Wanderungen und verfügt über eine Luftseilbahn zum Hohen Kasten. Die neuromanische Sebastianskirche von 1879 prägt den Dorfkern.
Der Säntis erhebt sich mit 2.502 m als höchster Gipfel der Appenzeller Alpen. Seine exponierte Lage macht ihn zu einer weithin sichtbaren Landmarke. Bei guter Sicht reicht der Blick vom Gipfel in sechs Länder.
Der Hohe Kasten erhebt sich auf 1.795 m als markanter Aussichtsberg über dem St. Galler Rheintal. Als «Rigi der Ostschweiz» bildet er das Eingangstor zu den Schweizer Alpen. Eine Luftseilbahn erschließt den Gipfel seit 1964 von Brülisau aus.
Die Wagenlücke liegt auf 2.074 m zwischen Seealp und Säntis im Alpstein. Der Pass bildet einen wichtigen Übergang auf dem Normalweg zum höchsten Berg der Appenzeller Alpen. Historisch stand hier eine Schutzhütte für Proviantträger des Säntiswirts.
Der Rotsteinpass liegt auf 2.119 m zwischen Säntis und Altmann in den Appenzeller Alpen. Der Pass bildet die natürliche Kantonsgrenze zwischen Appenzell Innerrhoden und St. Gallen. Ein Bergwanderweg verbindet Unterwasser mit der Meglisalp über den technisch anspruchsvollen Übergang.
Die Saxerlücke liegt auf 1.649 m zwischen den Kantonen Appenzell Innerrhoden und St. Gallen. Der Pass bildet Teil des markanten Sax-Schwende-Bruchs, einer geologischen Verwerfung im Alpstein. Von hier führen Wanderwege zum Fälensee und über den Kamm zum Hohen Kasten.
Der Altmann erhebt sich mit 2.435 m als zweithöchster Gipfel des Alpsteins an der Grenze zwischen Appenzell Innerrhoden und St. Gallen. Der aus Kalkstein bestehende Berg gilt als klassischer Kletterberg mit exponierter Gipfelkletterei im zweiten Grad.
Der Seealpsee liegt auf 1.142 m zwischen den Felswänden des Alpsteins in Appenzell Innerrhoden. Der klare Bergsee ist ein beliebtes Wanderziel mit zwei Berggasthäusern. Im Juli 2009 und 2010 verfärbte sich das Wasser durch die Alge Tovellia sanguinea spektakulär rot.
Weissbad liegt auf 800 m zwischen Appenzell und Wasserauen im Kanton Appenzell Innerrhoden. Der historische Kurort entwickelte sich ab 1790 zum bedeutendsten Tourismusort der Region. Heute dient Weissbad als Ausgangspunkt für Wanderungen zum Säntis und in die umliegenden Appenzeller Berge.
Die Pfarrkirche St. Nikolaus steht im historischen Stadtkern von Altstätten im Kanton St. Gallen. Das eintürmige Kirchengebäude wurde 1794–1798 von den Altstätter Architekten Johann Jakob und Hans Ulrich Haltiner in klassizistischem Stil erbaut. Ein Gotteshaus an diesem Ort wurde bereits 1278 erwähnt.
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