Berghütte NaturFreunde Deutschlands Bezirk München

Wimbachgrieshütte

1.327m 🇩🇪
47.539, 12.888 Deutschland
Betten: 60
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Euro Barzahlung Kartenzahlung
Talort: Ramsau

Stützpunkt am Fuße der Watzmann Südspitze

Die Wimbachgrieshütte thront auf 1.327 m im gleichnamigen Kar zwischen den Felsgiganten Watzmann und Hochkalter. Als wichtige Station der klassischen Watzmannüberschreitung bietet die Berghütte des NaturFreundes-Bezirks München einen komfortablen Stützpunkt im Herzen des Nationalparks Berchtesgaden. Die moderne Umwelttechnik mit Solaranlagen und Blockheizkraftwerk macht sie zu einer der fortschrittlichsten Hütten der Berchtesgadener Alpen.

Das weitläufige Wimbachgries prägt die eindrucksvolle Hochgebirgsszenerie rund um die Wimbachgrieshütte. Die karge Schuttlandschaft zwischen den schroffen Kalkwänden des Watzmann-Massivs und der vergletscherten Hochkalter-Nordseite bildet eine der beeindruckendsten Arenen der nördlichen Kalkalpen. Von hier erschließen sich anspruchsvolle Bergtouren wie die Besteigung der Watzmann-Südspitze (2.713 m) oder des Großen Hundstods (2.594 m) – beide erfordern alpine Erfahrung und Trittsicherheit im weglosen Gelände.

Übernachten auf der Wimbachgrieshütte

Die Wimbachgrieshütte bietet 60 Schlafplätze in gemütlichen Mehrbettlagern und dient als Endpunkt der berühmten Watzmannüberschreitung. Besonders an Sommerwochenenden herrscht reger Betrieb, während die Hüttenwirte erschöpfte Bergsteiger mit deftiger Hausmannskost und selbstgebackenem Kuchen verwöhnen. Moderne Sanitäranlagen und umweltfreundliche Energieversorgung sorgen für zeitgemäßen Komfort in der alpinen Abgeschiedenheit.

Zustieg zur Wimbachgrieshütte

Der Hauptzustieg beginnt an der Wimbachbrücke in Ramsau und führt in ca. 2½ Stunden durch das wildromantische Wimbachtal zur Hütte auf 1.327 m. Der gut ausgebaute Weg überwindet dabei moderate 700 Hm, während eine anspruchsvolle Alternative von Sankt Bartholomä am Königssee über das Schrainbachtal führt. Diese Route verläuft über die Sigeretplatte und den Trischübelpass – sie erfordert etwa 4 Stunden Gehzeit und alpine Erfahrung.

Gut zu wissen:

Die Geschichte der Wimbachgrieshütte reicht bis ins Jahr 1546 zurück, als hier die ursprüngliche Windachhütte stand. Der heutige Bau entstand 1922-1924 und wurde 2001 umfassend modernisiert, wobei die Hütte als wichtiger Knotenpunkt für verschiedene Übergänge dient. Zur Blaueishütte führt ein 6-stündiger Weg, zum Ingolstädter Haus benötigt man 4-5 Stunden und zum Kärlingerhaus etwa 4 Stunden. Das Kleine Palfelhorn liegt nur 1.521 m entfernt und bietet sich als kurzer Abstecher an.

Reisekategorie

Bergwandern

Hütten in der Umgebung

Ziele in der Region

See 603 m

Königssee

Der Königssee liegt auf 603 m zwischen den steilen Wänden von Watzmann und Hagengebirge. Der fjordartige See ist mit 190 m Tiefe einer der saubersten Deutschlands. Mit der Elektrobootfahrt nach St. Bartholomä ist er Ausgangspunkt für Touren ins Steinerne Meer.

Gipfel 2.275 m

Schneibstein

Der Schneibstein erhebt sich auf 2.276 m im Hagengebirge an der deutsch-österreichischen Grenze. Als leichtester Zweitausender der Berchtesgadener Alpen bietet er einen mittelschweren Bergweg zum Gipfel. Der markante Aussichtsberg gilt als beliebtes Ziel für Ski- und Wandertouren.

Gipfel 2.713 m

Watzmann-Mittelspitze

Die Watzmann-Mittelspitze erreicht 2.713 m und bildet den höchsten Punkt im deutschen Teil der Berchtesgadener Alpen. Der markante Gipfel erhebt sich über der berühmten Watzmann-Ostwand, der höchsten Felswand der Ostalpen. Als Teil des Watzmanngrates verbindet er Hocheck und Südspitze zur klassischen Überschreitung.

Stadt 572 m

Berchtesgaden

Berchtesgaden (572 m) liegt im Talkessel der gleichnamigen Alpen und bildet das strategische Basecamp für Watzmann, Hochkönig und Steinernes Meer. Der historische Markt ist Ausgangspunkt für Klettersteige, Hochtouren und alpine Wanderungen.

See 1.601 m

Funtensee

Der Funtensee liegt auf 1.601 m in einer Karstsenke des Steinernen Meeres. Der abflusslose Bergsee ist bekannt für extreme Kälteereignisse und gilt als kältester Ort Deutschlands. Das nahegelegene Kärlingerhaus dient als Stützpunkt für Wanderungen durch das Steinerne Meer.

Dorf 630 m

Schönau am Königssee

Schönau am Königssee liegt auf 630 m am nördlichen Ufer des fjordartigen Königssees. Der Ort ist wichtigster Ausgangspunkt für Touren in die Berchtesgadener Alpen und zum Watzmann. Die Gemeinde umfasst auch die berühmte Wallfahrtskirche St. Bartholomä.

Kirche

St. Bartholomä

Die barocke Wallfahrtskirche liegt auf der Halbinsel Hirschau am Westufer des Königssees. Mit ihren zwei Zwiebeltürmen und roten Kuppeldächern gleicht ihr Grundriss dem Salzburger Dom. Die 1134 geweihte Kirche ist Ziel der ältesten Gebirgswallfahrt Europas.

Gipfel 1.874 m

Jenner

Der Jenner erhebt sich auf 1.874 m als seilbahnerschlossener Gipfel des Göllstocks in den Berchtesgadener Alpen. Die Jennerbahn führt von Schönau am Königssee zur Bergstation auf 1.800 m. Vom Gipfel reicht der Blick über den Watzmann und 1.200 m tiefer zum Königssee.

Gipfel 1.304 m

Grünstein

Der Grünstein erhebt sich auf 1.304 m nordöstlich des Watzmannstocks in den Berchtesgadener Alpen. Der Berg bietet mehrere Klettersteige unterschiedlicher Schwierigkeit, darunter den Isidor-Klettersteig im Grad C und schwierigere Varianten bis Grad D/E. Vom Gipfel reicht der Blick über den Berchtesgadener Talkessel bis zu Göll, Untersberg und Lattengebirge.

See 789 m

Hintersee

Der Hintersee liegt auf 789 m in der Gemeinde Ramsau bei Berchtesgaden. Ein Felssturz aus dem Hochkaltermassiv staute vor 3.500 Jahren den Klausbach und schuf gleichzeitig den Zauberwald. Das 16,4 Hektar große Gewässer erreicht eine maximale Tiefe von 18 Metern.

Dorf 615 m

Bischofswiesen

Bischofswiesen liegt auf 615 m im Berchtesgadener Talkessel. Die Gemeinde dient als strategischer Ausgangspunkt für Wanderungen zum Watzmann und in den Nationalpark Berchtesgaden. Der Bahnhof verbindet das Dorf mit Bad Reichenhall und dem Königssee.

Sattel 2.117 m

Dießbachscharte

Die Dießbachscharte liegt auf 2.117 m im Steinernen Meer an der deutsch-österreichischen Grenze. Die Scharte bildet den Standort des Ingolstädter Hauses mit 360-Grad-Panorama. Der Pass verbindet das Steinerne Meer mit dem Hochkönigstock.

Reisen mit Wimbachgrieshütte