Berghütte C.A.I. sezione di Milano

Rifugio Ponti

2.572m 🇮🇹
46.251, 9.723 Italien
Betten: 60
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Euro Barzahlung Kartenzahlung
Talort: Filorera

Schutzhütte am Sentiero di Roma

Das Rifugio Cesare Ponti liegt auf 2.559 m Höhe im Val di Mello und markiert einen wichtigen Etappenpunkt des berühmten Sentiero Roma. Die Berghütte thront spektakulär zwischen den schroffen Granitgipfeln der südlichen Bernina-Alpen – mit direktem Blick auf die vergletscherte Nordwand des Monte Disgrazia und die markanten Corni Bruciati.

Der Sentiero Roma gehört zu den klassischen Höhenwegen der Ostalpen und verbindet in fünf Tagesetappen die wilden Täler des Bergells. Das Rifugio Ponti bildet dabei den östlichen Wendepunkt der Durchquerung – von hier führt der Weg über mehrere Pässe und Scharten zurück ins Val Masino. Die exponierte Lage der Hütte zwischen den Karen des Val di Mello macht sie zu einem ausgezeichneten Ausgangspunkt für Besteigungen in der Disgrazia-Gruppe.

Übernachten auf dem Rifugio Ponti

Die CAI-Hütte bietet 60 Schlafplätze in mehreren Lagern sowie einen separaten Winterraum mit 6 Plätzen im Nebengebäude. Von der Terrasse eröffnet sich ein beeindruckender Rundblick auf die umliegenden Dreitausender, besonders morgens wenn die ersten Sonnenstrahlen die Granitnadeln zum Leuchten bringen. Während der Öffnungszeit von Mitte Juni bis Ende September serviert die gut ausgestattete Küche regionale Bergsteigerküche.

Zustieg zum Rifugio Ponti

Der Hauptzustieg erfolgt von Filorera im Val di Mello, wo eine schmale Bergstraße bis auf etwa 2.000 m führt – von dort steigt man in ca. 1,5 bis 2 Stunden über einen gut markierten Bergweg zur Hütte auf. Der Pfad windet sich durch Lärchenwald und über Blockfelder, wobei Trittsicherheit besonders im oberen Teil erforderlich ist. Alternativ erreicht man das Rifugio Ponti über den Sentiero Roma von den Nachbarhütten Allievi oder Gianetti.

Gut zu wissen:

Die heutige Hütte wurde 1928 erbaut und 1999 umfassend modernisiert, während ihre Vorgängerbauten bereits bis 1881 zurückreichen. Auf Anfrage öffnet das Rifugio bereits ab dem 1. Mai für Skitouren-Gruppen. Die exponierte Lage macht die Hütte zu einem beliebten Ziel für ambitionierte Bergwanderer, die den Monte Disgrazia (3.678 m) oder die Corni Bruciati (3.097 m) besteigen möchten.

Reisekategorie

Bergwandern

Hütten in der Umgebung

Ziele in der Region

Sattel 2.958 m

Diavolezza

Die Diavolezza ist ein hochalpines Joch auf 2.958 m in den Bernina-Alpen. Das Skigebiet liegt strategisch zwischen Piz Bernina und Piz Palü. Eine Seilbahn erschließt das Gelände ganzjährig vom Berninapass.

Gletscher

Morteratschgletscher

Der Morteratschgletscher in der Berninagruppe ist mit 6,2 km Länge der drittlängste Gletscher der Ostalpen. Zusammen mit dem Persgletscher bildet er mit 1,2 Kubikkilometern das volumenstärkste Gletschersystem der Ostalpen. Ein Gletscherlehrpfad mit 20 Stationen dokumentiert den Gletscherrückgang von 2,5 km seit 1878.

Gipfel 4.048 m

Piz Bernina

Der Piz Bernina (4.049 m) erhebt sich als höchste Erhebung der Ostalpen und einziger Viertausender östlich des Gotthardpasses im Grenzbereich zwischen der Schweiz und Italien. Der Gipfel trennt die Gletscher Tschierva und Morteratsch und gilt als einer der bedeutendsten Hochgipfel der Alpen. Erstbesteigung erfolgte 1850 durch Johann Wilhelm Coaz über den heute unüblichen Ostgrat.

Gipfel 3.751 m

Piz Morteratsch

Der Piz Morteratsch (3.751 m) liegt zentral in der Berninagruppe und gilt als einfachster der Bündner Eisriesen. Der vergletscherte Normalweg führt über die Tschiervahütte und den Nordrücken zum Gipfel. Vom Gipfel eröffnet sich der klassische Blick auf den Biancograt des Piz Bernina.

Dorf 212 m

Novate Mezzola

Novate Mezzola (212 m) liegt am Ufer des Mezzolasees in der lombardischen Provinz Sondrio. Der Ort dient als Ausgangspunkt für den berühmten Sentiero Roma und weitere alpine Wanderwege der Bernina-Alpen. Die autofreie Val Codera mit ihren Schutzhütten ist nur zu Fuß oder per Helikopter erreichbar.

Sattel 2.754 m

Fuorcla Surlej

Die Fuorcla Surlej liegt auf 2.754 m zwischen Oberengadin und Val Roseg in den Bernina-Alpen. Der markierte Wanderweg verbindet Silvaplana mit Pontresina und bietet direkten Blick auf die Berninagruppe. Von der Corvatsch-Mittelstation Murtèl erreicht man den Pass in 45 Minuten.

Sattel 3.430 m

Fuorcla Prievlusa

Die Fuorcla Prievlusa auf 3.430 m bildet den strategischen Einstieg zum berühmten Biancograt am Piz Bernina. Der Pass verbindet das Tschierva-Gletschergebiet mit der legendären Himmelsleiter. Als tiefste Scharte zwischen Piz Bernina und Piz Morteratsch markiert er den Beginn einer der schönsten Felsfirngrate der Alpen.

Dorf

Surlej

Surlej ist ein Ortsteil von Silvaplana am Silvaplanersee zwischen Lej da Champfèr und Lej da Silvaplauna. Der Ort liegt am Fuße des Piz Surlej und des Corvatsch. Seit dem Bau der Corvatschbahn 1963 entwickelte sich Surlej zu einem lebendigen Bergdorf.

Gipfel 3.594 m

Piz Glüschaint

Der Piz Glüschaint erhebt sich auf 3.594 m an der Grenze zwischen der Schweiz und Italien in den Bernina-Alpen. Der Gipfel liegt zwischen dem Val Roseg und dem Val Malenco. An seiner Nordseite erstreckt sich der Roseggletscher.

Gletscher

Tschiervagletscher

Der Tschiervagletscher erstreckt sich über 5,63 km² zwischen Piz Bernina und Piz Roseg. Der zweigeteilte Gletscher fließt nordwestwärts ins Val Roseg. Ausgangspunkt für Hochtouren am Biancograt und Piz Palü.

Gletscher

Vadret Pers

Der Persgletscher erstreckt sich über 4 km in der Berninagruppe und nimmt seinen Ausgang an der Nordflanke des Piz Palü. Bis 2015 war er mit dem Morteratschgletscher verbunden, bevor die Gletscherzungen durch den Rückgang getrennt wurden.

Gipfel 3.511 m

Piz Sella

Der Piz Sella erhebt sich auf 3.511 m an der schweizerisch-italienischen Grenze in den Bernina-Alpen. Der Gipfel liegt zwischen Piz Glüschaint und Piz Roseg südlich des Roseggletschers. Als Skitourenziel ermöglicht er die Überquerung des Scersen Gletschers nach Süden.

Reisen mit Rifugio Ponti