Berghütte CAI Sektion Milano

Rifugio Allievi Bonacossa

2.385m 🇮🇹
46.288, 9.664 Italien
Betten: 70
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Euro Barzahlung Kartenzahlung

Berghütte auf 2.388 m im Valle di Zocca für den Sentiero Roma

Das Rifugio Allievi Bonacossa steht auf 2.388 m im oberen Valle di Zocca – am Fuß der Granittürme des Bergells, wo die Bernina-Alpen ihre wildeste Seite zeigen. Die Schutzhütte der CAI Sektion Milano nutzen wir als Stützpunkt für Wanderungen auf dem Sentiero Roma, dem alpinen Höhenweg durch das italienische Bergell.

Von hier führen Routen zur Cima di Castello (3.386 m) und zur Cima di Zocca. Der Sentiero Roma verbindet das Rifugio Allievi Bonacossa mit den Nachbarhütten – zum Rifugio Gianetti auf 2.534 m sind es fünf Stunden über felsiges Gelände, zum Rifugio Ponti auf 2.559 m eine halbe Stunde länger. Erfahrene Bergsteiger queren über den Passo di Zocca zur Albignahütte auf schweizer Seite – eine anspruchsvolle T5-Route.

Übernachten im Rifugio Allievi Bonacossa

Die Berghütte hat 70 Schlafplätze. Ein Winterraum mit 6 Schlafplätzen steht ganzjährig offen.

Zustieg zum Rifugio Allievi Bonacossa

Der Aufstieg beginnt im Val di Mello bei der Osteria Gatto Rosso auf 1.049 m. Durch das enge Tal steigt der Weg stetig an, später über Felsstufen und durch Latschenfelder hinauf ins Valle di Zocca – 1.360 Höhenmeter, etwa 4 Stunden Gehzeit.

Gut zu wissen:

Die Geschichte des Rifugio Allievi Bonacossa reicht bis 1897 zurück, als hier die erste Capanna Zocca stand. Nach ihrer Zerstörung entstand 1905 das heutige Rifugio Allievi. Im Ersten Weltkrieg diente die Hütte den Alpini als Grenzstützpunkt, im Zweiten Weltkrieg nutzte sie die Resistenza. 1988 kam das benachbarte Rifugio Bonacossa dazu. Beide Hütten wurden im Jahr 2000 von einer Lawine getroffen und anschließend renoviert. Benannt sind sie nach dem Bergsteiger Francesco Allievi und den Brüdern Aldo und Alberto Bonacossa – Aldo schrieb 1915 den ersten italienischen Ortlerführer, Alberto präsidierte die CAI Milano von 1930 bis 1937.

Reisekategorie

Bergwandern

Hütten in der Umgebung

Ziele in der Region

Sattel 2.958 m

Diavolezza

Die Diavolezza ist ein hochalpines Joch auf 2.958 m in den Bernina-Alpen. Das Skigebiet liegt strategisch zwischen Piz Bernina und Piz Palü. Eine Seilbahn erschließt das Gelände ganzjährig vom Berninapass.

Gletscher

Morteratschgletscher

Der Morteratschgletscher in der Berninagruppe ist mit 6,2 km Länge der drittlängste Gletscher der Ostalpen. Zusammen mit dem Persgletscher bildet er mit 1,2 Kubikkilometern das volumenstärkste Gletschersystem der Ostalpen. Ein Gletscherlehrpfad mit 20 Stationen dokumentiert den Gletscherrückgang von 2,5 km seit 1878.

Gipfel 4.048 m

Piz Bernina

Der Piz Bernina (4.049 m) erhebt sich als höchste Erhebung der Ostalpen und einziger Viertausender östlich des Gotthardpasses im Grenzbereich zwischen der Schweiz und Italien. Der Gipfel trennt die Gletscher Tschierva und Morteratsch und gilt als einer der bedeutendsten Hochgipfel der Alpen. Erstbesteigung erfolgte 1850 durch Johann Wilhelm Coaz über den heute unüblichen Ostgrat.

Gipfel 3.751 m

Piz Morteratsch

Der Piz Morteratsch (3.751 m) liegt zentral in der Berninagruppe und gilt als einfachster der Bündner Eisriesen. Der vergletscherte Normalweg führt über die Tschiervahütte und den Nordrücken zum Gipfel. Vom Gipfel eröffnet sich der klassische Blick auf den Biancograt des Piz Bernina.

Dorf 212 m

Novate Mezzola

Novate Mezzola (212 m) liegt am Ufer des Mezzolasees in der lombardischen Provinz Sondrio. Der Ort dient als Ausgangspunkt für den berühmten Sentiero Roma und weitere alpine Wanderwege der Bernina-Alpen. Die autofreie Val Codera mit ihren Schutzhütten ist nur zu Fuß oder per Helikopter erreichbar.

Sattel 2.754 m

Fuorcla Surlej

Die Fuorcla Surlej liegt auf 2.754 m zwischen Oberengadin und Val Roseg in den Bernina-Alpen. Der markierte Wanderweg verbindet Silvaplana mit Pontresina und bietet direkten Blick auf die Berninagruppe. Von der Corvatsch-Mittelstation Murtèl erreicht man den Pass in 45 Minuten.

Sattel 3.430 m

Fuorcla Prievlusa

Die Fuorcla Prievlusa auf 3.430 m bildet den strategischen Einstieg zum berühmten Biancograt am Piz Bernina. Der Pass verbindet das Tschierva-Gletschergebiet mit der legendären Himmelsleiter. Als tiefste Scharte zwischen Piz Bernina und Piz Morteratsch markiert er den Beginn einer der schönsten Felsfirngrate der Alpen.

Dorf

Surlej

Surlej ist ein Ortsteil von Silvaplana am Silvaplanersee zwischen Lej da Champfèr und Lej da Silvaplauna. Der Ort liegt am Fuße des Piz Surlej und des Corvatsch. Seit dem Bau der Corvatschbahn 1963 entwickelte sich Surlej zu einem lebendigen Bergdorf.

Gipfel 3.594 m

Piz Glüschaint

Der Piz Glüschaint erhebt sich auf 3.594 m an der Grenze zwischen der Schweiz und Italien in den Bernina-Alpen. Der Gipfel liegt zwischen dem Val Roseg und dem Val Malenco. An seiner Nordseite erstreckt sich der Roseggletscher.

Gletscher

Tschiervagletscher

Der Tschiervagletscher erstreckt sich über 5,63 km² zwischen Piz Bernina und Piz Roseg. Der zweigeteilte Gletscher fließt nordwestwärts ins Val Roseg. Ausgangspunkt für Hochtouren am Biancograt und Piz Palü.

Gletscher

Vadret Pers

Der Persgletscher erstreckt sich über 4 km in der Berninagruppe und nimmt seinen Ausgang an der Nordflanke des Piz Palü. Bis 2015 war er mit dem Morteratschgletscher verbunden, bevor die Gletscherzungen durch den Rückgang getrennt wurden.

Gipfel 3.511 m

Piz Sella

Der Piz Sella erhebt sich auf 3.511 m an der schweizerisch-italienischen Grenze in den Bernina-Alpen. Der Gipfel liegt zwischen Piz Glüschaint und Piz Roseg südlich des Roseggletschers. Als Skitourenziel ermöglicht er die Überquerung des Scersen Gletschers nach Süden.

Reisen mit Rifugio Allievi Bonacossa