Berghütte Sektion Steyr

Ennstaler Hütte

1.543m
47.619, 14.676
Betten: 35
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Barzahlung Kartenzahlung
Talort: Gstatterboden, Sankt Gallen, Großreifling

Älteste Schutzhütte im Nationalpark Gesäuse

Die Ennstaler Hütte auf 1.544 m ist die älteste Schutzhütte im Nationalpark Gesäuse – seit 1885 steht sie im Herzen der Ennstaler Alpen. Die Berghütte der Sektion Steyr des ÖAV dient uns als Stützpunkt für Touren im wilden Kalkgebirge zwischen Tamischbachturm und Tieflimauer.

Der markante Tamischbachturm (2.035 m) ragt als schroffer Kalkzahn über der Hütte auf. Auch die Tieflimauer (1.820 m) zeigt die für das Gesäuse typischen steilen Felswände. Die Ennstaler Hütte steht abgeschieden im Nationalpark – kein Strom aus der Steckdose, kein fließendes Wasser, dafür unverfälschte Bergwelt.

Übernachten auf der Ennstaler Hütte

35 Schlafplätze stehen in der traditionsreichen Berghütte zur Verfügung. Ein Notraum ist vorhanden. Waschmöglichkeiten gibt es, aber keine Dusche. Hüttenschlafsäcke sind selbst mitzubringen. Auf der Terrasse hat man Handyempfang.

Zustieg zur Ennstaler Hütte

Von Gstatterboden führt der Hauptzustieg in 2,5 bis 3 Stunden zur Hütte – 980 Höhenmeter durch die wilde Bergwelt des Gesäuses. Wer das Mountainbike nutzt und bis zur Hochscheibenalm auf 1.200 m radelt, verkürzt den Zustieg auf etwa eine Stunde. Alternative Zustiege führen von Sankt Gallen über den Erbsattel oder von Großreifling zur Hütte.

Gut zu wissen:

1885 errichtete die Wiener Alpine Gesellschaft "Ennstaler" die erste Schutzhütte in den Ennstaler Alpen. Die Sektion Steyr übernahm die Hütte 1924 und erweiterte sie 1930. Heute steht sie mitten im Nationalpark Gesäuse – ein Stück alpiner Geschichte in unberührter Natur.

Hütten in der Umgebung

Ziele in der Region

Klettern

Gesäuse

Das Gesäuse erstreckt sich über 123 km² zwischen Admont und Hieflau in der Obersteiermark. Der 2002 gegründete Nationalpark schützt die markanten Kalkgipfel der Gesäuseberge und die wilde Ennsschlucht. Mit dem 2.369 m hohen Hochtor liegt hier der höchste Gipfel der Ennstaler Alpen.

Gipfel 2.251 m

Admonter Reichenstein

Der Admonter Reichenstein erhebt sich auf 2.251 m als höchster und östlichster Berg der Reichensteingruppe in den Ennstaler Alpen. Der markante Kalkgipfel besitzt drei Erhebungen und ist auf allen Seiten von steilen Wänden umgeben. Eine Besteigung erfordert mindestens Kletterei im II. Grad.

Dorf

Admont

Admont liegt in einem Talbecken an der mittleren Enns im westlichen Gesäuse. Die Marktgemeinde ist Ausgangspunkt für Touren zu Hochtor und Buchstein. Das berühmte Benediktinerstift beherbergt die größte Klosterbibliothek der Welt.

Dorf

Hall

Hall bei Admont liegt am linken Ennsufer gegenüber von Admont am Fuße der Haller Mauern. Der Ort gilt als älteste Salzquelle der Steiermark und war bis 1543 urkundlich erwähnt. Seit 2015 ist Hall Teil der Gemeinde Admont.

Dorf 853 m

Johnsbach

Johnsbach liegt auf 853 m im Nationalpark Gesäuse in den Ennstaler Alpen. Das Bergsteigerdorf ist Ausgangspunkt für Touren auf Hochtor und Admonter Reichenstein. Der historische Bergsteigerfriedhof erinnert an die alpine Tradition des Ortes.

Gebirgspass 1.542 m

Kalblinggatterl

Das Kalbling-Gatterl liegt auf 1.542 m in den Ennstaler Alpen. Der Pass bildet den Schlüsselpunkt des Normalwegs auf den Kalbling und verbindet die Klinke-Hütte mit dem Gipfelanstieg.

Sattel 861 m

Buchauer Sattel

Der Buchauer Sattel liegt auf 861 m in den Ennstaler Alpen und verbindet über die B 117 Altenmarkt mit Admont. Der Pass trennt den Großen Buchstein von den Haller Mauern und das Mittlere Ennstal vom Tal des Großen Billbachs.

Sattel 1.822 m

Sulzkarhund

Der Sulzkarhund ist ein 1.822 m hoher Pass in den Ennstaler Alpen. Eine markante Felsformation in Hundeform bildet eine charakteristische Landmarke auf Wanderrouten zwischen Hartelsgraben und Hesshütte.

Gipfel 2.217 m

Lugauer

Der Lugauer Ostgipfel erhebt sich auf 2.206 m in den Ennstaler Alpen am Rand des Nationalparks Gesäuse. Als nordöstlicher Gipfel des freistehenden Doppelgipfel-Massivs wird er durch die Lugauerscharte vom höheren Hauptgipfel getrennt. Die markante Felspyramide gilt wegen ihrer Form als steirisches Matterhorn.

Gipfel 2.035 m

Tamischbachturm

Der Tamischbachturm erhebt sich auf 2.035 m in den Ennstaler Alpen und ist der zweithöchste Berg der Buchsteingruppe im Nationalpark Gesäuse. Der Gipfel gilt als einer der leicht zu besteigenden Zweitausender im Gesäuse und bietet einen lohnenden Aussichtspunkt.

Klettern

Häuselberg Leoben

Der Häuselberg bei Leoben bietet einen Klettergarten in den steirischen Ennstaler Alpen. Das Klettergebiet liegt in der Nähe der Universitätsstadt Leoben im Murtal. Die Region ist geprägt von der Grauwackenzone mit ihrer charakteristischen Geologie.

Gipfel 2.214 m

Gößeck

Das Gößeck erhebt sich auf 2.214 m als höchster Gipfel der Eisenerzer Alpen in der Steiermark. Der Hauptgipfel des Reitingstock bildet den nördlichen Abschluss des markanten Bergmassivs. Mit 832 m Prominenz überragt der Gipfel deutlich die umliegenden Berge der Grauwackenzone.