Berghütte OeAV Sektion Austria

Haindlkarhütte

1.121m
47.567, 14.612
Betten: 49
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Barzahlung Kartenzahlung
Talort: Johnsbach

Stützpunkt für alpine Klettertouren in den Nordwänden der Hochtorgruppe

Die Haindlkarhütte steht auf 1.121 m im Haindlkar – einem steilen Talschluss im Nationalpark Gesäuse, überragt von den gewaltigen Nordwänden der Hochtorgruppe. Die Schutzhütte der Sektion Austria nutzen wir als Stützpunkt für alpine Klettertouren in den senkrechten Kalkwänden der Ennstaler Alpen.

Über der Hütte ragen Hochtor (2.369 m) und Großer Ödstein (2.335 m) auf – ihre Nordseiten fallen in steilen Felswänden ab, durchzogen von Kletterrouten bis zum neunten Schwierigkeitsgrad. Die exponierte Lage im Kar macht die Haindlkarhütte zum Ausgangspunkt für Kletterer, die die wilden Nordwände der Gesäuseberge suchen. Ein Übergang zur Hesshütte führt über den Peternpfad und die Peternscharte.

Die Geschichte der Hütte ist geprägt von der Naturgewalt des Kars: Die erste Haindlkarhütte wurde 1923 erbaut und noch im selben Jahr von einer Staublawine zerstört. Der Neubau von 1924 fand Schutz hinter einem mächtigen Felsblock – dem sogenannten "Hüttenblock". Die heutige Hütte stammt aus den Jahren 1958–1960. Am 25. Mai 2016 ereignete sich ein Felssturz am Peternpfad, der die alpine Ernsthaftigkeit dieser Bergwelt unterstreicht.

Übernachten auf der Haindlkarhütte

Die Berghütte hat Schlafplätze und Duschen. Ein Schutzraum steht unversperrt zur Verfügung, die Versorgung erfolgt über eine Materialseilbahn.

Zustieg zur Haindlkarhütte

Vom Parkplatz Haindlkar führt der Weg in 1,5 Stunden durch steiles Gelände zur Hütte – 542 Höhenmeter, im oberen Teil gesichert mit Ketten und Stahlseilen. Alternative Zustiege führen von Johnsbach über die Gsengscharte. Für die Anreise steht das Gesäuse Sammeltaxi zur Verfügung.

Hütten in der Umgebung

Ziele in der Region

Klettern

Gesäuse

Das Gesäuse erstreckt sich über 123 km² zwischen Admont und Hieflau in der Obersteiermark. Der 2002 gegründete Nationalpark schützt die markanten Kalkgipfel der Gesäuseberge und die wilde Ennsschlucht. Mit dem 2.369 m hohen Hochtor liegt hier der höchste Gipfel der Ennstaler Alpen.

Gipfel 2.251 m

Admonter Reichenstein

Der Admonter Reichenstein erhebt sich auf 2.251 m als höchster und östlichster Berg der Reichensteingruppe in den Ennstaler Alpen. Der markante Kalkgipfel besitzt drei Erhebungen und ist auf allen Seiten von steilen Wänden umgeben. Eine Besteigung erfordert mindestens Kletterei im II. Grad.

Dorf

Admont

Admont liegt in einem Talbecken an der mittleren Enns im westlichen Gesäuse. Die Marktgemeinde ist Ausgangspunkt für Touren zu Hochtor und Buchstein. Das berühmte Benediktinerstift beherbergt die größte Klosterbibliothek der Welt.

Dorf

Hall

Hall bei Admont liegt am linken Ennsufer gegenüber von Admont am Fuße der Haller Mauern. Der Ort gilt als älteste Salzquelle der Steiermark und war bis 1543 urkundlich erwähnt. Seit 2015 ist Hall Teil der Gemeinde Admont.

Dorf 853 m

Johnsbach

Johnsbach liegt auf 853 m im Nationalpark Gesäuse in den Ennstaler Alpen. Das Bergsteigerdorf ist Ausgangspunkt für Touren auf Hochtor und Admonter Reichenstein. Der historische Bergsteigerfriedhof erinnert an die alpine Tradition des Ortes.

Gebirgspass 1.542 m

Kalblinggatterl

Das Kalbling-Gatterl liegt auf 1.542 m in den Ennstaler Alpen. Der Pass bildet den Schlüsselpunkt des Normalwegs auf den Kalbling und verbindet die Klinke-Hütte mit dem Gipfelanstieg.

Sattel 861 m

Buchauer Sattel

Der Buchauer Sattel liegt auf 861 m in den Ennstaler Alpen und verbindet über die B 117 Altenmarkt mit Admont. Der Pass trennt den Großen Buchstein von den Haller Mauern und das Mittlere Ennstal vom Tal des Großen Billbachs.

Sattel 1.822 m

Sulzkarhund

Der Sulzkarhund ist ein 1.822 m hoher Pass in den Ennstaler Alpen. Eine markante Felsformation in Hundeform bildet eine charakteristische Landmarke auf Wanderrouten zwischen Hartelsgraben und Hesshütte.

Gipfel 2.217 m

Lugauer

Der Lugauer Ostgipfel erhebt sich auf 2.206 m in den Ennstaler Alpen am Rand des Nationalparks Gesäuse. Als nordöstlicher Gipfel des freistehenden Doppelgipfel-Massivs wird er durch die Lugauerscharte vom höheren Hauptgipfel getrennt. Die markante Felspyramide gilt wegen ihrer Form als steirisches Matterhorn.

Gipfel 2.035 m

Tamischbachturm

Der Tamischbachturm erhebt sich auf 2.035 m in den Ennstaler Alpen und ist der zweithöchste Berg der Buchsteingruppe im Nationalpark Gesäuse. Der Gipfel gilt als einer der leicht zu besteigenden Zweitausender im Gesäuse und bietet einen lohnenden Aussichtspunkt.

Klettern

Häuselberg Leoben

Der Häuselberg bei Leoben bietet einen Klettergarten in den steirischen Ennstaler Alpen. Das Klettergebiet liegt in der Nähe der Universitätsstadt Leoben im Murtal. Die Region ist geprägt von der Grauwackenzone mit ihrer charakteristischen Geologie.

Gipfel 2.214 m

Gößeck

Das Gößeck erhebt sich auf 2.214 m als höchster Gipfel der Eisenerzer Alpen in der Steiermark. Der Hauptgipfel des Reitingstock bildet den nördlichen Abschluss des markanten Bergmassivs. Mit 832 m Prominenz überragt der Gipfel deutlich die umliegenden Berge der Grauwackenzone.