Berghütte

Düsseldorfer Hütte

2.721m 🇮🇹
46.547, 10.618 Italien
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Euro Barzahlung Kartenzahlung
Talort: Sulden

Stützpunkt am Suldenferner

Die Düsseldorfer Hütte thront auf 2.721 m in der oberen Zaital bei den Piani della Crodetta. Der traditionsreiche Stützpunkt im Ortlergebiet bietet einen spektakulären Blick auf die imposanten Nordwände von Ortler, Zebrù und Gran Zebrù – eine Kulisse, die Hochtourengeher aus aller Welt anzieht.

Die exponierte Lage macht die Düsseldorfer Hütte zum Ausgangspunkt für anspruchsvolle Hochtouren in der vergletscherten Ortlergruppe. Von hier starten geführte Touren zu den Graten am Ortler und zur Königsspitze – Unternehmungen, die Gletschererfahrung und sicheren Umgang mit Steigeisen erfordern. Mehrtägige Hochtourenwochen durch die Ortlergruppe nutzen die Hütte als wichtigen Stützpunkt zwischen den eisbedeckten Dreitausendern.

Übernachten auf der Düsseldorfer Hütte

Die Hütte bietet 65 Schlafplätze und wird von der Familie Reinstadler bereits in fünfter Generation für den CAI Milano bewirtschaftet. Die gemütliche Gaststube mit Kachelofen lädt nach fordernden Gletschertouren zum Aufwärmen ein, während auf der großen Sonnenterrasse der Blick auf die umliegende Gletscherwelt lockt. Bei klarer Sicht reicht das Panorama bis zu den Gipfeln der Königsspitze und des Monte Cevedale.

Zustieg zur Düsseldorfer Hütte

Der Hauptzustieg erfolgt von Sulden über den Sentiero 5 in ca. 2,5 Stunden zur Hütte. Ein kürzerer, aber steilerer Weg führt von der Bergstation Pulpito (Kanzel) auf 2.348 m über die Sentieri 14/12a in etwa 1,5 Stunden zum Ziel. Beide Zustiege verlaufen durch hochalpines Gelände und erfordern Trittsicherheit – besonders im Frühsommer können noch Altschneefelder den Weg erschweren.

Gut zu wissen:

Die Düsseldorfer Hütte ist von Juni bis Oktober geöffnet und verfügt über einen Winterraum für Skitouren im Frühjahr. Die Waschräume bieten Warmwasser, und Handyempfang ist vorhanden. Als Verbindungspunkt zu anderen Hütten dienen mehrere hochalpine Übergänge: zur Casati-Hütte über das 3.224 m hohe Zayjoch oder zur Zufallhütte über die Angelus-Scharte. Die Hütte wurde 1892 von der Sektion Düsseldorf des Alpenvereins erbaut und trägt seit 1919 auch den italienischen Namen Rifugio Alfredo Serristori.

Reisekategorie

Hochtouren

Hütten in der Umgebung

Ziele in der Region

Gipfel 3.769 m

Monte Cevedale

Der Monte Cevedale erhebt sich auf 3.769 m im Ortlergebiet an der Grenze zwischen Lombardei und Trentino-Alto Adige. Als dritthöchster Gipfel der Ortler-Alpen bildet er einen wichtigen orographischen Knotenpunkt zwischen vier Tälern. Der Normalweg führt vom Rifugio Casati über den Gletscher zum Gipfel.

Dorf 1.906 m

Sulden

Sulden liegt auf 1.906 m im inneren Suldental und gilt als wichtigstes Basecamp für den Ortler. Das Bergdorf mit 400 Einwohnern bietet direkten Zugang zu den höchsten Gipfeln der Ortlergruppe. Vier Seilbahnen erschließen das Skigebiet zwischen 1.900 und 3.250 m.

Gipfel 3.905 m

Ortler

Der Ortler erhebt sich mit 3.905 m als höchste Erhebung Südtirols und der Ortler-Alpen. Der größtenteils aus Hauptdolomit aufgebaute, stark vergletscherte Berg gilt als bedeutendstes Gipfelziel der Ostalpen. Seine Erstbesteigung 1804 zählt zu den wichtigsten alpinistischen Ereignissen jener Zeit.

Gipfel 3.376 m

Suldenspitze

Die Suldenspitze erhebt sich mit 3.376 m im Hauptkamm der Ortler-Alpen an der Grenze zwischen Südtirol und der Lombardei. Der vergletscherte Gipfel liegt strategisch zwischen Suldental, Val Cedec und Martelltal. Als beliebtes Skitourenziel und Übergangsstation zwischen den Schutzhütten gilt er als technisch wenig anspruchsvoll.

Gletscher

Suldenferner

Der Suldenferner erstreckt sich mit 5,7 km² an den Ostflanken von Ortler, Monte Zebrù und Königspitze. Der stark schuttbedeckte Gletscher reicht bis unter 2.500 m hinab und liegt im Nationalpark Stilfserjoch.

Gletscher

Rosimferner

Der Rosimferner liegt zwischen Italien und der Schweiz im Ortlergebiet. Der Gletscher bildet den Zugang zum Rosimjoch und zur Vertainspitze. Über seine Firnfelder führt eine klassische Skitourenroute mit 1.700 Höhenmetern Abstieg.

Gipfel 3.678 m

Punta San Matteo

Die Punta San Matteo erhebt sich auf 3.678 m im Ortlergebiet an der Grenze zwischen Lombardei und Trentino-Südtirol. Der vergletscherte Gipfel gehört zur Cevedale-Pizzo Tresero Kette und gilt als einer der schönsten Skiberge der Region. Vom Gipfel entspringt ein Teil des Fornigletschers.

Gipfel 3.594 m

Pizzo Tresero

Der Pizzo Tresero erhebt sich auf 3.594 m im Ortlergebiet der Lombardei. Der Gipfel bildet den südöstlichen Abschluss der Kette der 13 Gipfel, die den Fornigletscher umrahmt. Die Nordwand gilt als eine der anspruchsvollsten der Region.

Gipfel 2.968 m

Piz Daint

Der Piz Daint (2.968 m) erhebt sich in der Umbrailgruppe westlich des Münstertals in Graubünden. Der Berg bildet die Wasserscheide zwischen dem nach Norden zum Inn entwässernden Val Mora und dem südwärts zur Etsch fließenden Val Müstair. Seine markante Gipfelpyramide macht ihn zu einem beliebten Skitourenziel.

Gipfel 3.276 m

Cima San Giacomo

Die Cima San Giacomo erhebt sich auf 3.276 m im Ortlergebiet an der italienisch-schweizerischen Grenze. Der Gipfel liegt in der Fornigruppe zwischen Punta San Matteo und Brancahütte. Die Nordrinnen bieten pulvrige Abfahrten für erfahrene Skitourengeher.

Gipfel 2.951 m

Piz Dora

Der Piz Dora erhebt sich auf 2.951 m zwischen Val Müstair und Val Mora im Kanton Graubünden. Der Berg gehört zur Umbrailgruppe und wird den Ortler-Alpen zugerechnet. Der Name wandelte sich von Piz d'Ora (Äußerer Gipfel) zum heutigen Piz Dora.

Gletscher

Schranferner

Der Schranferner liegt an den Veneziaspitzen in der Ortlergruppe im Martelltal. Der Gletscher dient als Aufstiegsroute zur Östlichen Veneziaspitze und führt durch teilweise spaltiges Gletschergelände. Unterhalb der Gletscherzunge befinden sich malerische Bergseen.

Reisen mit Düsseldorfer Hütte