Berghütte AVS Sektion Martell

Martellerhütte

2.610m
46.470, 10.673
Betten: 69
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Barzahlung Kartenzahlung
Talort: Martell

Stützpunkt für Hochtouren im Nationalpark Stilfserjoch

Auf 2.585 m, am Ende des Martelltals im Nationalpark Stilfserjoch, steht die Martellerhütte. Die Schutzhütte des AVS Sektion Martell nutzen wir als Stützpunkt für Hochtouren in der Ortlergruppe – hier beginnen die Anstiege zu den vergletscherten Dreitausendern des südlichen Ortlergebiets.

Von der Hütte aus führen die Routen auf den Monte Cevedale (3.769 m) und die Zufallspitze (3.757 m) – zwei markante Gipfel der zentralen Ortlergruppe. Die Martellerhütte ist Ausgangspunkt für unsere Hochtourenwoche Ortlergruppe und für geführte Schneeschuhtouren am Cevedale. Übergänge führen zur Zufallhütte (2.265 m) und über hochalpines Gelände zur Casati-Hütte (3.254 m).

Das wilde Martelltal endet in einem weiten Talkessel, umrahmt von vergletscherten Gipfeln. Im Winter verwandelt sich die Landschaft in ein stilles Schneeschuhrevier – die sanften Hänge unterhalb des Cevedale bieten sichere Routen abseits der sommerlichen Hochtourenwege.

Übernachten auf der Martellerhütte:

Die Hütte bietet 69 Schlafplätze – 40 Schlafplätze im Haupthaus und 19 Schlafplätze im Nebengebäude. Ein Winterraum mit 10 Schlafplätzen steht ganzjährig zur Verfügung.

Zustieg zur Martellerhütte:

Vom Parkplatz Hintermartell führt der Weg in 2 Stunden zur Hütte – 530 Höhenmeter durch das wilde Talende, vorbei an den letzten Lärchen hinauf in die hochalpine Zone der Ortlergruppe.

Gut zu wissen:

Die Martellerhütte entstand 1980 als Gemeinschaftsprojekt der AVS-Sektionen Mals, Vinschgau, Untervinschgau, Martell und Lana. Nach einem Umbau 2006-2007 präsentiert sie sich als moderner Stützpunkt im Herzen des Nationalparks Stilfserjoch.

Hütten in der Umgebung

Ziele in der Region

Gipfel 3.769 m

Monte Cevedale

Der Monte Cevedale erhebt sich auf 3.769 m im Ortlergebiet an der Grenze zwischen Lombardei und Trentino-Alto Adige. Als dritthöchster Gipfel der Ortler-Alpen bildet er einen wichtigen orographischen Knotenpunkt zwischen vier Tälern. Der Normalweg führt vom Rifugio Casati über den Gletscher zum Gipfel.

Dorf 1.906 m

Sulden

Sulden liegt auf 1.906 m im inneren Suldental und gilt als wichtigstes Basecamp für den Ortler. Das Bergdorf mit 400 Einwohnern bietet direkten Zugang zu den höchsten Gipfeln der Ortlergruppe. Vier Seilbahnen erschließen das Skigebiet zwischen 1.900 und 3.250 m.

Gipfel 3.905 m

Ortler

Der Ortler erhebt sich mit 3.905 m als höchste Erhebung Südtirols und der Ortler-Alpen. Der größtenteils aus Hauptdolomit aufgebaute, stark vergletscherte Berg gilt als bedeutendstes Gipfelziel der Ostalpen. Seine Erstbesteigung 1804 zählt zu den wichtigsten alpinistischen Ereignissen jener Zeit.

Gipfel 3.376 m

Suldenspitze

Die Suldenspitze erhebt sich mit 3.376 m im Hauptkamm der Ortler-Alpen an der Grenze zwischen Südtirol und der Lombardei. Der vergletscherte Gipfel liegt strategisch zwischen Suldental, Val Cedec und Martelltal. Als beliebtes Skitourenziel und Übergangsstation zwischen den Schutzhütten gilt er als technisch wenig anspruchsvoll.

Gletscher

Suldenferner

Der Suldenferner erstreckt sich mit 5,7 km² an den Ostflanken von Ortler, Monte Zebrù und Königspitze. Der stark schuttbedeckte Gletscher reicht bis unter 2.500 m hinab und liegt im Nationalpark Stilfserjoch.

Gletscher

Rosimferner

Der Rosimferner liegt zwischen Italien und der Schweiz im Ortlergebiet. Der Gletscher bildet den Zugang zum Rosimjoch und zur Vertainspitze. Über seine Firnfelder führt eine klassische Skitourenroute mit 1.700 Höhenmetern Abstieg.

Gipfel 3.678 m

Punta San Matteo

Die Punta San Matteo erhebt sich auf 3.678 m im Ortlergebiet an der Grenze zwischen Lombardei und Trentino-Südtirol. Der vergletscherte Gipfel gehört zur Cevedale-Pizzo Tresero Kette und gilt als einer der schönsten Skiberge der Region. Vom Gipfel entspringt ein Teil des Fornigletschers.

Gipfel 3.594 m

Pizzo Tresero

Der Pizzo Tresero erhebt sich auf 3.594 m im Ortlergebiet der Lombardei. Der Gipfel bildet den südöstlichen Abschluss der Kette der 13 Gipfel, die den Fornigletscher umrahmt. Die Nordwand gilt als eine der anspruchsvollsten der Region.

Gipfel 2.968 m

Piz Daint

Der Piz Daint (2.968 m) erhebt sich in der Umbrailgruppe westlich des Münstertals in Graubünden. Der Berg bildet die Wasserscheide zwischen dem nach Norden zum Inn entwässernden Val Mora und dem südwärts zur Etsch fließenden Val Müstair. Seine markante Gipfelpyramide macht ihn zu einem beliebten Skitourenziel.

Gipfel 3.276 m

Cima San Giacomo

Die Cima San Giacomo erhebt sich auf 3.276 m im Ortlergebiet an der italienisch-schweizerischen Grenze. Der Gipfel liegt in der Fornigruppe zwischen Punta San Matteo und Brancahütte. Die Nordrinnen bieten pulvrige Abfahrten für erfahrene Skitourengeher.

Gipfel 2.951 m

Piz Dora

Der Piz Dora erhebt sich auf 2.951 m zwischen Val Müstair und Val Mora im Kanton Graubünden. Der Berg gehört zur Umbrailgruppe und wird den Ortler-Alpen zugerechnet. Der Name wandelte sich von Piz d'Ora (Äußerer Gipfel) zum heutigen Piz Dora.

Gletscher

Schranferner

Der Schranferner liegt an den Veneziaspitzen in der Ortlergruppe im Martelltal. Der Gletscher dient als Aufstiegsroute zur Östlichen Veneziaspitze und führt durch teilweise spaltiges Gletschergelände. Unterhalb der Gletscherzunge befinden sich malerische Bergseen.