Berghütte Sektion Vorarlberg

Tilisunahütte

2.211m
47.025, 9.873
Betten: 140
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Barzahlung Kartenzahlung
Talort: Grabs, Tschagguns, Gargellen

An der geologischen Grenze von Kalk und Urgestein

Die Tilisunahütte thront auf 2.211 m Höhe direkt am malerischen Tilisunasee im österreichischen Teil des Rätikons. Als wichtiger Stützpunkt für Bergwanderungen zwischen Montafon und Prättigau bietet die Schutzhütte der Sektion Vorarlberg einen idealen Ausgangspunkt für Gipfeltouren auf die umliegenden Zweitausender – allen voran die markante Sulzfluh mit ihrer berühmten Südwand.

Die Tilisunahütte liegt eingebettet in die hochalpine Landschaft des zentralen Rätikons, wo sich Kalk- und Urgestein an der geologischen Grenze treffen. Von der großzügigen Sonnenterrasse eröffnen sich weite Ausblicke ins Montafon und auf die umliegenden Gipfel wie Weißplatte, Schwarzhorn und Scheienfluh. Die exponierte Lage am gleichnamigen Bergsee macht die Hütte zu einem geschätzten Etappenziel auf mehrtägigen Durchquerungen – etwa bei der sechstägigen Wanderung vom Rätikon ins Verwall durch das Montafon.

Übernachten auf der Tilisunahütte

Die Schutzhütte verfügt über insgesamt 140 Schlafplätze, aufgeteilt in 35 Betten und 105 Matratzenplätze. Nach anstrengenden Bergtouren stehen warme Duschen zur Verfügung – ein Komfort, der in dieser Höhenlage nicht selbstverständlich ist. Der beheizte Trockenraum mit Schuhtrockner sorgt dafür, dass die Ausrüstung für den nächsten Tourentag wieder einsatzbereit ist, während die gemütliche Gaststube mit WLAN-Verbindung zum Verweilen einlädt.

Zustieg zur Tilisunahütte

Der kürzeste Aufstieg führt von Partnun in der Schweiz in nur 1½ bis 2 Stunden zur Hütte. Vom österreichischen Grabs auf 1.365 m dauert der Anstieg etwa 3 Stunden durch das wildromantische Tal. Weitere Zustiege sind von Latschau über den Ziegerberg (4 Std.), von Tschagguns-Zentrum (4½ Std.) oder von Gargellen (4–5 Std.) möglich. Über mehrere Höhenwege ist die Tilisunahütte mit den Nachbarhütten verbunden – zur Lindauer Hütte sind es 2–3 Stunden, zur Carschinahütte 2 Stunden.

Gut zu wissen:

Die Region um die Hütte ist bekannt für ihre zahlreichen Murmeltiere, die sich oft in unmittelbarer Nähe beobachten lassen. Kletterer finden in der Umgebung Routen ab dem 5. Schwierigkeitsgrad sowie Bouldermöglichkeiten, während in der Sulzfluh-Südwand der erste Klettersteig der Ostschweiz verläuft. Als Gipfelziele bieten sich die Sulzfluh (2.818 m, 2 Std.), die Weißplatte (2.630 m, 1½ Std.) oder das Schwarzhorn (2.460 m, 3½ Std.) an.

Reisekategorie

Bergwandern

Hütten in der Umgebung

Ziele in der Region

Gipfel 2.168 m

Tschaggunser Mittagsspitze

Die Tschaggunser Mittagsspitze erhebt sich mit 2.168 m als markanter Aussichtsgipfel im Rätikon oberhalb von Tschagguns. Der Berg gehört zur Sulzfluh-Gruppe und bietet einen eindrucksvollen Blick auf die felsigen Türme der Drusenfluh und Sulzfluh. Der Aufstieg führt über das Walser Alpjoch und den leichten Grat zum Gipfel.

Sattel 2.354 m

Plasseggenpass

Der Plasseggenpass liegt auf 2.354 m am Hauptkamm des Rätikons zwischen Österreich und der Schweiz. Der Pass trennt die Sulzfluh-Gruppe von der Gweil-Sarotla-Gruppe und markiert eine geologisch bedeutsame tektonische Grenzzone.

Sattel 2.389 m

Sarotla-Pass

Der Sarotla-Pass liegt auf 2.389 m im Grenzkamm zwischen Montafon und Prättigau. Der Pass verbindet das Rätikon mit etablierten Wanderrouten und erfordert drahtseilgesicherte Querungen.

Sattel 2.166 m

Schwarzhornsattel

Der Schwarzhornsattel liegt auf 2.166 m im Rätikon zwischen Österreich und der Schweiz. Der Pass verbindet das Montafon mit der Tilisunahütte und bildet einen zentralen Punkt des Rätikon Höhenwegs. Gratpassage mit Felsabstürzen erfordert Trittsicherheit.

Gipfel 2.412 m

Hasenflüeli

Das Hasenflüeli erhebt sich mit 2.412 m als markanter Felsgipfel im Rätikon. Der Berg gilt als Klassiker zur Eröffnung der Skitourensaison und zeichnet sich durch charakteristische Felszähne im Gipfelkamm aus.

Dorf

Gargellen

Das Bergdorf Gargellen liegt auf 1.423 m im Gargellental und ist der höchstgelegene Ort des Montafon. Der Luftkurort mit etwa 120 Einwohnern dient als Basecamp für Touren in das Rätikon-Massiv. Über die Schafbergbahn sind alpine Ziele wie Heimspitze und Madrisa erreichbar.

Dorf

Steg

Steg ist eine Walsersiedlung in der Gemeinde Triesenberg im Fürstentum Liechtenstein. Das Bergdorf liegt im Valüntal unterhalb der Alpe Sücka auf rund 1.000 m Höhe. Die Siedlung dient als Endpunkt für Wanderungen durch die liechtensteinische Bergwelt des Rätikongebiets.

Dorf 786 m

Planken

Planken liegt auf 786 m am westlichen Abhang des Dreischwesternmassivs im Fürstentum Liechtenstein. Die kleinste Gemeinde des Landes dient als Ausgangspunkt für die Liechtensteiner Hüttenrunde. Von hier führt ein Naturweg durch wildromantische Almen zur Gafadurahütte.

Gipfel 2.393 m

Girenspitz

Der Girenspitz ist ein 2.393 m hoher Berg bei Schuders im Rätikon. Die markante Schieferpyramide bildet den nordöstlichen Abschluss des Sassauna-Grates. Der Gipfel liegt an der Grenze zwischen drei Prättigauer Gemeinden.

Seilbahn

Schafberg

Die Schafbergbahn ist eine 8er-Gondelbahn in Gargellen, die von 1.438 m auf 2.126 m führt. Sie erschließt das Skigebiet Gargellen mit über 30 Pistenkilometern und dient als Ausgangspunkt für Wanderungen und Skitouren. Im Sommer ermöglicht sie Mountaincart-Abfahrten zur Talstation.

Seilbahn 1.000 m

Latschau

Latschau ist eine Station der Golmerbahn auf 1.000 m Höhe oberhalb von Tschagguns im Montafon. Die Ortschaft dient als wichtiger Ausgangspunkt für Wanderungen zur Tschaggunser Mittagsspitze und ins Rätikon-Gebiet.

Sattel 2.108 m

Bettlerjoch

Das Bettlerjoch liegt auf 2.108 m an der Grenze zwischen Liechtenstein und Österreich im Rätikon. Der Pass verbindet das Naaftal in Liechtenstein mit dem Gamperdonatal in Österreich. Direkt am Pass steht die Pfälzerhütte mit Winterraum.

Reisen mit Tilisunahütte