Berghütte DAV

Tübinger Hütte

2.193m
46.912, 10.003
Betten: 122
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Barzahlung Kartenzahlung
Talort: Gaschurn

Berghütte im hinteren Garneratal – Stützpunkt für Touren in der Silvretta

Die Tübinger Hütte steht auf 2.191 m im hinteren Garneratal – tief eingebettet zwischen den Gipfeln der Silvretta-Gruppe. Die Berghütte der Sektion Tübingen des DAV nutzen wir als Stützpunkt für Wanderungen im Montafon und Touren vom Rätikon ins Verwall.

Von der Tübinger Hütte führen die Wege hinauf zum Großen Seehorn (3.121 m) und zum Großlitzner (3.109 m). Die exponierte Lage im Talschluss macht die Hütte zum Ausgangspunkt für alpine Unternehmungen in der Silvretta – hier kreuzen sich die Routen zwischen den großen Gebirgsstöcken.

Übernachten auf der Tübinger Hütte

Die Berghütte hat 122 Schlafplätze in zwei Bereichen – 40 und 79 Plätze. Ein Winterraum mit 12 Schlafplätzen steht ganzjährig zur Verfügung. Die Sanitäranlagen wurden 2017 modernisiert und haben Duschen mit Warmwasser. Ein Trockenraum und Selbstversorgerraum ergänzen die Ausstattung.

Zustieg zur Tübinger Hütte

Der Weg von Gaschurn führt durch die wilde Garneraschlucht im Fenggatobel – 1.211 Höhenmeter, die in 4-5 Stunden zu bewältigen sind. Alternativ folgt man dem Fahrsträßchen bis zum Maisäß Ganeu und steigt über die Garneraalp zum Hohlen Stein auf. Eine Materialseilbahn unterstützt die Versorgung der hochgelegenen Berghütte.

Gut zu wissen:

Die Tübinger Hütte wurde 1908 erbaut und am 19. August eingeweiht. Staublawinen beschädigten das Gebäude 1910 und 1928 schwer – seither schützen Lawinenanker und eine Schutzmauer die Hütte. Während beider Weltkriege diente sie als militärischer Grenzposten.

Reisekategorie

Bergwandern

Hütten in der Umgebung

Ziele in der Region

Gletscher

Ochsentaler Gletscher

Der Ochsentaler Gletscher liegt am nördlichen Fuße des Piz Buin im gleichnamigen Ochsental der Silvretta. Der spaltenreiche Gletscher dient als traditioneller Anstiegsweg zum höchsten Gipfel Vorarlbergs. Seit Messbeginn ist er um 912 Meter zurückgegangen.

Gletscher

Jamtalferner

Der Jamtalferner liegt am Talschluss des Jamtales in der Silvretta und erstreckt sich über 3,31 km². Der Gletscher reicht von 3.160 m bis 2.430 m Höhe. Seine Grenze zur Schweiz verläuft an den Nährgebieten am Jamjoch.

Gipfel 3.312 m

Piz Buin

Der Piz Buin erhebt sich mit 3.312 m als höchster Berg Vorarlbergs an der österreichisch-schweizerischen Grenze in der Silvretta. Der dritthöchste Gipfel der Gebirgsgruppe bietet einen klassischen Normalweg über die Buinlücke. Die Erstbesteigung gelang 1865 durch Josef Anton Specht und Johann Jakob Weilenmann.

Gipfel 3.197 m

Dreiländerspitze

Die Dreiländerspitze erhebt sich auf 3.197 m an der Grenze zwischen Österreich und der Schweiz. Der markante Gipfel liegt im Dreiländereck von Vorarlberg, Tirol und Graubünden. Über alle Flanken führen Normalwege mit leichter Kletterei.

Gipfel 3.153 m

Hintere Jamspitze

Die Hintere Jamspitze erhebt sich auf 3.153 m über dem Jamtalferner in der Silvretta. Der Normalweg führt über Gletschergelände und Geröll zum Gipfel. Beliebtes Ziel für Skitouren und Hochtouren von der Jamtalhütte.

Sattel 3.052 m

Buinlücke

Die Buinlücke liegt auf 3.052 m zwischen dem Ochsentaler und Vermuntgletscher in der Silvretta. Der Pass bildet den strategischen Übergang zum Piz Buin und dient als Skidepot für dessen Besteigung. Von hier führt der technische Aufstieg über Felsen und Geröll zum Gipfel.

Sattel

Jamjoch

Das Jamjoch liegt am Jamtalferner zwischen der Vorderen und Hinteren Jamspitze. Der Pass verbindet das österreichische Jamtal mit dem schweizerischen Val Tuoi. Als wichtiger Übergang ermöglicht er den Zugang zu beiden Dreitausendern.

Sattel 2.037 m

Bielerhöhe

Die Bielerhöhe verbindet auf 2.037 m das Vorarlberger Montafon mit dem Tiroler Paznaun. Der Pass liegt an der Wasserscheide zwischen Rhein und Donau direkt am Silvretta-Stausee. Die Silvretta-Hochalpenstraße erreicht hier ihren höchsten anfahrbaren Punkt.

Gletscher

Vermuntgletscher

Der Vermuntgletscher liegt in der Silvretta zwischen Dreiländerspitze und Wiesbadener Hütte. Er dient als klassische Abstiegsroute bei Ski- und Hochtouren. Die Gletscherabfahrt führt direkt zur Wiesbadener Hütte auf 2.443 m.

Sonstige

Ischgl

Ischgl liegt auf 1.377 m im Paznaun zwischen Silvretta und Verwall. Der ehemalige Bergbauernort entwickelte sich zum international bekannten Skizentrum mit der Silvretta Arena. Die Gemeinde dient als Ausgangspunkt für Skitouren zur Heidelberger Hütte und in die umliegenden Gipfelregionen.

Sonstige

Galtür

Galtür liegt auf 1.584 m im hinteren Paznaun zwischen Silvretta und Verwallgruppe. Der Bergsteiger- und Skitourenort gilt als Tor zur Silvretta mit Zugang zur Jamtalhütte. Seit 1997 ist Galtür offiziell anerkannter Luftkurort Tirols.

Gipfel 3.244 m

Silvrettahorn

Das Silvrettahorn erhebt sich auf 3.244 m an der Grenze zwischen Österreich und der Schweiz. Der vergletscherte Gipfel der Silvrettagruppe wurde 1865 von Jules Jacot erstbestiegen. Vom Gipfel reicht die Aussicht bis zum Monte Rosa und den Berner Alpen.

Reisen mit Tübinger Hütte