Berghütte Sektion Dresden des DAV e.V.

Dresdner Hütte

2.302m 🇦🇹
46.998, 11.139 Österreich
Betten: 128
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Euro Barzahlung Kartenzahlung

Die familienfreundliche Hütte direkt an der Stubaier Gletscherbergbahn

Die Dresdner Hütte thront auf 2.302 m Höhe direkt an der Bergstation der Stubaier Gletscherbahn. Als erste Schutzhütte des Stubaitals vereint sie alpine Tradition mit moderner Infrastruktur. Umgeben von vergletscherten Dreitausendern der Stubaier Alpen bietet die Hütte einen idealen Ausgangspunkt für Hochtouren, Wanderungen und Skitouren im größten Gletscherskigebiet Österreichs.

Übernachten auf der Dresdner Hütte

Die Dresdner Hütte bietet 128 Schlafplätze in außergewöhnlich hohem Standard für eine Berghütte und verfügt über moderne Ausstattung mit mehreren Duschen, zentraler Blockspeicherheizung sowie zeitgemäßen Brandschutzanlagen. Besonders Familien schätzen den hauseigenen Kinderspielplatz – eine Seltenheit in dieser Höhenlage von 2.308 m. Nach anstrengenden Touren laden die gemütliche Gaststube und sonnige Terrasse zum Verweilen ein, während die hauseigene Après-Ski-Bar gesellige Abende ermöglicht.

Zustieg zur Dresdner Hütte

Der Hauptzustieg erfolgt von der Mutterberg-Talstation über einen gut ausgebauten Wanderweg in etwa 1,5 Stunden Gehzeit. Alternativ erreicht man die Hütte bequem mit der Stubaier Gletscherbahn, deren Mittelstation Fernau nur 172 m entfernt liegt – ein Komfort, den nur wenige Berghütten bieten. Ambitionierte Bergsteiger finden Übergänge zur Neuen Regensburger Hütte (6h), Sulzenauhütte (2,5h) oder Hildesheimer Hütte (3h). Die Hütte liegt zudem am bekannten Stubaier Höhenweg.

Gut zu wissen:

Seit ihrer Einweihung 1875 als erste Schutzhütte im Stubaital prägt die Dresdner Hütte die Alpingeschichte der Region, wobei der heutige Standort seit 1887 besteht und die Anbindung an die Gletscherbahn seit 1973 erfolgte. Die kleine Herz-Jesu-Kapelle neben der Hütte bildet ein beliebtes Fotomotiv. Von hier starten Hochtouren auf das Zuckerhütl (3.507 m, 5h) oder die Stubaier Wildspitze (3.341 m, 5h). Weniger ambitionierte Bergsteiger wählen den Großen Trögler (2.902 m, 2h) oder den Egesengipfel (2.635 m, 45 min).

Hütten in der Umgebung

Ziele in der Region

Dorf 1.569 m

Gries

Gries liegt auf 1.569 m im Sulztal, einem Seitental des Ötztals in den Stubaier Alpen. Das Bergdorf dient als Ausgangspunkt für Skitouren zur Amberger Hütte und Wanderungen zur Freihut. Die Kaplaneikirche Maria Hilf aus dem Jahr 1655 beherbergte im Zweiten Weltkrieg das originale Cranach-Gemälde aus dem Innsbrucker Dom.

Gipfel 3.235 m

Hoher Seeblaskogel

Der Hohe Seeblaskogel erhebt sich auf 3.235 m zwischen Winnebachjoch und Bachfallenscharte in den Stubaier Alpen. Das eigenständige Bergmassiv liegt zwischen drei Gletschern und bietet ausgesetzte Kletterei am Ostgrat. Der Berg beherrscht das gesamte Sellraintal mit weitreichender Gipfelaussicht.

Dorf 2.017 m

Kühtai

Das Kühtai liegt auf 2.017 m am Kühtaisattel zwischen Nedertal und Sellraintal in den Stubaier Alpen. Der Ort zählt zu den höchstgelegenen Wintersportorten Österreichs. Erreichbar über die Sellraintalstraße aus dem Inntal oder die Kühtaistraße aus dem Ötztal.

Gipfel 3.182 m

Winnebacher Weißkogel

Der Winnebacher Weißkogel erhebt sich auf 3.182 m in den Stubaier Alpen an der österreichisch-italienischen Grenze. Der Berg gilt als klassischer Skitourengipfel mit moderatem technischem Anspruch. Vom Winnebachjoch führt der heutige Normalweg über den Südostkamm im Schwierigkeitsgrad I zum Gipfel.

Gipfel 3.348 m

Windacher Daunkogel

Der Windacher Daunkogel erhebt sich auf 3.348 m in den Stubaier Alpen an der österreichisch-italienischen Grenze. Der vollständig vergletscherte Berg liegt im Gebiet Hochstubai zwischen Sulztalferner, Warenkarferner und Wütenkarferner. Der Normalweg führt von der Hochstubaihütte über den Wütenkarferner zur Warenkarscharte und den Südwestgrat.

Gipfel 2.875 m

Lampsenspitze

Die Lampsenspitze erhebt sich mit 2.875 m in den nördlichen Stubaier Alpen über dem Sellrain. Der Gipfel gilt als beliebter Skitourenberg mit relativ lawinensicherer Route von Praxmar. Ein Tourenlehrpfad informiert über Tourenplanung und Lawineneinschätzung.

Gipfel 2.631 m

Egesengrat

Der Egesengrat erhebt sich auf 2.631 m in den Stubaier Alpen nahe dem Stubaier Gletscher. Der aussichtsreiche Gipfel ist Endpunkt des anspruchsvollen Fernau Klettersteigs. Vom Gipfel überblickt man das gesamte Stubaier Gletschergebiet.

Gipfel 3.474 m

Ruderhofspitze

Die Ruderhofspitze erhebt sich mit 3.474 m als vierthöchster Berg der Stubaier Alpen. Der dominante Gipfel zählt zu den meistbegangenen Bergen des Stubai und sendet nach Osten den fast zwei Kilometer langen Grawawand-Grat aus.

Sattel 2.846 m

Windachscharte

Die Windachscharte liegt auf 2.846 m an der österreichisch-italienischen Grenze in den Stubaier Alpen. Der Pass verbindet das steinige Windachtal mit der grünen Südalpenseite und markiert den Übergang nach Südtirol. Historisch diente die Scharte als Schmugglerpfad bei Alpenüberquerungen.

Sattel 2.650 m

Schneebergscharte

Die Schneebergscharte liegt auf 2.650 m zwischen Ridnauntal und Passeiertal. Der Pass verbindet als historischer Übergang die österreichischen Stubaier Alpen mit Südtirol. Das historische Bergbaugebiet Schneeberg mit seinen Stollen und Bergwerksrelikten prägt die Umgebung.

Stadt 937 m

Fulpmes

Fulpmes liegt auf 937 m im mittleren Stubaital und bildet das Zentrum der traditionellen Stubaier Werkzeugindustrie. Der Marktort dient als strategischer Ausgangspunkt für Klettersteige und Skitouren in den Stubaier Alpen. Von hier erschließt die Schlick2000-Gondel das gleichnamige Skigebiet mit alpinen Übungsanlagen.

Sonstige

Stubaier Gletscher

Der Stubaier Gletscher erstreckt sich zwischen 1.695 m und 3.170 m Höhe in den Stubaier Alpen nordöstlich der Stubaier Wildspitze. Das Gletscherskigebiet umfasst fünf Gletscher: Daunferner, Eisjochferner, Gaiskarferner, Fernauferner und Windachferner. Von Oktober bis Juni gilt das Gebiet als schneesicher.