Berghütte DAV Sektion Siegerland

Siegerlandhütte

2.710m 🇦🇹
46.941, 11.148 Österreich
Betten: 49
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Euro Barzahlung Kartenzahlung
Talort: Sölden, Moos in Passeier

Hochalpiner Stützpunkt in den Stubaier Alpen für die E5-Alpenüberquerung

Die Siegerlandhütte steht auf 2.710 m im Talschluss des Windachtals – abgeschieden, umgeben von den Dreitausendern der Stubaier Alpen. Die Schutzhütte der DAV Sektion Siegerland nutzen wir als Stützpunkt für die große Alpenüberquerung von Garmisch nach Meran. Von hier führen Übergänge zu den benachbarten Hütten des Stubai – ein Knotenpunkt im hochalpinen Gelände.

Das Zuckerhütl (3.505 m) und die Sonklarspitze (3.444 m) ragen über dem Tal auf. Die Siegerlandhütte verbindet die Hütten der Region: zur Hildesheimer Hütte auf 2.899 m sind es drei Stunden, zum Becherhaus auf 3.195 m führt eine fünfeinhalbstündige Gletschertour. Der Übergang zur Sulzenauhütte über den Pfaffensattel bleibt geübten Bergsteigern vorbehalten – exponiertes, anspruchsvolles Gelände.

Übernachten auf der Siegerlandhütte:

49 Schlafplätze mit Etagendusche. Ein Winterraum mit Essraum und 6 Schlafplätzen steht ganzjährig offen. Die Energieversorgung erfolgt über eine Wasserturbine mit 6 kW Leistung und seit 2023 über eine Photovoltaikanlage. Guter Handyempfang, Zahlung ausschließlich bar. Ein Seminarraum und ein Klettergarten in Hüttennähe.

Zustieg zur Siegerlandhütte:

Der Hauptzustieg startet am Parkplatz Gasthof Fiegl im Windachtal – 1.100 Hm, 210 Minuten Gehzeit durch das sich verengende Tal. Alternativ führen Wege von Sölden im Ötztal (5-6 Stunden) oder von Moos/Schönau in Südtirol (4 Stunden) zur Hütte.

Gut zu wissen:

Die Siegerlandhütte wurde 1928-1929 als Ersatz für die nach dem Ersten Weltkrieg beschlagnahmte Marburg-Siegener Hütte erbaut. Von 1945 bis 1956 war sie zeitweilig beschlagnahmt und wurde vom ÖAV verwaltet. Heute trägt sie das Umweltgütesiegel für nachhaltigen Hüttenbetrieb.

Reisekategorie

Bergwandern

Hütten in der Umgebung

Ziele in der Region

Dorf 1.569 m

Gries

Gries liegt auf 1.569 m im Sulztal, einem Seitental des Ötztals in den Stubaier Alpen. Das Bergdorf dient als Ausgangspunkt für Skitouren zur Amberger Hütte und Wanderungen zur Freihut. Die Kaplaneikirche Maria Hilf aus dem Jahr 1655 beherbergte im Zweiten Weltkrieg das originale Cranach-Gemälde aus dem Innsbrucker Dom.

Gipfel 3.235 m

Hoher Seeblaskogel

Der Hohe Seeblaskogel erhebt sich auf 3.235 m zwischen Winnebachjoch und Bachfallenscharte in den Stubaier Alpen. Das eigenständige Bergmassiv liegt zwischen drei Gletschern und bietet ausgesetzte Kletterei am Ostgrat. Der Berg beherrscht das gesamte Sellraintal mit weitreichender Gipfelaussicht.

Dorf 2.017 m

Kühtai

Das Kühtai liegt auf 2.017 m am Kühtaisattel zwischen Nedertal und Sellraintal in den Stubaier Alpen. Der Ort zählt zu den höchstgelegenen Wintersportorten Österreichs. Erreichbar über die Sellraintalstraße aus dem Inntal oder die Kühtaistraße aus dem Ötztal.

Gipfel 3.182 m

Winnebacher Weißkogel

Der Winnebacher Weißkogel erhebt sich auf 3.182 m in den Stubaier Alpen an der österreichisch-italienischen Grenze. Der Berg gilt als klassischer Skitourengipfel mit moderatem technischem Anspruch. Vom Winnebachjoch führt der heutige Normalweg über den Südostkamm im Schwierigkeitsgrad I zum Gipfel.

Gipfel 3.348 m

Windacher Daunkogel

Der Windacher Daunkogel erhebt sich auf 3.348 m in den Stubaier Alpen an der österreichisch-italienischen Grenze. Der vollständig vergletscherte Berg liegt im Gebiet Hochstubai zwischen Sulztalferner, Warenkarferner und Wütenkarferner. Der Normalweg führt von der Hochstubaihütte über den Wütenkarferner zur Warenkarscharte und den Südwestgrat.

Gipfel 2.875 m

Lampsenspitze

Die Lampsenspitze erhebt sich mit 2.875 m in den nördlichen Stubaier Alpen über dem Sellrain. Der Gipfel gilt als beliebter Skitourenberg mit relativ lawinensicherer Route von Praxmar. Ein Tourenlehrpfad informiert über Tourenplanung und Lawineneinschätzung.

Gipfel 2.631 m

Egesengrat

Der Egesengrat erhebt sich auf 2.631 m in den Stubaier Alpen nahe dem Stubaier Gletscher. Der aussichtsreiche Gipfel ist Endpunkt des anspruchsvollen Fernau Klettersteigs. Vom Gipfel überblickt man das gesamte Stubaier Gletschergebiet.

Gipfel 3.474 m

Ruderhofspitze

Die Ruderhofspitze erhebt sich mit 3.474 m als vierthöchster Berg der Stubaier Alpen. Der dominante Gipfel zählt zu den meistbegangenen Bergen des Stubai und sendet nach Osten den fast zwei Kilometer langen Grawawand-Grat aus.

Sattel 2.846 m

Windachscharte

Die Windachscharte liegt auf 2.846 m an der österreichisch-italienischen Grenze in den Stubaier Alpen. Der Pass verbindet das steinige Windachtal mit der grünen Südalpenseite und markiert den Übergang nach Südtirol. Historisch diente die Scharte als Schmugglerpfad bei Alpenüberquerungen.

Sattel 2.650 m

Schneebergscharte

Die Schneebergscharte liegt auf 2.650 m zwischen Ridnauntal und Passeiertal. Der Pass verbindet als historischer Übergang die österreichischen Stubaier Alpen mit Südtirol. Das historische Bergbaugebiet Schneeberg mit seinen Stollen und Bergwerksrelikten prägt die Umgebung.

Stadt 937 m

Fulpmes

Fulpmes liegt auf 937 m im mittleren Stubaital und bildet das Zentrum der traditionellen Stubaier Werkzeugindustrie. Der Marktort dient als strategischer Ausgangspunkt für Klettersteige und Skitouren in den Stubaier Alpen. Von hier erschließt die Schlick2000-Gondel das gleichnamige Skigebiet mit alpinen Übungsanlagen.

Sonstige

Stubaier Gletscher

Der Stubaier Gletscher erstreckt sich zwischen 1.695 m und 3.170 m Höhe in den Stubaier Alpen nordöstlich der Stubaier Wildspitze. Das Gletscherskigebiet umfasst fünf Gletscher: Daunferner, Eisjochferner, Gaiskarferner, Fernauferner und Windachferner. Von Oktober bis Juni gilt das Gebiet als schneesicher.

Reisen mit Siegerlandhütte