Berghütte

Kemater Alm

1.673m
47.177, 11.266
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Barzahlung Kartenzahlung
Talort: Grinzens

Stützpunkt am Fuße der Kalkkögel

Die Kemater Alm liegt auf 1.673 m Höhe am Eingang zum Senderstal in den Stubaier Alpen. Eingebettet zwischen den markanten Kalkkögeln – auch als "Nordtiroler Dolomiten" bekannt – und dem weitläufigen Almgelände, bildet die ganzjährig geöffnete Berghütte einen beliebten Ausgangspunkt für Bergwanderungen und Klettersteigtouren in dieser geschützten Naturlandschaft.

Mit einer Fläche von 1.740 Hektar zählt die Kemater Alm zu den größten Almen Tirols und erstreckt sich als Ruhegebiet Senderstal bis zu den schroffen Kalkgipfeln der Marchreisenspitze und Schlicker Seespitze – Ziele, die in mehrstündigen Bergtouren erreichbar sind. Die traditionelle Almwirtschaft mit eigener Käse- und Butterherstellung prägt noch heute das Bild dieser historischen Kulturlandschaft, die bereits 1142 urkundlich erwähnt wurde.

Übernachten auf der Kemater Alm

Die Berghütte bietet 28 Schlafplätze in gemütlichen Zimmern und verfügt über moderne Sanitäranlagen mit Duschen sowie WLAN und guten Handyempfang. Ab 10:00 Uhr serviert die Küche durchgehend regionale Spezialitäten und internationale Gerichte für Tagesgäste und Übernachtungsgäste.

Zustieg zur Kemater Alm

Von Grinzens führt der Hauptzustieg in ca. 2 Stunden über einen gut markierten Wanderweg zur Hütte. Als Alternative bietet sich eine 6 km lange, mautpflichtige Schotterstraße (3 Euro/Tag) an – besonders geeignet für Familien mit kleineren Kindern. Mountainbiker nutzen die Forststraße als sportliche Auffahrt mit etwa 700 Höhenmetern.

Gut zu wissen:

Im Winter verwandelt sich die Kemater Alm in ein beliebtes Rodelparadies mit kostenlosem Schlittenverleih, während die nahegelegene Adolf-Pichler-Hütte in einer Stunde erreichbar ist und die Tourenmöglichkeiten erweitert. Für Klettersteiggeher bietet sich die Große Ochsenwand als lohnendes Ziel an – die erforderliche Ausrüstung und Kenntnisse in der Sicherungstechnik vorausgesetzt.

Reisekategorie

Schneeschuhtouren

Hütten in der Umgebung

Ziele in der Region

Dorf 1.569 m

Gries

Gries liegt auf 1.569 m im Sulztal, einem Seitental des Ötztals in den Stubaier Alpen. Das Bergdorf dient als Ausgangspunkt für Skitouren zur Amberger Hütte und Wanderungen zur Freihut. Die Kaplaneikirche Maria Hilf aus dem Jahr 1655 beherbergte im Zweiten Weltkrieg das originale Cranach-Gemälde aus dem Innsbrucker Dom.

Gipfel 3.235 m

Hoher Seeblaskogel

Der Hohe Seeblaskogel erhebt sich auf 3.235 m zwischen Winnebachjoch und Bachfallenscharte in den Stubaier Alpen. Das eigenständige Bergmassiv liegt zwischen drei Gletschern und bietet ausgesetzte Kletterei am Ostgrat. Der Berg beherrscht das gesamte Sellraintal mit weitreichender Gipfelaussicht.

Dorf 2.017 m

Kühtai

Das Kühtai liegt auf 2.017 m am Kühtaisattel zwischen Nedertal und Sellraintal in den Stubaier Alpen. Der Ort zählt zu den höchstgelegenen Wintersportorten Österreichs. Erreichbar über die Sellraintalstraße aus dem Inntal oder die Kühtaistraße aus dem Ötztal.

Gipfel 3.182 m

Winnebacher Weißkogel

Der Winnebacher Weißkogel erhebt sich auf 3.182 m in den Stubaier Alpen an der österreichisch-italienischen Grenze. Der Berg gilt als klassischer Skitourengipfel mit moderatem technischem Anspruch. Vom Winnebachjoch führt der heutige Normalweg über den Südostkamm im Schwierigkeitsgrad I zum Gipfel.

Gipfel 3.348 m

Windacher Daunkogel

Der Windacher Daunkogel erhebt sich auf 3.348 m in den Stubaier Alpen an der österreichisch-italienischen Grenze. Der vollständig vergletscherte Berg liegt im Gebiet Hochstubai zwischen Sulztalferner, Warenkarferner und Wütenkarferner. Der Normalweg führt von der Hochstubaihütte über den Wütenkarferner zur Warenkarscharte und den Südwestgrat.

Gipfel 2.875 m

Lampsenspitze

Die Lampsenspitze erhebt sich mit 2.875 m in den nördlichen Stubaier Alpen über dem Sellrain. Der Gipfel gilt als beliebter Skitourenberg mit relativ lawinensicherer Route von Praxmar. Ein Tourenlehrpfad informiert über Tourenplanung und Lawineneinschätzung.

Gipfel 2.631 m

Egesengrat

Der Egesengrat erhebt sich auf 2.631 m in den Stubaier Alpen nahe dem Stubaier Gletscher. Der aussichtsreiche Gipfel ist Endpunkt des anspruchsvollen Fernau Klettersteigs. Vom Gipfel überblickt man das gesamte Stubaier Gletschergebiet.

Gipfel 3.474 m

Ruderhofspitze

Die Ruderhofspitze erhebt sich mit 3.474 m als vierthöchster Berg der Stubaier Alpen. Der dominante Gipfel zählt zu den meistbegangenen Bergen des Stubai und sendet nach Osten den fast zwei Kilometer langen Grawawand-Grat aus.

Sattel 2.846 m

Windachscharte

Die Windachscharte liegt auf 2.846 m an der österreichisch-italienischen Grenze in den Stubaier Alpen. Der Pass verbindet das steinige Windachtal mit der grünen Südalpenseite und markiert den Übergang nach Südtirol. Historisch diente die Scharte als Schmugglerpfad bei Alpenüberquerungen.

Sattel 2.650 m

Schneebergscharte

Die Schneebergscharte liegt auf 2.650 m zwischen Ridnauntal und Passeiertal. Der Pass verbindet als historischer Übergang die österreichischen Stubaier Alpen mit Südtirol. Das historische Bergbaugebiet Schneeberg mit seinen Stollen und Bergwerksrelikten prägt die Umgebung.

Stadt 937 m

Fulpmes

Fulpmes liegt auf 937 m im mittleren Stubaital und bildet das Zentrum der traditionellen Stubaier Werkzeugindustrie. Der Marktort dient als strategischer Ausgangspunkt für Klettersteige und Skitouren in den Stubaier Alpen. Von hier erschließt die Schlick2000-Gondel das gleichnamige Skigebiet mit alpinen Übungsanlagen.

Sonstige

Stubaier Gletscher

Der Stubaier Gletscher erstreckt sich zwischen 1.695 m und 3.170 m Höhe in den Stubaier Alpen nordöstlich der Stubaier Wildspitze. Das Gletscherskigebiet umfasst fünf Gletscher: Daunferner, Eisjochferner, Gaiskarferner, Fernauferner und Windachferner. Von Oktober bis Juni gilt das Gebiet als schneesicher.

Reisen mit Kemater Alm