Berghütte DAV Sektion Dinkelsbühl

Potsdamer Hütte

2.020m
47.143, 11.209
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Barzahlung Kartenzahlung
Talort: Fotsch, Sellrain

Skitourenstützpunkt im Fotschertal

Die Potsdamer Hütte auf 2.020 m Höhe liegt im Fotschertal am Fuße des markanten Roten Kogels. Umgeben von den vergletscherten Dreitausendern der Stubaier Alpen bietet die Berghütte einen idealen Ausgangspunkt für Skitouren im Sellrainer Gebiet – von sanften Einsteigerskitouren bis zu anspruchsvollen Gletschertouren auf die Lüsener Villerspitze.

Das Fotschertal zweigt bei Sellrain vom gleichnamigen Haupttal ab und führt hinauf in die wilde Bergwelt zwischen Rotem Kogel und Schwarzhorn. Die Potsdamer Hütte thront auf einem Geländerücken mit Panoramablick auf die umliegenden Gipfel – ein Stützpunkt inmitten der imposanten Bergkulisse. Im Winter verwandelt sich das Tal in ein abwechslungsreiches Skitourengebiet, wobei die sanften Hänge des Sömen für Einsteiger geeignet sind, während erfahrene Tourengeher die steilen Flanken des Wildkopfs oder die Gletscherpassagen zur Lüsener Villerspitze bevorzugen.

Übernachten auf der Potsdamer Hütte

Die Berghütte bietet 80 Schlafplätze in verschiedenen Lagern und präsentiert sich nach der umfassenden Sanierung von 2017 in neuem Glanz. Der holzgetäfelte Gastraum mit seinem großen Kachelofen lädt nach anstrengenden Touren zum Verweilen ein, während die Sektion Dinkelsbühl das Haus mit viel Engagement führt.

Zustieg zur Potsdamer Hütte

Vom Alpengasthof Bergheim Fotsch führt der Hauptzustieg über einen gut ausgebauten Sommerweg in etwa 1¾ Stunden zur Hütte. Von Sellrain aus dauert der Aufstieg über das gesamte Fotschertal etwa 3½ Stunden, wobei beide Wege durch lichte Zirbenwälder und über Almwiesen stetig bergan führen. Im Winter nutzen Skitourengeher die präparierte Rodelbahn oder steigen mit Fellen direkt durch das Tal auf.

Gut zu wissen:

Ein besonderes Highlight bildet der nahegelegene Klettergarten mit Routen im dritten und vierten Schwierigkeitsgrad sowie einer Abseilstrecke. Über die Wildkopfscharte erreichen Bergsteiger die Franz-Senn-Hütte in 5-7 Stunden, während der Übergang zur Adolf-Pichler-Hütte über das Kreuzjöchl 3-4 Stunden dauert. Diese Übergänge ermöglichen mehrtägige Durchquerungen der westlichen Stubaier Alpen.

Reisekategorie

Skitouren

Hütten in der Umgebung

Ziele in der Region

Dorf 1.569 m

Gries

Gries liegt auf 1.569 m im Sulztal, einem Seitental des Ötztals in den Stubaier Alpen. Das Bergdorf dient als Ausgangspunkt für Skitouren zur Amberger Hütte und Wanderungen zur Freihut. Die Kaplaneikirche Maria Hilf aus dem Jahr 1655 beherbergte im Zweiten Weltkrieg das originale Cranach-Gemälde aus dem Innsbrucker Dom.

Gipfel 3.235 m

Hoher Seeblaskogel

Der Hohe Seeblaskogel erhebt sich auf 3.235 m zwischen Winnebachjoch und Bachfallenscharte in den Stubaier Alpen. Das eigenständige Bergmassiv liegt zwischen drei Gletschern und bietet ausgesetzte Kletterei am Ostgrat. Der Berg beherrscht das gesamte Sellraintal mit weitreichender Gipfelaussicht.

Dorf 2.017 m

Kühtai

Das Kühtai liegt auf 2.017 m am Kühtaisattel zwischen Nedertal und Sellraintal in den Stubaier Alpen. Der Ort zählt zu den höchstgelegenen Wintersportorten Österreichs. Erreichbar über die Sellraintalstraße aus dem Inntal oder die Kühtaistraße aus dem Ötztal.

Gipfel 3.182 m

Winnebacher Weißkogel

Der Winnebacher Weißkogel erhebt sich auf 3.182 m in den Stubaier Alpen an der österreichisch-italienischen Grenze. Der Berg gilt als klassischer Skitourengipfel mit moderatem technischem Anspruch. Vom Winnebachjoch führt der heutige Normalweg über den Südostkamm im Schwierigkeitsgrad I zum Gipfel.

Gipfel 3.348 m

Windacher Daunkogel

Der Windacher Daunkogel erhebt sich auf 3.348 m in den Stubaier Alpen an der österreichisch-italienischen Grenze. Der vollständig vergletscherte Berg liegt im Gebiet Hochstubai zwischen Sulztalferner, Warenkarferner und Wütenkarferner. Der Normalweg führt von der Hochstubaihütte über den Wütenkarferner zur Warenkarscharte und den Südwestgrat.

Gipfel 2.875 m

Lampsenspitze

Die Lampsenspitze erhebt sich mit 2.875 m in den nördlichen Stubaier Alpen über dem Sellrain. Der Gipfel gilt als beliebter Skitourenberg mit relativ lawinensicherer Route von Praxmar. Ein Tourenlehrpfad informiert über Tourenplanung und Lawineneinschätzung.

Gipfel 2.631 m

Egesengrat

Der Egesengrat erhebt sich auf 2.631 m in den Stubaier Alpen nahe dem Stubaier Gletscher. Der aussichtsreiche Gipfel ist Endpunkt des anspruchsvollen Fernau Klettersteigs. Vom Gipfel überblickt man das gesamte Stubaier Gletschergebiet.

Gipfel 3.474 m

Ruderhofspitze

Die Ruderhofspitze erhebt sich mit 3.474 m als vierthöchster Berg der Stubaier Alpen. Der dominante Gipfel zählt zu den meistbegangenen Bergen des Stubai und sendet nach Osten den fast zwei Kilometer langen Grawawand-Grat aus.

Sattel 2.846 m

Windachscharte

Die Windachscharte liegt auf 2.846 m an der österreichisch-italienischen Grenze in den Stubaier Alpen. Der Pass verbindet das steinige Windachtal mit der grünen Südalpenseite und markiert den Übergang nach Südtirol. Historisch diente die Scharte als Schmugglerpfad bei Alpenüberquerungen.

Sattel 2.650 m

Schneebergscharte

Die Schneebergscharte liegt auf 2.650 m zwischen Ridnauntal und Passeiertal. Der Pass verbindet als historischer Übergang die österreichischen Stubaier Alpen mit Südtirol. Das historische Bergbaugebiet Schneeberg mit seinen Stollen und Bergwerksrelikten prägt die Umgebung.

Stadt 937 m

Fulpmes

Fulpmes liegt auf 937 m im mittleren Stubaital und bildet das Zentrum der traditionellen Stubaier Werkzeugindustrie. Der Marktort dient als strategischer Ausgangspunkt für Klettersteige und Skitouren in den Stubaier Alpen. Von hier erschließt die Schlick2000-Gondel das gleichnamige Skigebiet mit alpinen Übungsanlagen.

Sonstige

Stubaier Gletscher

Der Stubaier Gletscher erstreckt sich zwischen 1.695 m und 3.170 m Höhe in den Stubaier Alpen nordöstlich der Stubaier Wildspitze. Das Gletscherskigebiet umfasst fünf Gletscher: Daunferner, Eisjochferner, Gaiskarferner, Fernauferner und Windachferner. Von Oktober bis Juni gilt das Gebiet als schneesicher.

Reisen mit Potsdamer Hütte